Highlights des Jahres 2015

Das Jahr 2015 ist seit ein paar Tagen bereits wieder passé. Es wird als das Jahr in die kulinarische Geschichte eingehen, als zum ersten Mal drei Schweizer Restaurants mit 3-Michelin-Sternen ausgezeichnet wurden. Für uns war das letztjährige Jahr auch darüber hinaus sehr spannend. Wir haben viele passionierte Menschen getroffen, neue Orte entdeckt und Unvergessliches erlebt.

Wir eröffneten das Jahr in Athen. Der griechischen Hauptstadt sah man das strenge Sparpaket deutliche an. Das Leben auf der Strasse ist rau und trist. Nur selten blickte man in fröhliche und optimistische Gesichter. Zum Glück haben noch nicht alle Griechen aufgegeben. Auch die beiden einzigen 2-Sterne-Restaurants leiden zwar stark unter der grassierenden Finanzkrise, kämpfen aber unerbittlich um Gäste. Nach der Heimreise ging es nach Samnaun. Auch das kleine Schweizer Bergdorf hat Sorgen. Just am Morgen unserer Anreise hat die Nationalbank das Ende des Mindestkurses verkündet und die sonst schon gebeutelte Hotellerie und Gastronomie weiter unter Druck gesetzt. Aber auch hier hat es einige passionierte Kämpfer die so schnell nicht aufgeben. So gibt es in Samnaun gleich zwei Restaurants die sich drei Michelin-Sterne teilen. Ein weiteres Argument um das entlegene Dörfchen zu besuchen.

Unvergessen bleibt auch der Besuch im The Alpina in Gstaad. In einem der jüngsten 5-Sterne-Hotels erlebten wir wundervolle Tage. Die Gastronomie wird im luxuriösen Haus gross geschrieben. Markus G. Lindner begeisterte uns mit einem hervorragenden Menü. Unser Sommelier des Jahres hat uns dazu die beste Weinbegleitung des vergangenen Jahres kredenzt.  Nach dem Winter zog es uns ins mediterrane Tessin wo wir auch unsere diesjährigen Gastgeber des Jahres kennenlernen durften. Ein weiteres Highlight war die Reise durch Frankreich auf der wir unzählige Eindrücke sammeln konnten. Kurz vor der Abreise stand der lang ersehnte Besuch im Restaurant de l’Hotel de Ville an. Dies ist ein ganz besonderes Haus mit einer unglaublichen Aura. Die Brigade um Benoît Violier hat auch einige Gerichte zu unserem Menü des Jahres beigesteuert. In der zweiten Jahreshälfte ging es nach London (Berichte folgen) und im Dezember besuchten wir Heiko Nieder im The Restaurant in Zürich. Der 43-jährige servierte uns das beste Menü des Jahres und ist deshalb unser Koch des Jahres.

Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf viele grossartige Momente und darauf diese mit euch zu teilen. Heuer geht es unter anderem nach Sankt Moritz und Saas-Fee. Hoffen wir, dass Frau Holle bis dahin doch noch ihre Arbeit aufnimmt. Im Mai darf es wieder warm werden. Dann steht ein Besuch im malerischen Ascona auf dem Programm. Im Sommer geht es nach Bangkok ein Tisch im Gaggan – gemäss St. Pellegrino das 5. beste Restaurant der Welt – ist bereits reserviert. Im Spätsommer geht es dann nach Vals zum neuen Shooting Star Sven Wassmer. Ebenfalls fix ist der Besuch beim neuen 3-Sterne-Koch Peter Knogl im Cheval Blanc. Im Oktober wagen wir einen Abstecher nach Budapest. In der ungarischen Hauptstadt soll es einiges zu entdecken geben. Ein spannendes Programm, welches noch um einige Perlen ergänzt wird.

Wir danken für euer Interesse und hoffen, dass wir euch auch im kommenden Jahr zu mehr Genuss animieren können.

 

Hier sind unsere Highlights des Jahres 2015

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Koch des Jahres 2015: Heiko Nieder – The Restaurant in Zürich

Weil… er nicht nur das beste Menü des vergangenen Jahres zubereitete, sondern auch eines der besten in unserem Leben. Nieder schafft es unvergessliche Geschmacksbilder auf den Teller zu zaubern. Seine Gerichte strotzen von Power und einer beeindruckenden Eleganz.

 

 

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Gastgeber des Jahres 2015: Dario Pancaldi und Andreas Schwab in Tentazioni in Cavigliano

Weil… man sich bei den Beiden wie zu Hause fühlt und die zwei Ragazzi von Engagement und Leidenschaft strotzen. Die Passion spürt man sowohl auf dem Teller, als auch im Service der sehr aufmerksam und kollegial ist. Ein wahrlich wundervoller in dem man gerne Gast ist.

 

 

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Sommelier des Jahres 2015: Pierfranco Lavra im Sommet in Gstaad

Weil… uns der gebürtige Italiener eine Getränkebegleitung der Extraklasse servierte. Jeder Wein hat das entsprechende Gericht nicht nur begleitet, sondern unterstrichen. Dabei hat er nicht nur klassisch auf Weine zurückgegriffen, sondern auch Bier und Sake kredenzt. Eine unvergessliche Begleitung die viele 08/15-Weinreisen als Farce entlarvt.

 

 

 

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Gebäck: Pascade SaQuaNa in Honfleur (F)

Weil… uns das noch warme Gebäck mit Trüffel-Öl und Schnittlauch mit seinem traumhaften salz-süssen Kontrast begeisterte.

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Brot: The Restaurant in Zürich

Weil… die Brotauswahl weltweit zu den besten gehört. Jedes Gebäck schmeckt grossartig und die Aufstriche sind schlicht genial.

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Apéro Häppchen: Homann’s in Samnaun

Weil… die drei Petitessen unglaublich intensiv und traumhaft schmeckten und jedes auf seine Art begeisterte. So muss ein Menüauftakt schmecken.

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Amuse Bouche: Lachsrogen / Passionsfrucht, LakritzThe Restaurant in Zürich

Weil… Heiko Nieder es schaffte absolut konträre Zutaten zu kombinieren um daraus ein unvergessliches Gericht zu zaubern. So muss eine avantgardistische Küche schmecken.

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Erste Vorspeise: GargouillouBras in Laguiole (F)

Weil… der berühmte Salat, bestehend aus 70 Kräuter- und Gemüsesorten, bei jedem Bissen anders schmeckte. Ein grossartiges Erlebnis.

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Zweite Vorspeise:  Kobe-Rind aus Japan / Essenz, Gerste, Ingwer, Klettenwurzel, TamarineThe Restaurant in Zürich

Weil… wir noch nie Kobe-Rind in dieser Qualität und Intensität gegessen haben. Ein komplett neues Geschmackserlebnis!

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Dritte Vorspeise: Ni chaud ni froid – Bras in Laguiole (F)

Weil… diese Gänseleber schlicht einer der besten ist, die uns bis anhin serviert wurde.

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Vierte Vorspeise: Rotes Almsaiblingsfilet vom Arlberg mit Rettich, Gurke, Zitrone & QuinoaLa Miranda in Samnaun

Weil… das Gericht nicht nur eindrücklich präsentiert wurde und wunderbar duftete, sondern auch den Gaumen begeisterte.

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Fünfte Vorspeise: Steinbutt – Kräuter – Grünes GemüseLa Passion in Eglisau

Weil… Christian Kuchler mit diesem hervorragenden Steinbutt und der zauberhaften Schwertmuschel uns nicht nur begeistert hat, sondern auch offenbarte welch grosses Talent in ihm steckt.

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Sechste Vorspeise: Hamachi / Limette / Erdnuss / EdamameSommet in Gstaad

Weil… nicht nur die harmonische Kombination auf dem Hauptteller grossartig schmeckte, sondern auch die traumhaften Spargeln im Knuspermantel.

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Siebte Vorspeise: Gitzi – Mönchsbart, Gewürzschokolade – Tentazioni in Cavigliano

Weil… das Gericht so wunderbar süffig war und richtig viel Power hatte.

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Achte Vorspeise: Getauchte Jakobsmuschel aus Norwegen / Kalb, Erdnuss, Dill, KaviarThe Restaurant in Zürich

Weil… Heiko Nieder hier wiederum ein einmaliges Geschmacksbild auf den Teller gezeichnet hat, an welches wir uns ewig erinnern werden.

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Neunte Vorspeise: Rind / champignon_spitzkohl_sonnenblume – focus in Vitznau

Weil… uns Nenad Mlinarevic mit diesem köstlichen Gericht gezeigt hat, wie 100 % Schweiz schmecken kann.

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Erster Hauptgang: Langoustine Royale de la mer Celtique – Restaurant de l’Hôtel de Ville in Crissier

Weil… bei diesem atemberaubenden Gericht nicht nur der grossartige Kaisergranat begeisterte, sondern auch die fantastische Zitronensauce.

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Zweiter Hauptgang: Suprême de pigeonneau – Le Moissonnier in Köln (D)

Weil… hier die Genialität des Konzepts, der verschiedenen Teller pro Gang, so richtig zur Geltung kommt. Wir haben uns in den Tellern förmlich verloren.

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Dritter Hauptgang: “Milchkälbli”Homann’s in Samnaun

Weil… uns Daniel und Horst Homann zeigten wie gut es schmecken kann, wenn man nicht nur das Filet serviert, sondern das ganze Tier verwertet. Wunderbar!

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Pré Dessert: Noisettes piémontaisesRestaurant de l’Hôtel de Ville in Crissier

Weil… die Kombination aus Gianduja und Zitrone schlicht traumhaft schmeckte.

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Erstes Dessert: Chocolate soup – Funky Gourmet in Athen (GR)

Weil… das Dessert kühl, leicht und voller Eleganz war. Absolut wunderbar.

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Zweites Dessert: Premières Cléry Restaurant de l’Hôtel de Ville in Crissier

Weil… das wundervolle Dessert wunderbar fruchtig und leicht schmeckte. Ein wundervoller Abschluss eines Menüs.

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Friandises Homann’s in Samnaun

Weil… uns der süsse Abschluss nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ begeisterte. Genau so stellen wir uns das Schlaraffenland vor.

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Übersicht aller 2015 bewerteten Restaurants:

 

O10

The Restaurant in Zürich

 

O9

Bras in Laguiole (F)
Homann’s in Samnaun
Restaurant de l’Hôtel de Ville in Crissier
Sommet in Gstaad

 

O8

Funky Gourmet in Athen (GR)
La Miranda in Samnaun

 

O7

La Passion in Eglisau
Le Chat-Botté in Genf
Spondi in Athen (GR)
Tentazioni in Cavigliano

 

O6

 

O5

 

O0

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Highlights des Jahres 2014

In den letzten zwölf Monaten haben wir wieder viele grossartige Köche, Servicemitarbeiter, Hoteliers und Winzer getroffen. Bei allen war die Begeisterung und die Leidenschaft für ihre Arbeit spürbar. Genau diese Passion ist es, die uns an dieser Branche so begeistert. Diese Menschen investieren einen Grossteil ihres Lebens um ihren Gästen überdurchschnittliches zu bieten. Die meisten sehen ihren Job nicht als Arbeit, sondern als Berufung. Und obwohl sich unter dem Strich der enorme Aufwand oftmals nicht rechtfertigt, geht man den Weg konsequent weiter mit dem Ziel, die eigene Begeisterung mit den Gästen zu teilen.

Für das nächste Jahr haben wir uns wieder viel vorgenommen. Morgen geht es los mit einer Reise nach Athen. Wir sind gespannt, was die griechische Hauptstadt kulinarisch zu bieten hat. Nach der Rückkehr hoffen wir auf viel Schnee, denn im Februar und März besuchen wir die Wintersportdestinationen Samnaun und Gstaad. Im Frühling geht es endlich wieder einmal in das wunderschöne Tessin wo wir neben den Grottos auch ein neues Sternerestaurant besuchen. Im Sommer reisen wir dann drei Wochen lang durch Frankreich und im zweiten Halbjahr ist bereits ein Abstecher nach London geplant. Wir freuen uns schon jetzt auf viele spannende Begegnungen und darauf, euch über unsere unvergesslichen Erlebnisse zu berichten.

Hier sind unsere Highlights des Jahres 2014:

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Koch des Jahres 2014: Eric Frechon – Epicure in Paris (F)

Weil… wir uns Dank Eric Frechon unsterblich in Paris verliebt haben und – kaum zu Hause – gleich die nächste Zugverbindung heraussuchten. Der Abend im Epicure gehört zu den grossartigsten Erlebnissen in unserem Leben. Das Ambiente im luxuriösen Restaurant ist wunderschön, der hervorragende Service gehört zum Besten seiner Zunft und die fabelhaften Gerichte vom grossen Meister bleiben unvergesslich.

 

 

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Gastgeber des Jahres 2014: David Breuer, Stéphane Gass & Team – Schwarzwaldstube in Baiersbronn (D)

Weil… wir uns in den letzten zwölf Monaten nirgends so wohl gefühlt haben wie in der Schwarzwaldstube. David Breuer ist ein exzellenter Maître, und Sommelier Stéphane Gass ein Meister seines Fachs. Es ist eine grosse Freude hier Gast sein zu dürfen. Das ganze Team strotzt vor Gastfreundschaft und Professionalität und gehört damit zu den Besten der Welt.

 

 

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Sommelier des Jahres 2014: Vincent Debergé – Chat Botté in Genf

Weil… Vincent Debergé das Menü im Genfer Le Chat-Botté mit einer sehr intelligenten und akribisch auf die Gerichte abgestimmten Weinbegleitung korrespondiert hat. Jeder Teller aus der Küche wurde dadurch gekonnt unterstrichen. Genau so muss eine Weinbegleitung aussehen!

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Brot: Epicure in Paris (F)

Weil… dieser Gugelhopf einfach traumhaft war und wir den himmlischen Duft nach Butter und Speck noch heute in den Nasen haben.

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Apéro: Gänseleber mit Café, Nuss & Rote Früchte – Victor’s Gourmet Restaurant Schloss Berg in Perl-Nennig (D)

Weil… die Kombination aus zart schmelzender Gänseleber mit Haselnuss und Kaffee schlicht atemberaubend war. Ein unvergesslicher Hochgenuss.

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Amuse Bouche: Variation vom StubenkükenSchwarzwaldstube in Baiersbronn (D)

Weil… dieser Auftakt mit seiner Raffinesse und dem wuchtigen Geschmack gleich zum Start ein grosses Ausrufezeichen setzte. So muss ein Amuse Bouche schmecken!

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Erste Vorspeise: Cookpot of small speltLe Louis XV in Monaco (MC)

Weil… Alain Ducasse hier eindrucksvoll demonstrierte, welch Hochgenuss man aus vermeintlich „einfachen“ Produkten schaffen kann. Das herbstliche Gericht war zum reinknien und offenbarte bei jedem Bissen ein neues Geschmacksbild.

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Zweite Vorspeise: Emmentaler Milchkalb & Gänseleber – Rande konfiert & EisLa Vetta in Arosa

Weil… das Team um Tobias Jochim eindrücklich zeigte wie facettenreich die Rande schmecken kann und uns damit eines der besten Gerichte mit dem roten Akteur im Zentrum servierte.

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Dritte Vorspeise: Sushi – Yoshi in Monaco (MC)

Weil… dies mit Abstand die besten Sushi waren die wir jemals assen. Seitdem ist die Freude am 08/15-Sushi – wie man es überall serviert bekommt – rapide gesunken.

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Vierte Vorspeise: Morilles BlondesEpicure in Paris (F)

Weil… schon alleine beim betrachten des Fotos das Herz wieder schneller schlägt in Erinnerung an diesen Hochgenuss!

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Fünfte Vorspeise: Lachs / Fenchel / Basilikum / Crème fraicheHeimberg in Zermatt

Weil… Christian Geisler damit gezeigt hat, wie moderne Küche schmecken muss – nämlich facettenreich, geschmacksvoll und produktbezogen.

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Erster Hauptgang: Grüne Spargeln von ‘Monsieur Robert Blanc’ – Victor’s Gourmet Restaurant Schloss Berg in Perl-Nennig (D)

Weil… Christian Bau hier ein Gericht für die Ewigkeit geschaffen hat. Dazu setzte er auf den besten Spargel der Welt und verfeinerte ihn mit seiner hohen Kochkunst zu einem unvergesslichen Gericht.

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Zweiter Hauptgang: Pigeon de BresseEpicure in Paris (F)

Weil… Eric Frechon hier nicht nur auf ein hervorragendes Produkt setzte, sondern dieses mit zauberhaften Aromen zu einer Götterspeise machte. Die separat gereichte Frühlingsrolle bleibt dabei genau so unvergesslich wie die der Hauptteller.

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Erstes Dessert: Weisse Schokolade mit Gurke / Martini / Mandel / SauerampferSpice in Zürich

Weil… dies eines der besten Dessert war und klar das spannendste. Wir würden es begrüssen, wenn mehr Pâtissiers mit Gemüse experimentieren würden, anstelle des x-ten „Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern“ zu servieren. Vorausgesetzt, es wird so hervorragend und abgeklärt umgesetzt wie dies Sebastian Rösch in diesem Fall tat.

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Zweites Dessert: Mascarpone / Mango & Kokos / Rote Shiso-Infusion – Victor’s Gourmet Restaurant Schloss Berg in Perl-Nennig (D)

Weil… dieser exotische Dessertraum dank seiner Leichtigkeit und dem asiatischen Einschlag richtig begeistern vermochte. Optisch wie auch geschmacklich eine unvergessliche Süssspeise.

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Friandieses: Macarons – Epicure in Paris (F)

Weil… die farbigen Macarons völlig zu Recht als die Besten der Welt gelten.

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Übersicht aller 2014 bewerteten Restaurants:

O10

Epicure in Paris (F)
Victor’s Gourmet Restaurant Schloss Berg in Perl-Nennig (D)

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O9

Schwarzwaldstube in Baiersbronn (D)

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O8

Heimberg in Zermatt
Yoshi in Monaco (MC)

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La Vetta in Arosa
Le Louis XV in Monaco (MC)
Spice in Zürich

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I Castagni in Vigevano (I)

Highlights des Jahres 2013

Ein spannendes Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir blicken zurück und lassen die letzten 12 Monate kulinarisch Revue passieren. Doch zuerst wagen wir einen Blick Voraus. Denn im neuen Jahr haben wir wieder einiges geplant. Gleich zu Beginn gehen wir in die Berge. Im Februar reisen wir nach Arosa. Im März geht es ins kulinarische Winterparadies Zermatt – keine Schweizer Wintersportdestination hat mehr Gault-Millau Punkte, als das schöne Dorf am Fusse des Matterhorns. Im April geht es für ein paar Tage nach Paris. Im Herbst steht der längst überfällige Besuch beim Schweizer 3-Sterne-Koch, Benoît Violier an. Dazwischen gibt es weitere Berichte über die besten Restaurants, aussergewöhnliche Hotels und die talentiertesten Winzer. In diesem Jahr haben wir über 30 Sternerestaurants besucht. Gerne stellen wir euch unsere Highlights vor:

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Anne-Sophie Pic in Lausanne

Weil… er uns das beste Menü des Jahres zubereitete. Die Zusammenarbeit mit seiner berühmten Chefin harmoniert perfekt. Das Ergebnis sind elegante, extrem schmackhafte Gerichte die uns noch Monate später, beim Gedanken daran, ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Merci Monsieur Raineix.

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Lampart’s in Hägendorf

Weil… wir uns in den letzten 12 Monaten in keinem anderen Restaurant so wohl fühlten wie hier. Anni und Reto Lampart sind die geborenen Gastgeber und stecken unglaublich viel Herzblut in ihr wunderschönes Restaurant – dieses gehört klar zu den schönsten und gemütlichsten Lokalen in der Schweiz.

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Cheval Blanc in Basel

Weil… uns Christoph Kokemoor die spannendste und am besten aufs Menü abgestimmte Weinbegleitung kredenzte. Kokemoors Begeisterung für die verschiedenen Erzeugnisse ist riesig. Ebenso sein Fachwissen. Seine Gäste lässt er gerne daran teilhaben.

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hoffnungsträgerWeil… Markus Arnold nicht nur äusserst kreativ, sondern auch extrem ehrgeizig ist. Im Restaurant Meridiano in Bern hat er uns mit einem virtuosen Menü begeistert. In den letzten Monaten hat er in Bern ein Pop-Up Restaurant betrieben, welches jeden Abend ausgebucht war. Wir sind überzeugt, dass wir in Zukunft noch sehr viel von ihm hören werden. Nun geht er aber erstmal auf Reisen, erst Ende 2014 wird Arnold ein neues Projekt starten. Wir sind äusserst gespannt darauf.

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Brotauswahl: Lampart’s in Hägendorf

Weil… allein schon die beeindruckende Brotauswahl einen Besuch in Hägendorf wert ist. Abwechslungsreiches und schmackhaftes Gebäck, wie könnte ein Menü besser starten?

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Häppchen: Joghurt Krokant mit Kaviar / Rote Bete Macaron – Cheval Blanc in Basel

Weil… sich diese beiden Häppchen als wahre Geschmacksbomben entpuppten und das fulminante Menü von Peter Knogl sehr geschmacksvoll einläuteten. 1_cheval_blanc_trois_rois_basel_peter_knogl .

Amuse Bouche: Ferra from Lémon, Yoghurt, Caviar France – Anne-Sophie Pic in Lausanne

Weil… wir noch heute beim Anblick des Fotos diesen traumhaften Geschmack im Gaumen haben. Grandios. anne_sophie_pic_lausanne_beau_rivage_palace_13

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Erste Vorspeise: Saibling – Ciabatta – Weinbergschnecken – L’Autezza in Ftan

Weil… der subtile Eigengeschmack der Schnecken pointiert herausgearbeitet war und man uns dazu ein intensives Schnecken-Süppchen servierte. Der tolle Saibling im Knuspermantel setzte dann noch das Ausrufezeichen dahinter. autezza_ftan_paradies_martin_goeschel_11 .

Zweite Vorspeise: Ceviche von der Gelbflossenmakrele mit Süsskartoffelcreme und Limettenvinaigrette – Brenners Park-Restaurant in Baden-Baden (D)

Weil… man hier ein unglaublich tolles Geschmacksbild zeichnete. Hochwertige Produkte, eine angenehme Säure, süsse Elemente und in der Summe extrem harmonisch – genial. brenners_park_restaurant_baden_baden_Paul_stradner_8b .

Dritte Vorspeise: Milchkalbsbries mit Erdnusskrokant und Artischockencrème – Cheval Blanc in Basel

Weil… hier Peter Knogl auf eindrückliche Art und Weise demonstrierte was man aus der oft verschmähten Kalbsmilke geniales zaubern kann. Zusammen mit dem tollen Jus und der gekonnt eingesetzten Erdnuss, ist dies ein wahrlich himmlisches Gericht. 6_cheval_blanc_trois_rois_basel_peter_knogl .

Vierte Vorspeise: Creme von der Gänsestopfleber mit schwarzem Trüffel, Apfel und FeigeBrenners Park-Restaurant in Baden-Baden (D)

Weil… jeder Bissen ein anderes Geschmackskbild offenbarte und dabei immer das hochwertige Produkt im Vordergrund stand. brenners_park_restaurant_baden_baden_Paul_stradner_9 .

Erster Hauptgang: Coastal Turbot – Anne-Sophie Pic in Lausanne

Weil… dies DAS Highlight des Jahres war. Einfach grandios. Der Steinbutt war von allerbester Qualität und perfekt zubereitet. Dazu servierte man genialen Tomaten und eine atemberaubende Sauce. Unvergesslich! anne_sophie_pic_lausanne_beau_rivage_palace_16 .

Zweiter Hauptgang: Entrecôte von “Natural Black Angus-Rind” aus Kansas, Jus mit Ochsenschwanz Brioche mit Zwiebeln, Schwarzwurzel, Bohnen – Lampart’s in Hägendorf

Weil… man hier nicht nur auf ein herausragendes Grundprodukt setzte, sondern dieses um eine spannenden Zwiebelvariation bereicherte. Die hervorragende Sauce war eine Klasse für sich. 7b_lamparts_haegendorf_reto_lampart .

Erstes Dessert: The Fishbowl – El Club Allard in Madrid (E)

Weil… das Fischglas nicht nur sehr liebevoll gestaltet war, sondern auch geschmacklich begeisterte. Mit Abstand das süffigste Dessert 2013 – wir wären mit unserem Löffel gerne noch stundenlang durch das kleine Aquarium getaucht.

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Zweites Dessert: Strawberry and Gruyère Cream – Anne-Sophie Pic in Lausanne

Weil… wir noch selten ein solch schmackhaftes und elegantes Dessert serviert bekommen haben. Die Balance zwischen der Créme und der Frucht ist excellent. Das knusprige Merengue setzt dem Ganzen die Krone auf. anne_sophie_pic_lausanne_beau_rivage_palace_22 .

Friandises – Anne-Sophie Pic in Lausanne

Weil… man mit den drei Petitessen eindrücklich demonstrierte, dass nicht die Masse, sondern die Klasse zählt. So war jedes einzelne kleine Häppchen ein Hochgenuss das jede noch so grosse Friandises-Armada in den Schatten stellte. anne_sophie_pic_lausanne_beau_rivage_palace_23 .

Produkt des Jahres: Die Taube – Fast kein Gourmet-Menü, dass nicht ohne diesen Vogel auskam. Dank abwechslungsreichen Variationen, blieb aber jedes Tauben-Gericht interessant. taube

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Übersicht aller 2013 bewerteten Restaurants:

O10

Anne-Sophie Pic in Lausanne

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O9

Brenners Park-Restaurant in Baden-Baden (Deutschland)
Cheval Blanc in Basel

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O8

L’Autezza in Ftan
Lampart’s in Hägendorf

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O7

Ecco in Ascona
El Celler De Can Roca in Girona (Spanien)
KunstHof in Uznach

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O6

L’Atelier Gourmand in Sierre
El Club Allard in Madrid in Madrid (Spanien)
Quique Dacosta in Dénia (Spanien)

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O5

MAD in Ischgl (Österreich)

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Da Vittorio – St. Moritz in St. Moritz
Denis Martin in Vevey