Guide Bleu – Schön aber verschwiegen

Der älteste Gastroführer der Schweiz, der Guide Bleu, stand die letzten Jahre im Schatten der beiden grossen roten Büchern Guide Michelin und Gault-Millau. Unter neuer Führung und mit einem überarbeiteten Konzept soll die alte Dame nun zu neuem Glanz finden. Das neue Kleid steht ihr ausserordentlich gut. Ein königsblaues Cover mit goldener Schrift umfasst die 480 Seiten. Im Gegensatz zu früher, als die Tester die Restaurants nur im Auftrag und gegen Bezahlung besuchten, werden die Lokale nun von der Redaktion selber selektiert.

Gemäss Verlag sind 40 Tester unterwegs. Geleitet wird die Truppe von der ehemaligen Fletschhorn Köchin Irma Dütsch welche uns von den ersten Seiten mehrfach entgegen lächelt. Im Vorwort erklärt sie wie wichtig ihr „seriöse, korrekte und wertschätzende Gastrokritiken“ sind. Und so lesen sich die Bewertungen auch sehr wohlwollend – mahnende Worte findet man nur ganz selten. Dazu kommt, dass die Kritiken jeweils nur etwa 180 Wörter lang sind (zum Vergleich, dieser Artikel zählt 670 Wörter). Zu wenig um sich ein Bild von einem Restaurant zu machen. Das zeigt sich gut anhand des Beispiels des Restaurant Schauenstein. Das Erlebte wurde gerade einmal in 147 Wörter zusammengefasst. Da man dabei auch noch Worte über Caminadas Golf-Handicap verlor, fehlt es an kulinarischen Informationen. Gerade einmal ein Gericht (Jakobsmuscheln mit Randen) wird kurz erwähnt bevor man die letzten Wörter dem Weinkeller und den Hotelzimmern spendiert.

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Bewertet werden die Restaurants übrigens nicht mit Hauben, Sternen oder Pfannen sondern mit Punkten. 10 ist das Maximum („über Jahre herausragende Küche, innovative Kochkunst“), 1 Punkt das andere Ende der Skala, obwohl im Gegensatz zur Schulnote, dies immer noch eine „Gute, empfehlenswerte Küche“ bedeutet. Dabei wundern wir uns, weshalb im Buch verhältnismässig wenige Restaurants mit einem oder zwei Punkten aufgeführt sind. Eigentlich müsste die Anzahl der Restaurants mit jeder tieferen Note zunehmen – denn es bildet sich ja gegen oben eine Spitze und nicht umgekehrt.

Apropos Spitze: drei Köche haben sich in den Blauen Olymp gekocht und wurden mit der Höchstzahl 10 ausgezeichnet. Pro Landessprache gibt es einen Koch dem diese Ehre gebührt – weshalb dem so ist wird nirgends erklärt. In der Deutschschweiz gehen die 10 Punkte nach Gstaad zu Peter Wyss. Wyss kocht seit 35 Jahren mit einer grosse Brigade im Hotel Palace. Die Auszeichnung ist eine Überraschung, ist dem Gault-Millau Wyss Kochkunst „lediglich“ 16 Punkte wert, der Michelin führt das Restaurant in seinem Guide nicht einmal auf. Da wir noch nie im Palace essen waren, können wir uns natürlich kein eigenes Urteil bilden, doch ehrlich gesagt ist es schwierig sich vorzustellen, dass in diesem Hotelrestaurant besser gekocht wird als bei Philipp Rochat oder Andreas Caminada. Diese beiden haben es „nur“ auf 9.5 Punkte geschafft – in der gleichen Liga sind auch Die Fischerzunft von André Jaeger, das Denis Martin in Vevey und das Restaurant von Didier de Courten.

Ein grosses Lob gilt dem Guide für die vielen Neuentdeckungen. Die Tester haben nämlich ganze Arbeit geleistet und über 230 Restaurants ausfindig gemacht, welche noch nie in einem Guide erwähnt wurden. Solche Tipps sind für Gourmets natürlich Gold wert. Ebenfalls ein grosses Kompliment geht an die Fotografen. Die wunderschönen Bilder sind über das ganze Buch verteilt. Diese Food-Aufnahmen, aus Köchbüchern von dem selben Verlag, wirken sehr apetitanregend.

Fazit: Wir haben uns im Vorfeld sehr über diesen neuen Guide gefreut, belebt Konkurrenz ja bekanntlich den Markt. In der jetzigen Form ist der Guide Bleu aber keine Alternative zu den beiden roten Guides. Zum Michelin fehlt ihm die Reputation bei den Wertungen und im Gegensatz zum Gault-Millau fehlt es klar an Substanz und auch an der etwas kritischeren Grundhaltung. Das grösste Manko sind aber die viel zu kurzen Texte. Anhand der wenigen Zeilen fehlt es dem Leser schwer ein Restaurant auszuwählen. Da muss man bei der nächsten Ausgabe unbedingt den Hebel ansetzen. Und da wir schon am wünschen sind, bitte spendiert doch auch gleich eine Landkarte auf der alle getesteten Restaurants markiert sind – so entfällt das mühsame Suchen nach möglichen Ortschaften. Wenn das alles umgesetzt wird hat der Guide gute Chancen für die Zukunft. In der jetzigen Form ist er zwar der schönste aller Gastroführer doch leider auch äusserst schweigsam und dadurch wenig hilfreich.

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Guide Bleu 2012/2013, die Wertungen:

10 Punkte

Hotel Gstaad Palace, Restaurant Le Grand in Gstaad
Le Cerf in Cossonay
Principe Leopoldo in Lugano

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9.5 Punkte

Denis Martin in Vevey
Die Fischerzunft in Schaffhausen
Didier de Courten in Sierre
Philipp Rochat in Crissier
Schauenstein in Fürstenau

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9 Punkte

Adelboden in Steinen
Bumanns Chesa Pirani in La Punt
Domaine de Châteauvieux in Satigny
Fletschhorn in Saas-Fee
Georges Wenger in Le Noirmont
L’Ermitage de Bernard Ravet in Vufflens
Le Pont de Brent in Brent
mesa in Zürich
Rico Zandonella’s Kunststuben in Küsnacht
Talvo by Delsass in Saas-Fee
Zum Wiesengrund in Uetikon am See

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8.5 Punkte

Anne-Sophie Pic (Beau-Rivage Palace) in Lausanne
Cheval Blanc (Les Trois Rois) in Basel
Chesery in Gstaad
Des Trois Tours in Fribourg-Bourguillon
La Bellezza in Ftan
Le Pérolles in Fribourg
Löwen in Thörigen
Locanda Barbarossa (Castello del Sole) in Ascona
Schöngrün in Bern
Stucki in Basel
The Restaurant (Dolder Grand) in Zürich

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8 Punkte

Äbtestube (Grand Resort) in Bad Ragaz
Auberge de Vouvry in Vouvry
Le Feu in Riedholz
Auberge de Floris in Anières
Auberge du Lion d’Or in Cologny
Cà d’Oro (Kempinski) in St. Moritz
Emmenhof in Burgdorf
Homann’s in Samnaun-Ravaisch
Juma (Le Vieux Manoir) in Murten-Meyriez
La Table d’Edgard (Lausanne-Palace) in Lausanne
La Terrasse (Victoria-Jungfrau) in Interlaken
Lampart’s in Hägendorf
Le Bocca in Saint-Blaise
Le Chat-Botté (Beau-Rivage) in Genf
Le Trianon (Kempinski) in Le Mont-Pèlerin
Relais Bristol in Genf
Rössli in Escholzmatt
Schlüssel in Mels
sein in Zürich
St. Pelagius in St. Pelagiberg
Taverne zum Schäfli in Wigoltingen
Vreni Giger’s Jägerhof in St. Gallen
Walserhof in Klosters
Zum Gupf in Rehetobel

Gourmör Menü des Jahres 2011

Über 50 Restaurants besuchten wir in diesem Jahr und über die 19 Besten haben wir berichtet. Zeit für uns alles Revue passieren zu lassen. Beim durchlesen der eigenen Berichte und dem betrachten der Bilder konnten wir die einzelnen Gerichte wieder förmlich riechen. Und weil die Menschheit (wissenschaftlich vor allem die Männer) Ranglisten lieben, werden wir euch unser Menü des Jahres vorstellen. Darin haben wir aus allen in diesem Jahr besprochenen Menüs, die besten Gänge ausgewählt und somit unsere persönliche Henkersmahlzeit zusammen gestellt.

Bevor wir diese Liste präsentieren möchten wir noch einen kurzen Ausblick für das Jahr 2012 machen. Wir haben noch zwei spannende Berichte vorbereitet welche in den nächsten Wochen hier aufgeschaltet werden. Zum Einen über den aktuellen Schweizer „Koch des Jahres“ Franz Wiget (‚Adelboden‘ in Steinen) und zum anderen über Tanja Grandits welche mit Ihrer Aromaküche die Gäste im ‚Stucki‘ in Basel begeistert.

Im Januar haben wir in Nürnberg beim deutschen „Koch des Jahres“, dem ‚Essigbrätlein‘ einen Tisch reserviert. Dort werden wir zusammen mit den Koryphäen des Deutschen Food-Bloggings, den „Sternefresser„, das Abendessen geniessen und über das schönste Hobby phylosophieren. Im Sommer geht es vier Wochen nach Australien – auch dort haben wir bereits einige Tische reserviert und werden euch davon berichten.

Der Schwerpunkt im 2012 liegt aber klar auf der aufstrebenden Schweizer Gastronomie. Wir haben bereits in zehn Helvetischen Sternerestaurants Reservierungen getätigt und werden ausführlich darüber berichten. Wir freuen uns schon jetzt auf viele neue Erlebnisse. Die geplanten Restaurantbesuche findet ihr übrigens laufend in unserer Vorschau.

In diesem Sinne senden wir kulinarische Grüsse, einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Spass mit unserem Menü des Jahres 2011!

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Menü des Jahres 2011

The Fat Duck in Bray (GB)

Restaurant des Jahres 2011

Schauenstein in Fürstenau

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Gourmör Menü des Jahres 2011

Brotauswahl: The Restaurant in Zürich (im Dolder Grand)

Weil… es mit Abstand die vielfältigste und zugleich beste Brotauswahl gab. Nach dem ersten Service kam man nochmals mit einer zusätzlichen Auswahl an unseren Tisch. Dazu servierte man uns süchtig machende Aufstriche. Wir hatten schon damals berichtet, dass wir uns den ganzen Abend nur davon hätten ernähren könnten.

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Apérohäppchen: Schauenstein in Fürstenau

Weil… der Küchenchef Andreas Caminada gleich zur Menübesprechung ein Feuerwerk zündete. Die Häppchen waren auf Top-Niveau und ein toller Einstieg in den Abend.

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Erste Vorspeise: „Der Waldgang“ – The Fat Duck in Bray (GB)

Weil… nicht nur die Inszenierung einmalig war sondern auch der Geschmack. Dieses mehrschichtige Mousse war absolut genial.

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Zweite Vorspeise: „Gänseleber“ – Schauenstein in Fürstenau Ein besonderes Ess-Highlight

Weil… diese Gänseleber-Variation schlicht atemberaubend war. Jedes einzelne Element war für sich ein Traum.

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Dritte Vorspeise: „Hummer“ – Schauenstein in Fürstenau

Weil… das Grundprodukt, der Hummer aus der Bretagne, von aussergewöhnlicher Qualität war. Einen so perfekten Hummer hatten wir noch nie gegessen. Das edle Krustentier wurde zudem wunderbar von Wassermelonen begleitet – absolut genial.

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Vierte Vorspeise: „Gänseleber“ – The Fat Duck in Bray Ein besonderes Ess-Highlight

Weil… dies schlicht das Beste ist was uns jemals serviert wurde. Ein unbeschreibliches Gefühl so etwas essen zu dürfen!

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Erster Hauptgang: „Lamm“ – The Fat Duck in Bray

Weil… es ein abswechslungsreicher und sehr leichter Hauptgang war. Alle Elemente waren genial zubereitet!

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Zweiter  Hauptgang: „Lamm“ – Schauenstein in Fürstenau

Weil… Andreas Caminada auch den Hauptgang aufwendig interpretierte. Eine rassige Sauce, eine tolle Kartoffel-Créme und vor allem die verschiedenen zubereiteten Tomaten und Peperoni!

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Erstes Dessert: The Fat Duck in Bray

Weil… dies ein sehr harmonisches und schön inszeniertes Dessert war. Wunderbare Walderdbeeren und Pistazien mmmhh!

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Zweites Dessert: „Schwarzwälder“ – The Fat Duck in Bray Ein besonderes Ess-Highlight

Weil… dies mit Abstand das beste Dessert war welches wir jemals geniessen durften. Wir waren absolut begeistert über diese aufwendige Schwarzwälder-Interpretation – unbeschreiblich!

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Pralinen: The Restaurant in Zürich (The Dolder Grand)

Weil… nicht nur die Aromen genial waren sondern auch die Diversität – toll!

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Übersicht aller bewerteten Restaurants 2011:

Schauenstein in Fürstenau

The Fat Duck in Bray (GB)

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Tantris in München (D)

The Elephant in Torquay (GB)

The Restaurant in Zürich (The Dolder Grand)

Zum Löwen in Tisens / Tesimo (I)

amrein’S in Sursee

The Hand and Flowers in Marlow (GB)

The Harwood Arms in London (GB)

Griggeler Stuba in Lech (Burg Vital Hotel) (A)

The Sportsman in Seasalter (GB)

Usagiyamain in Widen (Ryokan Hasenberg)

Château Gütsch in Luzern

Mamma Leone in Luzern

Guide Michelin Schweiz 2012

Soeben hat Michelin die Sterne fürs 2012 veröffentlicht. Die Schweiz ist immer noch im Aufwertstrend, die grossen Überraschungen blieben aber aus.  So hat sich an der Spitze nichts geändert. Andreas Caminada und Philippe Rochat bilden immer noch den Gourmetgipfel mit jeweils 3 Michelin Sternen. Rochat wird die Auszeichnung aber zum letzten Mal tragen, denn er übergibt im April 2012 das Zepter an Benoît Violier welcher sich neu behaupten muss.

Bei den 2 Sterner gab es zwei Neue wobei sich die Aufwertung der ‚De Floris‘ abzeichnete da das Restaurant seit zwei Jahren als Hoffnungsträger geführt wurde. Das ‚Mesa‘ von Marcus Lindner ist der zweite grosse Gewinner. Die Schweiz hat nun 18 2-Sternen Häuser ein geniales Ergebnis.

Bei den 1 Sterner gibt es wieder grossen Zuwachs. 11 Restaurants wurden neu mit dem begehrten Stern ausgezeichnet. Auffallend, fünf davon befinden sich in einem grossen Hotel. Weiter wurden drei Restaurants als Hoffnungsträger für den ersten Stern geführt. Darunter seit Jahren mein Favorit Fabian Inderbitzin und wiederum ein Hotel-Restaurant (‚Baur au Lac‘ Zürich). Für den zweiten Stern gibt es in diesem Jahr keinen Hoffnungsträger.

Leider verlieren auch wieder Restaurants ihren Stern. In diesem Jahr sind es 8 Restaurants darunter vier aufgrund eines Betriebswechsels. Diese Köche werden ihre Sterne im nächsten Jahr bestimmt zurück erkochen. Das gilt besonders für Marco Calliani welcher ende Jahr im ‚The Clouds‘ in Zürich kocht, für Martin Delsass welcher nun das ‚Talvo‘ in Sankt Moritz Champfèr übernimmt sowie für Nenad Mlinarevic welcher im nächsten Jahr sein Restaurant im neu umgebauten Park Hotel in Vitznau eröffnet. Es wird auch spannend was mit Rolf Fliegaufs Zweitrestaurant ‚Ecco on Snow‘ in Sankt-Moritz Champfèr passiert. Dieses Restaurant wird während den Wintermonaten vom gleichen Team welches im Sommer im ‚Ecco‘ in Ascona kocht betrieben. Also nochmals ein neues 2 Sterne Restaurant? Wir dürfen 356 Tage gespannt sein.

Die Schweiz hat somit 96 Sternerestaurants mit total 118 Sternen. Die Schweiz bleibt somit das Land mit den meisten Sternen pro Einwohner. Wir gratulieren allen Sternerestaurants und Hoffnungsträger!

Hier findet Ihr die komplette Liste aller Sterne, jeweils nach Ort und Kanton – Restaurantnamen – Chefkoch. Blau = Link zum Gourmör Bericht / Grün = Neu / Orange = 1 Stern mehr als im Vorjahr / Rot = Hoffnungsträger auf einen zusätzlichen Stern / Gestrichen = Im Gegensatz zum Vorjahr keine Sterne mehr

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Fürstenau GR – Schauenstein – Andreas Caminada
Crissier VD – Philippe Rochat – Philippe Rochat / Benoît Violier

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Anières GE – De Floris – Claude Legras
Ascona TI – Ecco – Rolf Fliegauf
Basel BS – Cheval Blanc – Peter Knogl
Cossonay VD – Le Cerf – Carlo Crisci
Hägendorf SO – Lampart’s – Reto Lampart
Küsnacht ZH – Rico’s Kunststuben – Rico Zandonella
Lausanne VD – Anne-Sophie Pic – Guillaume Raineix / Anne-S. Pic
Brent VD – Le Pont de Brent – Stéphane Décotterd
Le Noirmont JU – Georges Wenger  – Georges Wenger
La Punt GR – Bumanns Chesa Pirani – Daniel Bumann
Samnaun GR – Homann’s Restaurant – Daniel & Horst Homann
Satigny GE – Domaine de Châteauvieux – Philippe Chevrier / Damine Coche
Steinen SZ – Adelboden – Franz Wiget
Sierre VS – Didier de Courten – Didier de Courten
Uetikon am See ZH – Wirtschaft zum Wiesengrund – H.P. Hussong
Vevey VD – Denis Martin – Denis Martin
Zürich ZH – Mesa – Marcus G. Lindner
Zürich ZH – The Restaurant – Heiko Nieder

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Altnau TG – Urs Wilhelm’s Restaurant – Urs Wilhelm
Arosa GR – La Vetta – Uwe Seegert
Ascona TI – Seven – Ivo Adam
Bad Ragaz SG – Äbtestube – Roland Schmid
Basel BS – Bel Etage – Michael Baader
Basel BS – Les Quatre Saisons – Peter Moser
Basel BS – Stucki – Tanja Grandits
Bellinzona TI – Orico – Lorenzo Albrici
Bern BE – Meridiano – Markus Arnold
Bern BE – Schöngrün – Werner Rothen
Bern BE – Wein & Sein – Beat Blum
Bubendorf BE – Osteria Tre – Gianluca Garigliano
Burgdorf BE – Emmenhof – Werner Schürch
Chardonne VD – Le Montagne – David Tarnowski
Champéry VS – c21 – Callum Tod
Champfèr GR – Jöhri’s Talvo – Roland Jöhri (Betriebswechsel Neueröffnung Ende 2011)
Cologny GE – Auberge du Lion d’Or – G. Dupont / Th. Byrne
Crans-Montana VS – Hostellerie du Pas de l’Ours – Franck Reynaud
Eglisau ZH – La Passion – Christian Kuchler
Escholzmatt LU – Rössli (Jägerstübli) – Stefan Wiesner
Flüh SO – Zur Säge – Felix Suter
Fribourg FR – Le Pérolles – Pierre-André Ayer
Fribourg FR – Des Trois Tours – Alain Baechler
Ftan GR – La Bellezza – Martin Göschel
Gattikon ZH – Sihlhalden – Gregor Smolinsky
Genf GE – Buffet de la Gare des Eaux-Vives – Serge Labrosse
Genf GE – Le Chat Botté – Dominique Gauthier
Genf GE – Rasoi by Vineet – Anupam Banerjee
Genf GE – Vertig’O – Jérôme Manifacier
Gstaad BE – Chesery – Robert Speth
Gstaad BE – Prado – Urs Gschwend
Hurden SZ – Zum Adler – Markus Gass
Kirchdorf BE – Mille privé – Urs Messerli
Klosters GR – Walserhof – Armin Amrein
Lausanne VD – La Table d’Edgard – Edgar Bovier
Lömmenschwil SG – Neue Blumenau – Nenad Mlinarevic (Mlinarevic wechselte nach Vitznau ins Parkhotel)
Lugano TI – Arté – Frank Oerthle
Luzern LU – Jasper – Kerstin Rischmeyer
Mels SG – Schlüssel (Nidbergstube) – Seppi Kalberer
Mollens VS – Panorama – Niels Minkmann
Le Mont-Pèlerin VD – Le Trianon – Philippe Zemour
Montreux VD – L’Ermitage – Etienne Krebs
Münchbuchensee BE – Moospinte – Sascha Berther
Nebikon LU – Adler – Raphael Tuor-Wismer
Oberwil BL – Viva – Eric Schröter
Pontresina GR – Kronenstübli – Bernd Schützelhofer
Rehetobel AR – Gasthaus Zum Gupf – Walter Klose
Riedholz SO – le freu ( Attisholz ) – Jörg Slaschek
Saas-Fee VS – Waldhotel Fletschhorn – Markus Neff
Saint-Blaise NE – Au Bocca – Claude Frôté
Saint-Légier VD – Auberge de la Veveyse – Jean-Sébastien Ribette
Saint-Saphorin VD – La Rôtisserie ( Auberge de l’Onde ) – Patrick Zimmermann
Samnaun GR – La Miranda Gourmet Stübli – Markus Zeiser
Sankt Moritz GR – Cà d’Oro – Matthias Schmidberger
Schaffhausen SH – Rheinhotel Fischerzunft – André Jaeger
Scheunenberg BE – Sonne – Kurt Mösching
Solothurn SO – Zum alten Stephan (Zaugg’s Zunftstube) – Andreas Zaugg
Sorengo TI – Santabbondio – Martin Delsass (Delsass wechselt ins Talvo)
Sonzeboz- Du Cerf – Christian Albrecht / Jean-Marc Soldati
Thônex GE –  Le Cigalon – Jean-Marc Bessire
Thörigen BE – Löwen – Nik Gygax
Triesen (Liechtenstein) – Schatzmann – Klaus Schatzmann
Trimbach SO – Traube – Arno Sgier
Uznach SG – KunstHof – Christoph Köhli
Vacallo TI – Conca Bella – Gian-Luca Bos
Vaduz (Liechtenstein) – Park-Hotel Sonnenhof – Hubertus Real
Verbier VS – La Table d’Adrien – Marco Bassi
Vevey VD – Les Saisons – Thomas Neeser
Vex VS – L’Argilly – Daniel Guerlavais
Vouvry VS – Auberge de Vouvry – Martial Braendle
Vufflens-le-Château VD – L’Ermitage – Bernard Ravet / Guy Ravet
Walchwil ZG – Sternen – René Weder
Wangen bei Dübendorf ZH – Badstube (Sternen) – Matthias Brunner
Weggis LU – Annex – Renee Rischmeyer
Wetzikon ZH – Il Casale – Antonino Alampi
Widen AG – Usagiyama ( Ryokan Hasenberg ) – Shigemitsu Ozawa
Wilderswil BE – Gourmetstübli – Richard Stöckli
Wittenbach SG – Segreto – Martin Benninger
Wigoltingen TG – Taverne zum Schäfli – Wolfgang Kuchler
Yvorne VD – La Roseraie – Christophe Rod
Zermatt VS – Capri – Andrea Migliaccio
Zürich ZH – Münsterhof – Tobias Buholzer
Zürich ZH – Spice ( Rigiblick ) – Christian Nickel
Zürich ZH – Sein – Martin Surbeck / Ken Nakano

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Hoffnungsträger für 1 Stern

Ardon VS – Le Botza – Damien Germanier
Hergiswil LU – Seerestaurant Belvédère – Fabian Inderbitzin
Zürich ZH – Pavillon – Laurent Eperon

Hier findet ihr die komplette Liste aller Schweizer Sternerestaurants als PDF zum downloaden.

Neben den Sternen gibt es noch eine weitere Auszeichnung, der Bib Gourmand wird für Restaurants vergeben die sehr gute Küche zu einem günstigen Preis bietet (3 Gänge für maximum 59 Franken). Die Liste mit allen 87 Bib Gourmand Restaurants findet ihr hier. Wir freuen uns am meisten für das Restaurant amrein’S  in Sursee welches die Auszeichnung klar verdient hat!

Was ist der Guide Michelin? Hier findet ihr ein kurzes Lexikon in dem sich der Guide selber vorstellt.