Highlights des Jahres 2015

Das Jahr 2015 ist seit ein paar Tagen bereits wieder passé. Es wird als das Jahr in die kulinarische Geschichte eingehen, als zum ersten Mal drei Schweizer Restaurants mit 3-Michelin-Sternen ausgezeichnet wurden. Für uns war das letztjährige Jahr auch darüber hinaus sehr spannend. Wir haben viele passionierte Menschen getroffen, neue Orte entdeckt und Unvergessliches erlebt.

Wir eröffneten das Jahr in Athen. Der griechischen Hauptstadt sah man das strenge Sparpaket deutliche an. Das Leben auf der Strasse ist rau und trist. Nur selten blickte man in fröhliche und optimistische Gesichter. Zum Glück haben noch nicht alle Griechen aufgegeben. Auch die beiden einzigen 2-Sterne-Restaurants leiden zwar stark unter der grassierenden Finanzkrise, kämpfen aber unerbittlich um Gäste. Nach der Heimreise ging es nach Samnaun. Auch das kleine Schweizer Bergdorf hat Sorgen. Just am Morgen unserer Anreise hat die Nationalbank das Ende des Mindestkurses verkündet und die sonst schon gebeutelte Hotellerie und Gastronomie weiter unter Druck gesetzt. Aber auch hier hat es einige passionierte Kämpfer die so schnell nicht aufgeben. So gibt es in Samnaun gleich zwei Restaurants die sich drei Michelin-Sterne teilen. Ein weiteres Argument um das entlegene Dörfchen zu besuchen.

Unvergessen bleibt auch der Besuch im The Alpina in Gstaad. In einem der jüngsten 5-Sterne-Hotels erlebten wir wundervolle Tage. Die Gastronomie wird im luxuriösen Haus gross geschrieben. Markus G. Lindner begeisterte uns mit einem hervorragenden Menü. Unser Sommelier des Jahres hat uns dazu die beste Weinbegleitung des vergangenen Jahres kredenzt.  Nach dem Winter zog es uns ins mediterrane Tessin wo wir auch unsere diesjährigen Gastgeber des Jahres kennenlernen durften. Ein weiteres Highlight war die Reise durch Frankreich auf der wir unzählige Eindrücke sammeln konnten. Kurz vor der Abreise stand der lang ersehnte Besuch im Restaurant de l’Hotel de Ville an. Dies ist ein ganz besonderes Haus mit einer unglaublichen Aura. Die Brigade um Benoît Violier hat auch einige Gerichte zu unserem Menü des Jahres beigesteuert. In der zweiten Jahreshälfte ging es nach London (Berichte folgen) und im Dezember besuchten wir Heiko Nieder im The Restaurant in Zürich. Der 43-jährige servierte uns das beste Menü des Jahres und ist deshalb unser Koch des Jahres.

Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf viele grossartige Momente und darauf diese mit euch zu teilen. Heuer geht es unter anderem nach Sankt Moritz und Saas-Fee. Hoffen wir, dass Frau Holle bis dahin doch noch ihre Arbeit aufnimmt. Im Mai darf es wieder warm werden. Dann steht ein Besuch im malerischen Ascona auf dem Programm. Im Sommer geht es nach Bangkok ein Tisch im Gaggan – gemäss St. Pellegrino das 5. beste Restaurant der Welt – ist bereits reserviert. Im Spätsommer geht es dann nach Vals zum neuen Shooting Star Sven Wassmer. Ebenfalls fix ist der Besuch beim neuen 3-Sterne-Koch Peter Knogl im Cheval Blanc. Im Oktober wagen wir einen Abstecher nach Budapest. In der ungarischen Hauptstadt soll es einiges zu entdecken geben. Ein spannendes Programm, welches noch um einige Perlen ergänzt wird.

Wir danken für euer Interesse und hoffen, dass wir euch auch im kommenden Jahr zu mehr Genuss animieren können.

 

Hier sind unsere Highlights des Jahres 2015

heiko_nieder_restaurant_dolder_grand_zurich_koch_des_jahres

Koch des Jahres 2015: Heiko Nieder – The Restaurant in Zürich

Weil… er nicht nur das beste Menü des vergangenen Jahres zubereitete, sondern auch eines der besten in unserem Leben. Nieder schafft es unvergessliche Geschmacksbilder auf den Teller zu zaubern. Seine Gerichte strotzen von Power und einer beeindruckenden Eleganz.

 

 

andreas_schwab_dario_pancaldi_tentazioni_cavigliano_gastgeber_des_jahres

Gastgeber des Jahres 2015: Dario Pancaldi und Andreas Schwab in Tentazioni in Cavigliano

Weil… man sich bei den Beiden wie zu Hause fühlt und die zwei Ragazzi von Engagement und Leidenschaft strotzen. Die Passion spürt man sowohl auf dem Teller, als auch im Service der sehr aufmerksam und kollegial ist. Ein wahrlich wundervoller in dem man gerne Gast ist.

 

 

pierfranco_lavra_sommet_alpina_gstaad_sommelier_des_jahres_

Sommelier des Jahres 2015: Pierfranco Lavra im Sommet in Gstaad

Weil… uns der gebürtige Italiener eine Getränkebegleitung der Extraklasse servierte. Jeder Wein hat das entsprechende Gericht nicht nur begleitet, sondern unterstrichen. Dabei hat er nicht nur klassisch auf Weine zurückgegriffen, sondern auch Bier und Sake kredenzt. Eine unvergessliche Begleitung die viele 08/15-Weinreisen als Farce entlarvt.

 

 

 

Grafik_Menu_des_Jahres

Gebäck: Pascade SaQuaNa in Honfleur (F)

Weil… uns das noch warme Gebäck mit Trüffel-Öl und Schnittlauch mit seinem traumhaften salz-süssen Kontrast begeisterte.

soquana

 

 

Brot: The Restaurant in Zürich

Weil… die Brotauswahl weltweit zu den besten gehört. Jedes Gebäck schmeckt grossartig und die Aufstriche sind schlicht genial.

the_restaurant_dolder_grand_heiko_nieder_4

the_restaurant_dolder_grand_heiko_nieder_7

 

 

Apéro Häppchen: Homann’s in Samnaun

Weil… die drei Petitessen unglaublich intensiv und traumhaft schmeckten und jedes auf seine Art begeisterte. So muss ein Menüauftakt schmecken.

homanns_samnaun_daniel_horst_5

 

Amuse Bouche: Lachsrogen / Passionsfrucht, LakritzThe Restaurant in Zürich

Weil… Heiko Nieder es schaffte absolut konträre Zutaten zu kombinieren um daraus ein unvergessliches Gericht zu zaubern. So muss eine avantgardistische Küche schmecken.

the_restaurant_dolder_grand_heiko_nieder_3

 

Erste Vorspeise: GargouillouBras in Laguiole (F)

Weil… der berühmte Salat, bestehend aus 70 Kräuter- und Gemüsesorten, bei jedem Bissen anders schmeckte. Ein grossartiges Erlebnis.

bras_sebastian_laguiole_12

 

Zweite Vorspeise:  Kobe-Rind aus Japan / Essenz, Gerste, Ingwer, Klettenwurzel, TamarineThe Restaurant in Zürich

Weil… wir noch nie Kobe-Rind in dieser Qualität und Intensität gegessen haben. Ein komplett neues Geschmackserlebnis!

the_restaurant_dolder_grand_heiko_nieder_14

 

Dritte Vorspeise: Ni chaud ni froid – Bras in Laguiole (F)

Weil… diese Gänseleber schlicht einer der besten ist, die uns bis anhin serviert wurde.

bras_sebastian_laguiole_15

 

Vierte Vorspeise: Rotes Almsaiblingsfilet vom Arlberg mit Rettich, Gurke, Zitrone & QuinoaLa Miranda in Samnaun

Weil… das Gericht nicht nur eindrücklich präsentiert wurde und wunderbar duftete, sondern auch den Gaumen begeisterte.

la_miranda_chasa_montana_samnaun_johannes_partoll_9

la_miranda_chasa_montana_samnaun_johannes_partoll_10

 

Fünfte Vorspeise: Steinbutt – Kräuter – Grünes GemüseLa Passion in Eglisau

Weil… Christian Kuchler mit diesem hervorragenden Steinbutt und der zauberhaften Schwertmuschel uns nicht nur begeistert hat, sondern auch offenbarte welch grosses Talent in ihm steckt.

La_Passion_Hirschen_Eglisau_Christian_Kuchler_9

La_Passion_Hirschen_Eglisau_Christian_Kuchler_8

 

Sechste Vorspeise: Hamachi / Limette / Erdnuss / EdamameSommet in Gstaad

Weil… nicht nur die harmonische Kombination auf dem Hauptteller grossartig schmeckte, sondern auch die traumhaften Spargeln im Knuspermantel.

sommet_gstaad_marcus_lindner_9

 

Siebte Vorspeise: Gitzi – Mönchsbart, Gewürzschokolade – Tentazioni in Cavigliano

Weil… das Gericht so wunderbar süffig war und richtig viel Power hatte.

tentazioni_cavigliano_andreas_schwab_9

 

Achte Vorspeise: Getauchte Jakobsmuschel aus Norwegen / Kalb, Erdnuss, Dill, KaviarThe Restaurant in Zürich

Weil… Heiko Nieder hier wiederum ein einmaliges Geschmacksbild auf den Teller gezeichnet hat, an welches wir uns ewig erinnern werden.

the_restaurant_dolder_grand_heiko_nieder_6

 

Neunte Vorspeise: Rind / champignon_spitzkohl_sonnenblume – focus in Vitznau

Weil… uns Nenad Mlinarevic mit diesem köstlichen Gericht gezeigt hat, wie 100 % Schweiz schmecken kann.

gault_millau_2016_18

 

Erster Hauptgang: Langoustine Royale de la mer Celtique – Restaurant de l’Hôtel de Ville in Crissier

Weil… bei diesem atemberaubenden Gericht nicht nur der grossartige Kaisergranat begeisterte, sondern auch die fantastische Zitronensauce.

restaurant_de_hotel_de_ville_crissier_benoit_violier_9

 

Zweiter Hauptgang: Suprême de pigeonneau – Le Moissonnier in Köln (D)

Weil… hier die Genialität des Konzepts, der verschiedenen Teller pro Gang, so richtig zur Geltung kommt. Wir haben uns in den Tellern förmlich verloren.

IMG_7684

 

Dritter Hauptgang: “Milchkälbli”Homann’s in Samnaun

Weil… uns Daniel und Horst Homann zeigten wie gut es schmecken kann, wenn man nicht nur das Filet serviert, sondern das ganze Tier verwertet. Wunderbar!

homanns_samnaun_daniel_horst_18

 

Pré Dessert: Noisettes piémontaisesRestaurant de l’Hôtel de Ville in Crissier

Weil… die Kombination aus Gianduja und Zitrone schlicht traumhaft schmeckte.

restaurant_de_hotel_de_ville_crissier_benoit_violier_16

 

Erstes Dessert: Chocolate soup – Funky Gourmet in Athen (GR)

Weil… das Dessert kühl, leicht und voller Eleganz war. Absolut wunderbar.

funky_gourmet_athen_hiliadaki_22

 

Zweites Dessert: Premières Cléry Restaurant de l’Hôtel de Ville in Crissier

Weil… das wundervolle Dessert wunderbar fruchtig und leicht schmeckte. Ein wundervoller Abschluss eines Menüs.

restaurant_de_hotel_de_ville_crissier_benoit_violier_17

 

Friandises Homann’s in Samnaun

Weil… uns der süsse Abschluss nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ begeisterte. Genau so stellen wir uns das Schlaraffenland vor.

homanns_samnaun_daniel_horst_23

 

 

Übersicht aller 2015 bewerteten Restaurants:

 

O10

The Restaurant in Zürich

 

O9

Bras in Laguiole (F)
Homann’s in Samnaun
Restaurant de l’Hôtel de Ville in Crissier
Sommet in Gstaad

 

O8

Funky Gourmet in Athen (GR)
La Miranda in Samnaun

 

O7

La Passion in Eglisau
Le Chat-Botté in Genf
Spondi in Athen (GR)
Tentazioni in Cavigliano

 

O6

 

O5

 

O0

Advertisements

Gault-Millau Schweiz 2016

Den Bericht über den Gault-Millau 2017 findet ihr hier.

Urs Heller hat heute ins imposante Park Hotel Vitznau am malerischen Vierwaldstättersee eingeladen. Hier präsentierte der Gault-Millau-Chef die neuste Ausgabe seiner roten gourmet Bibel. Auf über 550 Seiten werden die, in den Augen der Tester, besten 845 Restaurants der Schweiz aufgeführt und besprochen. Die angereisten Journalisten und alle sechs 19-Punkte-Chefs waren aber vor allem gespannt wer diesmal „Koch des Jahres“ wird. Kurz vor zwölf Uhr wurde das Geheimnis gelüftet. Nenad Mlinarevic wird heuer diese grosse Ehre zuteil. Der 34-jährige hat unter anderem bei Andreas Caminada und Hans-Peter Hussong gelernt. Vor drei Jahren wurde ihm der Chefposten im Gourmetrestaurant focus im neu eröffneten Park Hotel Vitznau anvertraut. Er enttäuschte sein Management nicht und erkochte auf Anhieb 16 Punkte und 2 Michelin-Sterne. Nenad änderte in diesem Frühling sein Konzept. Statt auf vermeindliche edle Produkte wie Kaviar und Albatrüffel, setzt er neuerdings ausschliesslich auf Schweizer Produkte. Statt Wolfsbarsch gibt es Saibling und anstelle von Kaviar zaubert Nenad mit alten Gemüsesorten. Ein mutiges Unterfangen, dass nun aber belohnt wird. Denn neben der begehrten Auszeichnung gibt es für den jungen Chef auch den 18. Punkt.

koch_des_jahres_nenad_mlinarevic_gault_millau_2016

Eine weitere wichtige Auszeichnung ist die zum „Aufsteiger des Jahres“. In der Deutschschweiz geht diese Trophäe an Enrico und Roberto Cerea. Die 3-Sterne-Köche aus Italien betreiben seit wenigen Jahren in St. Moritz eine Dependance. Ihr Da Vittorio darf sich ab sofort mit dem 18. Punkten schmücken. Aufsteiger in der Westschweiz ist Michel Roth im Restaurant Bayview (neu 18 Punkte) im Luxushotel President Wilson in Genf. Im Tessin wird Dario Ranza „Aufsteiger des Jahres“. Seine Villa Principe Leopoldo im gleichnamigen Hotel in Lugano hat neu 17 Punkte.

gault_millau_2016_1Das Märchenschloss Park Hotel Vitznau

gault_millau_2016_11

gault_millau_2016_17Koch des Jahres Nenad Mlinarevic mit Urs Heller

„Entdeckung des Jahres“ wird in diesem Jahr Sven Wassmer – der ehemalige Sous Chef von Nenad. Sven hat im letzten Dezember das Restaurant Silver im 7132 Hotel in Vals übernommen und die Tester auf Anhieb begeistert. Sie nennen ihn das grösste Talent der Schweizer Kochszene. Der Neueinsteiger startet mit stolzen 17 Punkten – so hoch ist noch nie jemand als Entdeckung in den Gault-Millau eingestiegen. Die Westschweizer-Entdeckung ist Alain Montigny vom Restaurant Chalet RoyAlp in Villars-sur-Ollon. Er startet mit 15 Punkten.

gault_millau_2016_19

Zwetschge / hefe_haselnuss

gault_millau_2016_16Alle sechs 19-Punkte-Chefs

gault_millau_2016_133-Sterne Koch Daniel Humm mit seiner Tochter Justine 

 

 

gault_millau_2016_cover

.
Die Gault-Millau Punkte 2016

Hier die Auflistung aller Restaurants mit 16 – 19 Punkten. Die ausführliche Beschreibung und die Lokale mit 12 – 15 Punkte findet ihr im Gault-Millau – erhältlich im Buchhandel.

.

Basel BS – Cheval Blanc (Les Trois Rois)- Peter Knogl
Crissier VD – Restaurant de L’Hotel De Ville – Benoît Violier
Fürstenau GR – Schauenstein – Andreas Caminada
Satigny GE – Domaine de Châteauvieux – Philippe Chevrier / Damine Coche
Schaffhausen SH – Rheinhotel Fischerzunft – André Jaeger (Geschlossen)
Sierre VS – Didier de Courten – Didier de Courten
Vufflens-le-Château VD – L’Ermitage – Bernard Ravet / Guy Ravet

.

Ascona TI – Locanda Barbarossa – Othmar Schlegel
Basel BS – Les Quatre Saison – Peter Moser
Basel BS – Stucki – Tanja Grandits
Brent VD – Le Pont de Brent – Stéphane Décotterd
Champfèr GR – Talvo by Dalsass – Martin Dalsass
Cossonay VD – Le Cerf – Carlo Crisci
Fribourg FR – Le Pérolles – Pierre-André Ayer
Genf GE – Le Chat Botté (Beau-Rivage) – Dominique Gauthier
Genf GE – Bayview – Michel Roth pfeil_gruen
Gstaad BE – Chesery – Robert Speth
Gstaad BE – Sommet (The Alpina Gstaad) – Marcus G. Lindner
Küsnacht ZH – RICO’S – Rico Zandonella
Lausanne VD – Anne-Sophie Pic (Beau-Rivage Palace) – Kevin Gatin / Anne-S. Pic
Lausanne VD – La Table d’Edgard – Edgard Bovier pfeil_gruen
Le Noirmont JU – Georges Wenger  – Georges Wenger
La Punt GR – Bumanns Chesa Pirani – Daniel Bumann
Saas-Fee VS – Waldhotel Fletschhorn – Markus Neff
Samnaun GR – Homann’s Restaurant – Daniel & Horst Homann
St. Moritz GR  Da Vittorio (Carlton) – Enrico und Roberto Cerea pfeil_gruen
Steinen SZ – Adelboden – Franz Wiget
Thörigen BE – Löwen – Nik Gygax
Uetikon am See ZH – Wirtschaft zum Wiesengrund – H.P. Hussong
Vevey VD – Denis Martin – Denis Martin
Vitznau LU – focus – Nenad Mlinarevic pfeil_gruen
Wigoltingen TG – Taverne zum Schäfli – Christian Kuchler (Note in Klammern)
Zürich ZH – The Restaurant– Heiko Nieder

.

Anières GE – De Floris – Claude Legras
Ascona TI – La Brezza – Salvatore Frequente
Ascona TI – Ecco – Rolf Fliegauf
Bad Ragaz SG – Äbtestube – Roland Schmid
(Schliesst im November)
Basel BS – Matisse – Erik Schröter pfeil_gruen
Bern BE – Meridiano – Jan Leimbach
Burgdorf BE – Emmenhof – Werner Schürch
Chardonne VD – Le Montagne – Mathieu Bruno (Note in Klammern – Kochwechsel)
Crans-Montana VS – L’Ours – Franck Reynaud
Davos GR – Amrein’s Seehofstübli – Armin Amrein (Geschlossen)
Escholzmatt LU – Rössli (Jägerstübli) – Stefan Wiesner
Euthal am Sihlsee SZ – Bürgi’s Burehof – Werner Bürgi (Note in Klammern – Kochwechsel)
Flüh SO – Säge – Patrick Zimmermann neu
Freidorf TG – Mammertsberg – August Minikus
Fribourg-Bourguillon FR – Des Trois Tours – Alain Baechler
Hägendorf SO – Lampart’s – Reto Lampart
Hurden SZ – Zum Adler – Markus Gass
Lauerz SZ – Rigiblick – Tony Schmidig (Geschlossen)
Lugano TI – Principe Leopoldo – Dario Ranza pfeil_gruen
Mels SG – Schlüssel (Nidbergstube) – Seppi Kalberer
Oberwil BL – Schlüssel – Felix Suter
Orsières VS – Les Alpes – Samuel Destaing
Rehetobel AR – Gasthaus Zum Gupf – Walter Klose
Riedholz SO – le feu ( Attisholz ) – Jörg Slaschek
Saint-Blaise NE – Au Bocca – Claude Frôté
Scheunenberg BE – Sonne – Kurt Mösching
Sion VS – Restaurant Damien Germanier – Damien Germanier
Solothurn SO – Zum Alten Stephan – Andreas Zaugg
St. Gallen SG – Einstein Gourmet – Sebastian Zier & Moses Ceylan neu
St. Gallen SG – Jägerhof – Vreni Giger
St. Moritz GR – Cà d’Oro – Matthias Schmidberger
Thônex GE – Le Cigalon – Jean-Marc Bessire pfeil_gruen
Triesen LI – Schatzmann – Klaus Schatzmann (Geschlossen)
Trimbach SO – Traube – Arno Sgier
Uznach – Der Kunsthof – Christian Geisler
Vals GR – Silver – Sven Wassmer neu
Verbier VS – La Table d’Adrien – Mirto Marchesi pfeil_gruen
Vouvry VS – Auberge de Vouvry – Martial Braendle
Zermatt VS – Capri – Salvatore Elefante
Zürich ZH – Mesa – Antonio Colaianni (Konzeptwechsel)
Zürich ZH – Pavillon – Laurent Eperon
Zürich ZH – Sein – Martin Surbeck / Ken Nakano

.

GM16

 

Aran-Villette VD – Le Guillaume Tell – Denis Velen
Arosa GR – Kachelofa-Stübli – Gerd Reber
Arosa GR – La Vetta (Tschuggen Grand Hotel)- Tobias Jochim pfeil_gruen
Ascona TI – Aphrodite (Giardino) – Christian Scharrer pfeil_gruen
Ascona TI – Seven – Adrian Bürki / Ivo Adam
Basel BS – Oliv – Didier Bitsch
Basel BS – Bel Etage – Michael Baader
Bellinzona TI – Locanda Orico – Lorenzo Albrici
Bern BE – Vue – Gregor Zimmermann
Blatten LU – Krone – Mario Waldispühl (Neu 15 Punkte)
Blitzingen VS – Castle – Peter Gschwendtner
Bogis-Bossey VD – Auberge de Bogis-Bossey – Oliver Martin
Brail GR – Vivanda – Dario Cadonau
Bubendorf BL – Osteria Tre – Flavio Fermi
Bubikon ZH – Löwen – Domenico Miggiano
Cheseaux-Noréaz VD – La Table de Mary – Loïc Nozahic
Champfèr GR – Ecco on Snow – Rolf Fliegauf
Chiasso-Seseglio TI – Vecchia Osteria – Ambrogio Stefanetti
La Conversion VD – Auberge de Laveaux – Jacky Vuillet
Crans-Montana VS – Le Mont Blanc – Pierre Crepaud
Davos GR – Mann und Co. – Karim Schumann (Neu 15 Punkte)
Eglisau ZH – La Passion  – Tobias Buholzer pfeil_rot (Neuer Küchenchef)
Emmen LU – Kreuz – Hans-Peter Suter
Emmenmatt – Moosegg – Daniel Lehmann
Fribourg FR – Au Sauvage – Serge Chenaux pfeil_gruen
Fribourg FR – Hôtel de Ville – Frédérik Kondratowicz
Gattikon ZH – Sihlhalde – Gregor Smolinsky
Genf GE – Le Duo – Armel Bedouet (Neu 15 Punkte)
Genf GE – Rasoi by Vineet – Bhagwat Sandeep
Genf GE – Le Jardin – Philippe Bourrel pfeil_gruen
Gstaad BE – Megu (The Alpina Gstaad) -Takumi Murase
Gstaad BE – La Bagatelle – Steve Willié
Gstaad BE – Le Grill – Peter Wyss
Gstaad BE – Le Grand Restaurant – Giuseppe Colella
Hergiswil NW – Seerestaurant Belvédère – Fabian Inderbitzin
Klosters GR – Grischunstübli – Thorsten Bode (Keine Wertung)
Klosters GR – Chesa Grischuna – Micheal Bless (Neu 15 Punkte)
Klosters GR – Walserhof – Heribert Dietrich pfeil_gruen
Lenzerheide GR – Guarda Val – Thomas Walz pfeil_gruen
Liestal BL – Basler-Stübli -Francis Mandin
Lindau ZH – Rössli – Rolf Grob (Neu 15 Punkte)
Lömmenschwil SG – Neue Blumenau – Bernadette Lisibach
Lucens VD – Hôtel de la Gare – Pierrick Lise
Lugano TI – Arté al Lago – Frank Oerthle
Luzern LU – Reussbad – Raphael Tuor neu
Meggen LU – La Pistache – Beat Stofer
Mézières VD – Restaurant du Jorat – Pascal Gauthier
Münchenbuchsee BE – Moospinte – Sascha Berther
Nänikon ZH – Zum Löwen – Stephan Stalder
Neuenburg NE – Hôtel du Perou – Craig Penlington
Neuenburg NE – La Maison du Prussien – Jean-Yves Drevet
Neuheim ZG – Falken – Peter Doswald
Ponte Brolla TI – Da Enzo – Andrea Cingari
Rapperswil-Jona SG – Dieci al Lago – Reto Hasler pfeil_gruen
Rapperswil-Jona SG – Villa Aurum – Walter Merz
Ried-Muotathal SZ – Adler – Dani Jann
Saanen BE – Sonnenhof – Erich Baumer
Saint-Légier VD – Auberge de la Veveyse – Jean-Sébastien Ribette
Schlattingen TG – Dreizehn Sinne im Huuswurz – Cornelius Speinle pfeil_gruen
Schönried BE – Azalée -Michel von Siebenthal
Sihlbrugg ZH – Tredecim (Krone) – Thomas Huber
Sonceboz BE – Du Cerf -Jean-Marc Soldati
St. Moritz GR – Matsuhisa@Badrutt’s Palace pfeil_gruen
St. Moritz GR – The K – Hans Nussbaumer pfeil_gruen
Steffisburg BE – Panorama – Rolf Fuchs
Taverne TI – Motto del Gallo – Matteo Cereghini
Vacallo TI – Conca Bella – Andrea Bertarini
Vaduz LI – Marée – Hubertus Real
VaduZ LI – Torkel – Ivo Berger pfeil_gruen
Vevey VD – Les Saisons – Thomas Neeser
Vitznau LU – Prisma – Christian Nickel
Walchwil ZG – Sternen – René Weder (Geschlossen)
Weissbad AI – Flickflauder – Käthi Fässler
Widen AG – Usagiyama – Akihito Suzuki
Widnau SG – Paul’s Restaurant – Bernd Schützelhofer
Wikon LU – Bim Buume – Hannes Baumann
Wilderswil BE – Alpenblick – Richard Stöckli
Winterthur ZH – Pearl – Denis Ast (Geschlossen)
Wittenbach SG – Segreto – Martin Benninger
Worb BE – Eisblume – Simon Apothéloz pfeil_gruen
Zermatt VS – After Seven – Ivo Adam
Zermatt VS – Corbeau d’Or – Alain Kuster
Zürich ZH – Spice – Dennis Puchert
Zürich ZH – Sala of Tokyo – Ernst Ruch-Fukuoka

 

Alle weiteren Aufsteiger und Neueinsteiger findet ihr in der Presseinformation.

 

gault_millau_2016_12Madame et Monsieur Violier

gault_millau_2016_20Die Friandises im Menü von Nenad Mlinarevic

gault_millau_2016_6Sommelière des Jahres Yvonne Stöckli mit ihrem, mit 16 Punkten ausgezeichneten Mann

gault_millau_2016_4

gault_millau_2016_5Der jüngste 19 Punkte Chef, Peter Knogl

gault_millau_2016_15Gault-Millau-Chef Urs Heller

gault_millau_2016_3

gault_millau_2016_2Die 3-Sterne-Köche Enrico und Roberto Cerea und ihr in St. Moritz stationierter Küchenchef

gault_millau_2016_18Rind / champignon_spitzkohl_sonnenblume

gault_millau_2016_10Neuer 18-Punkte-Chef Michel Roth

gault_millau_2016_14„Entdeckung des Jahres“ Sven Wassmer mit 17 Punkten

Highlights des Jahres 2014

In den letzten zwölf Monaten haben wir wieder viele grossartige Köche, Servicemitarbeiter, Hoteliers und Winzer getroffen. Bei allen war die Begeisterung und die Leidenschaft für ihre Arbeit spürbar. Genau diese Passion ist es, die uns an dieser Branche so begeistert. Diese Menschen investieren einen Grossteil ihres Lebens um ihren Gästen überdurchschnittliches zu bieten. Die meisten sehen ihren Job nicht als Arbeit, sondern als Berufung. Und obwohl sich unter dem Strich der enorme Aufwand oftmals nicht rechtfertigt, geht man den Weg konsequent weiter mit dem Ziel, die eigene Begeisterung mit den Gästen zu teilen.

Für das nächste Jahr haben wir uns wieder viel vorgenommen. Morgen geht es los mit einer Reise nach Athen. Wir sind gespannt, was die griechische Hauptstadt kulinarisch zu bieten hat. Nach der Rückkehr hoffen wir auf viel Schnee, denn im Februar und März besuchen wir die Wintersportdestinationen Samnaun und Gstaad. Im Frühling geht es endlich wieder einmal in das wunderschöne Tessin wo wir neben den Grottos auch ein neues Sternerestaurant besuchen. Im Sommer reisen wir dann drei Wochen lang durch Frankreich und im zweiten Halbjahr ist bereits ein Abstecher nach London geplant. Wir freuen uns schon jetzt auf viele spannende Begegnungen und darauf, euch über unsere unvergesslichen Erlebnisse zu berichten.

Hier sind unsere Highlights des Jahres 2014:

koch_des_jahres_eric_frechon_epicure_bristol_paris

Koch des Jahres 2014: Eric Frechon – Epicure in Paris (F)

Weil… wir uns Dank Eric Frechon unsterblich in Paris verliebt haben und – kaum zu Hause – gleich die nächste Zugverbindung heraussuchten. Der Abend im Epicure gehört zu den grossartigsten Erlebnissen in unserem Leben. Das Ambiente im luxuriösen Restaurant ist wunderschön, der hervorragende Service gehört zum Besten seiner Zunft und die fabelhaften Gerichte vom grossen Meister bleiben unvergesslich.

 

 

gastgeber_des_jahres_2014_schwarzwaldstube_traube_tonbach_baiersbronn

Gastgeber des Jahres 2014: David Breuer, Stéphane Gass & Team – Schwarzwaldstube in Baiersbronn (D)

Weil… wir uns in den letzten zwölf Monaten nirgends so wohl gefühlt haben wie in der Schwarzwaldstube. David Breuer ist ein exzellenter Maître, und Sommelier Stéphane Gass ein Meister seines Fachs. Es ist eine grosse Freude hier Gast sein zu dürfen. Das ganze Team strotzt vor Gastfreundschaft und Professionalität und gehört damit zu den Besten der Welt.

 

 

sommelier_des_jahres_2014_Vincent_Deberge_chat_botte_genf_beau_rivage

Sommelier des Jahres 2014: Vincent Debergé – Chat Botté in Genf

Weil… Vincent Debergé das Menü im Genfer Le Chat-Botté mit einer sehr intelligenten und akribisch auf die Gerichte abgestimmten Weinbegleitung korrespondiert hat. Jeder Teller aus der Küche wurde dadurch gekonnt unterstrichen. Genau so muss eine Weinbegleitung aussehen!

.

 

Grafik_Menu_des_Jahres

 

Brot: Epicure in Paris (F)

Weil… dieser Gugelhopf einfach traumhaft war und wir den himmlischen Duft nach Butter und Speck noch heute in den Nasen haben.

epicure_bristol_eric_frechon_10

 

Apéro: Gänseleber mit Café, Nuss & Rote Früchte – Victor’s Gourmet Restaurant Schloss Berg in Perl-Nennig (D)

Weil… die Kombination aus zart schmelzender Gänseleber mit Haselnuss und Kaffee schlicht atemberaubend war. Ein unvergesslicher Hochgenuss.

christian_bau_victors_gourmet_restaurant_schloss_berg_perl_nennig_11

 

Amuse Bouche: Variation vom StubenkükenSchwarzwaldstube in Baiersbronn (D)

Weil… dieser Auftakt mit seiner Raffinesse und dem wuchtigen Geschmack gleich zum Start ein grosses Ausrufezeichen setzte. So muss ein Amuse Bouche schmecken!

schwarzwaldstube_harald_wohlfahrt_baiersbronn_12

 

Erste Vorspeise: Cookpot of small speltLe Louis XV in Monaco (MC)

Weil… Alain Ducasse hier eindrucksvoll demonstrierte, welch Hochgenuss man aus vermeintlich „einfachen“ Produkten schaffen kann. Das herbstliche Gericht war zum reinknien und offenbarte bei jedem Bissen ein neues Geschmacksbild.

le_louis_xv_alain_ducasse_monte_carlo_monaco_19

 

Zweite Vorspeise: Emmentaler Milchkalb & Gänseleber – Rande konfiert & EisLa Vetta in Arosa

Weil… das Team um Tobias Jochim eindrücklich zeigte wie facettenreich die Rande schmecken kann und uns damit eines der besten Gerichte mit dem roten Akteur im Zentrum servierte.

la_vetta_tschuggen_grand_hotel_tobias_jochim_11_neub

 

Dritte Vorspeise: Sushi – Yoshi in Monaco (MC)

Weil… dies mit Abstand die besten Sushi waren die wir jemals assen. Seitdem ist die Freude am 08/15-Sushi – wie man es überall serviert bekommt – rapide gesunken.

yoshi_monte_carlo_monaco_robuchon_metropole_13

 

Vierte Vorspeise: Morilles BlondesEpicure in Paris (F)

Weil… schon alleine beim betrachten des Fotos das Herz wieder schneller schlägt in Erinnerung an diesen Hochgenuss!

epicure_bristol_eric_frechon_16

 

Fünfte Vorspeise: Lachs / Fenchel / Basilikum / Crème fraicheHeimberg in Zermatt

Weil… Christian Geisler damit gezeigt hat, wie moderne Küche schmecken muss – nämlich facettenreich, geschmacksvoll und produktbezogen.

heimberg_zermatt_christian_geisler_8

 

Erster Hauptgang: Grüne Spargeln von ‘Monsieur Robert Blanc’ – Victor’s Gourmet Restaurant Schloss Berg in Perl-Nennig (D)

Weil… Christian Bau hier ein Gericht für die Ewigkeit geschaffen hat. Dazu setzte er auf den besten Spargel der Welt und verfeinerte ihn mit seiner hohen Kochkunst zu einem unvergesslichen Gericht.

christian_bau_victors_gourmet_restaurant_schloss_berg_perl_nennig_15

 

Zweiter Hauptgang: Pigeon de BresseEpicure in Paris (F)

Weil… Eric Frechon hier nicht nur auf ein hervorragendes Produkt setzte, sondern dieses mit zauberhaften Aromen zu einer Götterspeise machte. Die separat gereichte Frühlingsrolle bleibt dabei genau so unvergesslich wie die der Hauptteller.

epicure_bristol_eric_frechon_18

epicure_bristol_eric_frechon_19

 

Erstes Dessert: Weisse Schokolade mit Gurke / Martini / Mandel / SauerampferSpice in Zürich

Weil… dies eines der besten Dessert war und klar das spannendste. Wir würden es begrüssen, wenn mehr Pâtissiers mit Gemüse experimentieren würden, anstelle des x-ten „Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern“ zu servieren. Vorausgesetzt, es wird so hervorragend und abgeklärt umgesetzt wie dies Sebastian Rösch in diesem Fall tat.

spice_rigiblick_dennis_puchert_2_15

 

Zweites Dessert: Mascarpone / Mango & Kokos / Rote Shiso-Infusion – Victor’s Gourmet Restaurant Schloss Berg in Perl-Nennig (D)

Weil… dieser exotische Dessertraum dank seiner Leichtigkeit und dem asiatischen Einschlag richtig begeistern vermochte. Optisch wie auch geschmacklich eine unvergessliche Süssspeise.

christian_bau_victors_gourmet_restaurant_schloss_berg_perl_nennig_7

 

Friandieses: Macarons – Epicure in Paris (F)

Weil… die farbigen Macarons völlig zu Recht als die Besten der Welt gelten.

epicure_bristol_eric_frechon_29

 

 

Übersicht aller 2014 bewerteten Restaurants:

O10

Epicure in Paris (F)
Victor’s Gourmet Restaurant Schloss Berg in Perl-Nennig (D)

.

O9

Schwarzwaldstube in Baiersbronn (D)

.

O8

Heimberg in Zermatt
Yoshi in Monaco (MC)

.

O7

.

O6

La Vetta in Arosa
Le Louis XV in Monaco (MC)
Spice in Zürich

.

O5

.

O0

I Castagni in Vigevano (I)