Gault-Millau Schweiz 2022

Endlich können die ausgezeichneten Köche wieder im verdienten Rampenlicht stehen. Letztes Jahr fand die Präsentation des Gault-Millau Schweiz aufgrund Covid-19 nur online statt. Diesmal wurde das 550 Seiten dicke Buch wieder im gewohnt feierlichen Rahmen präsentiert. Dazu werden die Journalisten und die auszuzeichnenden Köche traditionell an die Wirkungsstätte des neuen Koch des Jahres geladen. Diesmal wurden sie auf einen eher unbekannten Weg geschickt. 7132 ist die Postleitzahl die man ins Navi eingeben musste um an den richtigen Ort zu gelangen. Die gleichen vier Zahlen trägt dann auch das 5-Sterne-Hotel, in dem heute der gelbe Guide vorgestellt wird – das Hotel 7132 in Vals.

Und so war es keine Überraschung als kurz vor zwölf Uhr ein Koch im Mittelpunkt stand, auf den im Vorfeld der Einladung wohl nur die Wenigsten gewettet haben: Mitja Birlo! Mitja ist ein vergleichsweise stiller Schaffer. Wir haben den sympatischen und talentierten Chef 2014 kennengelernt. Damals war er Sous-Chef von Christian Geisler im Heimberg in Zermatt. Danach ging er mit Geisler eine kurze Zeit in den Kunsthof in Uznacht bevor es weiter nach Vals ging. Damals noch als rechte Hand von Sven Wassmer, übernahm er nach dessen Weggang vor drei Jahren den Chefposten des 7132 Silver. Und nun hat er die Tester des Gault-Millau in diesem Jahr am meisten begeistert und holt so die prestigeträchtige Auszeichnung „Koch des Jahres“ ins Valser Tal. Einziger Wehrmutstropfen: wie schon Stefan Heilemann im letzten Jahr, steigt auch der neue „Koch des Jahres“ nicht in die 19-Punkte-Liga auf sondern behält seine 18 Punkte.

Gault-Millau Koch des Jahres 2022: Mitja Birlo – 7132 Silver in Vals © DigitaleMassarbeit

Unter den anwesenden Gästen gibt es noch andere glückliche Gesichter: Chefredakteur Urs Heller zeichnet nämlich ganze fünf Chefs zu „Aufsteigern des Jahres aus“. Dazu kommen weitere Auszeichnungen, welche wir euch unten zusammengefasst haben. Der Guide hat nicht nur ein etwas aufgefrischtes Cover, sondern stellt mit 860 empfohlenen Restaurants auch einen neuen Rekord auf. So stellt Urs Heller auch klar: „Das befürchtete Beizensterben blieb im Fine-Dining-Segment aus. Köche und Gastgeber verdienen für ihren Durchhaltewillen Bewunderung, Dank – und unsere Treue“ – dem gibt es nichts hinzuzufügen.

Der Gault-Millau ist auch in diesem Jahr gewohnt grosszügig und gibt viele Aufwertungen. Im 19, 18, 17 und 16 Punkte Bereich gibt es zudem keine einzige Abwertung. Bei den Bewertungen gibt es bei vielen Restaurants aufschlussreiche und umfangreiche Berichte, während bei anderen Adressen ein paar wenige Zeilen die Relation zu den vergebenen Punkten nicht immer nachvollziehbar machen.

Nachdem der andere grosse Restaurantführer, der Guide Michelin, in den den letzten Jahren seine Leistungen in der Schweiz kontinuierlich reduziert hat (vermutlich wird es auch in Zukunft kein gedrucktes Buch mehr geben) ist es schön zu sehen, dass der Gault-Millau dem Verlagshaus Ringier weiterhin wichtig ist. Es ist zu hoffen, dass dies so bleibt. Die Schweizer Gourmetgastronomie hat dem Guide und dessen Online-Ableger viel zu verdanken.

„Koch des Jahres“ – Mitja Birlo – 7132 Silver in Vals

„Aufsteiger des Jahres in der Deutschschweiz I“ – Joroen Achtien  Sens in Vitznau
„Aufsteiger des Jahres in der Deutschschweiz II“ – Dietmar Sawyere The Japanese Rest. in Andermatt
„Aufsteiger des Jahres in der Deutschschweiz III“ – Oscar de Matos  Maihöfli – Oscar de Matos in Luzern
„Aufsteiger des Jahres in der Westschweiz“ – Franck Pelux La Table du Lausanne Palace in Lausanne
„Aufsteiger des Jahres im Tessin“ – Diego Della Schiava The View in Lugano

„Entdeckung des Jahres in der Deutschschweiz I“ – Nikals Oberhofer Epoca by Tristan Brandt in Flims
„Entdeckung des Jahres in der Deutschschweiz II“ – Christian Aeby Du Bourg in Biel
„Entdeckung des Jahres in der Westschweiz I“ – Christophe Genetti und Maël Gross Au Club Alpin in Champex-Lac
„Entdeckung des Jahres in der Westschweiz II“ – Jacques Allisson Jacques Restaurant in Lausanne
„Entdeckung des Jahres im Tessin“ – Federico Palladino Osteria Enoteca Cuntitt in Castel San Pietro

„Sommelier des Jahres“ – Mathieu QuetglasLa Table du Valrose in Rougemont
„Patissière des Jahres“ – Felicia Ludwig Ornellaia in Zürich
„Gastgeber des Jahres“ – Vrony Cotting-Julen – Chez Vrony in Zermatt

Die Gault-Millau Punkte 2022

Hier die Auflistung aller Restaurants mit 17 – 19 Punkten. Die ausführliche Beschreibung und die Lokale mit 12 – 16 Punkte findet ihr im neuen Gault-Millau Schweiz 2022 und auf der Gault-Millau-Website.

Basel BS – Cheval Blanc by Peter Knogl (Les Trois Rois) – Peter Knogl
Basel BS – Stucki – Tanja Grandits – Tanja Grandits
Crissier VD – Restaurant de L’Hotel De Ville – Franck Giovannini
Fürstenau GR – Schauenstein – Andreas Caminada
Satigny GE – Domaine de Châteauvieux – Philippe Chevrier / Damine Coche
Vufflens-le-Château VD – L’Ermitage – Bernard Ravet / Guy Ravet
Zürich ZH – The Restaurant (The Dolder Grand)- Heiko Nieder

.

Ascona TI – Ecco – Rolf Fliegauf
Ascona IT – Locanda Barbarossa (Castello del Sole) – Mattias Roock
Bad Ragaz SG – Igniv – Silvio Germann
Bad Ragaz SG – Memories – Sven Wassmer
Brent VD – Le Pont de Brent – Stéphane Décotterd (Neu in Glion)
Glion VD – Restaurant Stéphane Décotterd – Stéphane Décotterd
Champfèr GR – Ecco St. Moritz – Rolf Fliegauf
Champfèr GR – Talvo by Dalsass – Martin Dalsass
Crans-Montana VS – L’Ours – Franck Reynaud
Fribourg-Bourguillon – Des Trois Tours – Alain Bächler (Geschlossen)
Genf GE – Le Chat Botté (Beau-Rivage) – Dominique Gauthier
Genf GE – Bayview – Michel Roth
Gstaad BE – Sommet (The Alpina Gstaad) – Martin Göschel
Küsnacht ZH – RICO’S – Rico Zandonella
Lausanne VD – Anne-Sophie Pic (Beau-Rivage Palace) – Anne-S. Pic
Le Noirmont JU – Maison Wenger  – Jérémy Desbraux
Rehetobel AR – Gasthaus Zum Gupf – Walter Klose
St. Gallen SG – Einstein Gourmet – Sebastian Zier
St. Moritz GR  Da Vittorio (Carlton) – Enrico und Roberto Cerea
Steinen SZ – Adelboden – Franz Wiget
Vals GR – Silver – Mitja Birlo
Vitznau LU – focus – Patrick Mahler
Vitznau LU – Sens – Jeroen Achtien pfeil_gruen
Wigoltingen TG – Taverne zum Schäfli – Christian Kuchler
Zürich ZH – Widder Restaurant – Stefan Heilemann
Zürich ZH – Pavillon (Baur au Lac) – Laurent Eperon

.

Andermatt UR – The Japanese Restaurant – Dietmar Sawyere pfeil_gruen
Arosa GR – La Brezza (Tschuggen Grand Hotel) – Marco Campanella
Ascona TI – La Brezza – Marco Campanella
Basel BS – Roots – Pascal Steffen
Bern BE – Steinhalle – Markus Arnold 
Brail GR – Vivanda (In Lain Hotel Cadonau) – Dario Cadonau
Cossonay VD – Fleur de Sel – Carlo Crisci
Crans-Montana VS – Le Mont Blanc (LeCrans Hotel) – Pierre Crepaud
Davos GR – Glow by Armin Amrein – Armin Amrein (Geschlossen)
Escholzmatt LU – Rössli – Stefan Wiesner
Flüh SO – Säge – Patrick Zimmermann
Freidorf TG – Mammertsberg – August Minikus
Fribourg FR – Le Pérolles – Pierrot Ayer
Genf GE – L’Aparté – Armel Bedouet
Heiden AR – Incantara – Tobias Funke
Hergiswil NW – Seerestaurant Belvédère – Fabian Inderbitzin
Interlaken BE – La Terrasse – Stefan Beer pfeil_gruen
Lausanne VD – La Table du Lausanne Palace – Franck Pelux pfeil_gruen
Lenk BE – Restaurant Spettacolo – Stefan Lünse pfeil_gruen
Lömmenschwil SG – Neue Blumenau – Bernadette Lisibach 
Lucens VD – La Table des Suter (Hôtel de la Gare) – Pierrick Lise
Mels SG – Schlüssel (Nidbergstube) – Roger Kalberer
Oberwil BL – Schlüssel – Felix Suter
Rougemont VD – La Table du Valrose – Benoît Carcenat
Riedholz SO – le feu ( Attisholz ) – Jörg Slaschek
Saint-Blaise NE – Au Bocca – Claude Frôte
Scheunenberg BE – Sonne – Kurt Mösching
Sierre VS – Atelier Gourmand Didier de Courten – Didier de Courten pfeil_gruen
Sion VS – Restaurant Damien Germanier – Damien Germanier
Steffisburg BE – Panorama – Rolf Fuchs pfeil_gruen
St. Gallen SG – Jägerhof – Agron Lleshi
St. Moritz GR – Cà d’Oro – Matthias Schmidberger
St. Moritz GR – Igniv – Marcel Skibba
St. Moritz GR – The K by Mauro Colagreco – Mauro Colagreco pfeil_gruen
Thônex GE – Le Cigalon – Jean-Marc Bessire
Trimbach SO – Traube – Arno Sgier
Vevey VD – Denis Martin – Denis Martin
Zermatt VS – After Seven – Florian Neubauer, Ivo Adam
Zürich ZH – EquiTable – Fabian Fuchs
Zürich ZH – Mesa – Sebastian Rösch (Geschlossen)
Zürich ZH – La Rôtisserie – Stefan Jäckel pfeil_gruen

Gault-Millau Schweiz 2021

Normalerweise würde heute der Gault-Millau zur Wirkungsstätte des neuen „Koch des Jahres“ laden. Doch Covid-bedingt, wird der Guide zum ersten Mal virtuell vorgestellt. Der Vorteil: auf gaultmillau.ch können alle Interessierten live mitverfolgen wer feiern darf. Die meisten Korken knallen heute in Zürich. Am lautesten wird es am Rennweg im Hotel Widder. Hier kocht – erst seit diesem Sommer – der „Koch des Jahres 2021“: Stefan Heilemann. In unseren Augen war er DER Favorit auf den Titel. Der Besuch bei seiner alten Wirkungsstätte – im Ecco in Zürich – hat uns nachhaltig begeistert und das diesjährige Dinner im Restaurant Widder war ebenfalls auf Top-Niveau. Stefan Heilemann hat den Titel wahrlich verdient. Punktemässig bleibt der junge Chef aber bei seinen 18. Weitere Sieger in Zürich sind der „Aufsteiger des Jahres“ Sebastian Rösch im Mesa (neu 17 Punkte), das Rosi mit neu 16 Punkten, La Rôtisserie im Hotel Storchen mit 16 Punkten und die „Entdeckung des Jahres“ Zineb Hatab im Kle mit 14 Punkten.

In der Regel gibt es beim Gault-Millau in den drei höchsten Punkte-Ligen fast keine Streichungen, in diesem Jahr gibt es aber einige Änderungen. So gibt es gleich fünf 18-Punkte-Restaurants die nicht mehr gelistet werden. Während vier Adressen geschlossen wurden oder neue Chefs haben, trifft es den Schlüssel in Oberwil am härtesten – Felix Suter wurde erst vor vier Jahren als „Aufsteiger des Jahres“ mit dem 18. Punkt belohnt. In der 17-Punkte-Liga wurden ganze 13 Adressen gestrichen oder abgewertet. Die meisten übrigens nicht etwa wegen Corona, sondern aufgrund bereits vorher beschlossenen Schliessungen oder Konzeptwechsel. Eine Änderung gibt es übrigens auch an der Spitze: Didier de Courten schliesst sein Restaurant in Sierre und betreibt in Zukunft „nur“ noch sein Bistro. Entsprechend sind es ab sofort nur noch 7 Restaurants die mit 19 Punkten bewertet werden.

Der Gault-Millau präsentiert auf 546-Seiten die aus seiner Sicht besten 830 besten Restaurants der Schweiz. Während den speziellen Corona-Bedingungen hat das Team um Chefredaktor Urs Heller kleinere Karten oder längere Wartezeiten akzeptiert. Bei der Qualität hat man indessen keine Abstriche toleriert.

Stefan Heilemann ist Gault-Millau Koch des Jahres 2021

 

Eine Kreation von Stefan Heilemann: Atlantik Rotbarbe / Entenmuscheln / Artischocke / Sherry Escabeche

 

„Koch des Jahres“ – Stefan Heilemann – Widder Restaurant in Zürich

„Köchin des Jahres“ – Michèle MeierLucide in Luzern

„Aufsteiger des Jahres in der Deutschschweiz I“ – Markus Arnold  Steinhalle in Bern
„Aufsteiger des Jahres in der Deutschschweiz II“ – Sebastian Rösch Mesa in Zürich
„Aufsteiger des Jahres in der Westschweiz“ – Jérémy Desbraux Maison Wenger in Noirmont

„Entdeckung des Jahres in der Deutschschweiz I“ – Dominik Hartmann Magdalena in Rickenbach
„Entdeckung des Jahres in der Deutschschweiz II“ – Zine Hattab Kle in Zürich
„Entdeckung des Jahres im Tessin“ – Luca Bellanca Meta in Lugano
„Entdeckung des Jahres in der Westschweiz“ – Franck Pelux La Table du Lausanne Palace in Lugano

„Sommelier des Jahres“ – Lisa BaderThe Restaurant in Zürich
„Patissier des Jahres“ – Christophe Loeffel Le Pont de Brent in Brent
„Gastgeber des Jahres“ – Sergio BassiLocanda Barbarossa in Ascona

 

„Aufsteiger des Jahres“ Sebastian Rösch vom Mesa in Zürich (Foto: Lucian Hunziker)

 

 

Die Gault-Millau Punkte 2021

Hier die Auflistung aller Restaurants mit 17 – 19 Punkten. Die ausführliche Beschreibung und die Lokale mit 12 – 16 Punkte findet ihr im neuen Gault-Millau Schweiz 2021 und auf der Gault-Millau-Website.

Basel BS – Cheval Blanc by Peter Knogl (Les Trois Rois) – Peter Knogl
Basel BS – Stucki – Tanja Grandits – Tanja Grandits
Crissier VD – Restaurant de L’Hotel De Ville – Franck Giovannini
Fürstenau GR – Schauenstein – Andreas Caminada
Satigny GE – Domaine de Châteauvieux – Philippe Chevrier / Damine Coche
Sierre VS – Didier de Courten (Geschlossen, neu nur noch Bistro)
Vufflens-le-Château VD – L’Ermitage – Bernard Ravet / Guy Ravet
Zürich ZH – The Restaurant (The Dolder Grand)- Heiko Nieder

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Ascona TI – Ecco – Rolf Fliegauf
Ascona IT – Locanda Barbarossa (Castello del Sole) – Mattias Roock
Bad Ragaz SG – Igniv – Silvio Germann pfeil_gruen
Bad Ragaz SG – Memories – Sven Wassmer
Basel BS – Les Quatre Saison – Peter Moser (Geschlossen)
Brent VD – Le Pont de Brent – Stéphane Décotterd
Champfèr GR – Ecco St. Moritz – Rolf Fliegauf
Champfèr GR – Talvo by Dalsass – Martin Dalsass
Crans-Montana VS – L’Ours – Franck Reynaud
Fribourg-Bourguillon – Des Trois Tours – Alain Bächler
Genf GE – Le Chat Botté (Beau-Rivage) – Dominique Gauthier
Genf GE – Bayview – Michel Roth
Gstaad BE – Sommet (The Alpina Gstaad) – Martin Göschel
Küsnacht ZH – RICO’S – Rico Zandonella
Lausanne VD – Anne-Sophie Pic (Beau-Rivage Palace) – Anne-S. Pic
Lausanne VD – La Table d’Edgard – Franck Pelux (Neu 16 Pkt.)
Le Noirmont JU – Maison Wenger  – Jérémy Desbraux pfeil_gruen
Rehetobel AR – Gasthaus Zum Gupf – Walter Klose
St. Gallen SG – Einstein Gourmet – Sebastian Zier (Ohne Note)
St. Moritz GR  Da Vittorio (Carlton) – Enrico und Roberto Cerea
Steinen SZ – Adelboden – Franz Wiget
Thörigen BE – Löwen – Nik Gygax (Geschlossen)
Vals GR – Silver – Mitja Birlo
Vitznau LU – focus – Patrick Mahler
Wigoltingen TG – Taverne zum Schäfli – Christian Kuchler
Zürich ZH – Widder Restaurant – Stefan Heilemann
Zürich ZH – Pavillon (Baur au Lac) – Laurent Eperon

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Ascona TI – La Brezza – Marco Campanella
Basel BS – Roots – Pascal Steffen
Bern BE – Steinhalle – Markus Arnold pfeil_gruen
Brail GR – Vivanda (In Lain Hotel Cadonau) – Dario Cadonau
Burgdorf BE – Emmenhof – Werner Schürch (Geschlossen)
Bürgenstock NW – Ritzcoffier – Bertrand Charles (Vorübergehend geschlossen)
Cerniat FR – La Pinte des Mossettes – Romain Paillereau
Cossonay VD – Fleur de Sel – Carlo Crisci
Crans-Montana VS – Le Mont Blanc (LeCrans Hotel) – Pierre Crepaud
Davos GR – Glow by Armin Amrein – Armin Amrein
Escholzmatt LU – Rössli – Stefan Wiesner
Flüh SO – Säge – Patrick Zimmermann
Freidorf TG – Mammertsberg – August Minikus
Fribourg FR – Le Pérolles – Pierre-André Ayer
Genf GE – L’Aparté – Armel Bedouet
Genf GE – Le Jardin – Philippe Bourrel (Geschlossen)
Hägendorf SO – Lampart’s – Reto Lampart (Geschlossen)
Heiden AR – Incantara – Tobias Funke
Hergiswil NW – Seerestaurant Belvédère – Fabian Inderbitzin
Hurden SZ – Zum Adler – Markus Gass (Geschlossen)
Lömmenschwil SG – Neue Blumenau – Bernadette Lisibach pfeil_gruen
Lucens VD – La Table des Suter (Hôtel de la Gare) – Pierrick Lise
Mels SG – Schlüssel (Nidbergstube) – Roger Kalberer
Oberwil BL – Schlüssel – Felix Suter pfeil_rot
Riedholz SO – le feu ( Attisholz ) – Jörg Slaschek
Saint-Blaise NE – Au Bocca – Claude Frôte
Samnaun GR – Homann’s Restaurant – Daniel Homann (Konzeptwechsel)
Scheunenberg BE – Sonne – Kurt Mösching
Sion VS – Restaurant Damien Germanier – Damien Germanier
St. Gallen SG – Jägerhof – Agron Lleshi
St. Moritz GR – Cà d’Oro – Matthias Schmidberger
St. Moritz GR – Igniv – Marcel Skibba
St. Moritz GR – the K by Tim Raue – Tim Raue (Neuer Chef / Konzept)
Thônex GE – Le Cigalon – Jean-Marc Bessire
Trimbach SO – Traube – Arno Sgier
Vaduz LI – Marée – Hubertus Real (Neu 16 Punkte)
Vétroz VS – La Régence – Samuel Destaing (Konzeptwechsel)
Vevey VD – Denis Martin – Denis Martin
Vitznau LU – Sens – Jeroen Achtien
Zermatt VS – After Seven – Florian Neubauer, Ivo Adam
Zermatt VS – Capri (Mont Cervin Palace) – Salvatore Elefante (Geschlossen)
Zürich ZH – EquiTable – Fabian Fuchs
Zürich ZH – Gustav – Antonino Alampi (Geschlossen)
Zürich ZH – Mesa – Sebastian Rösch pfeil_gruen
Zürich ZH – Ornellaia – Antonio Alampi (Neu 16 Punkte)

 

 

 

 

Gault-Millau Schweiz 2020

Basel ist die Gourmet-Hauptstadt der Schweiz. Zumindest wenn es nach dem Gault-Millau geht. Von den letzten 10 Gault-Millau-Ausgaben wurde ganze 4 (!) in Basel präsentiert. Die Präsentation findet traditionsgemäss beim neuen „Koch des Jahres“ statt. Entsprechend war für jeden Kenner klar, wer heuer die wichtige Auszeichnung entgegennehmen darf, als Gault-Millau ins Restaurant  Stucki – Tanja Grandits  geladen hat. Hier auf dem Bruderholz wurde heute morgen der neue, 566-Seiten dicke Gault-Millau Schweiz 2020 vorgestellt. Mit 870 Restaurants wurden so viele ausgezeichnet wie noch nie. 96 Adressen wurden neu entdeckt, 103 Restaurants wurden aufgewertet und 48 Lokale mussten einen Punkt abgeben. Kurz vor zwölf Uhr durfte unter grossem Applaus die grossartige Tanja Grandits die Bühne betreten und stolz die Auszeichnung zum „Koch des Jahres 2020“ entgegen nehmen. Gleichzeitig gibt es auch die Aufwertung auf 19 Punkte. Basel ist somit die einzige Schweizer Stadt mit zwei 19-Punkte-Chefs.

„Koch des Jahres“ – Tanja GranditsStucki – Tanja Grandits in Basel

Tanja Grandits – Köchin des Jahres 2020 (Bild: Gault-Millau Schweiz)

 

Eine Kreation von Tanja Grandits

 

Neben der Wahl zum „Koch des Jahres“ gibt es noch viele weiterer Auszeichnungen. Hier die Übersicht der diesjährigen Preisträger:

„Aufsteiger des Jahres in der Deutschschweiz I“ – Patrick Mahler focus in Vitznau
„Aufsteiger des Jahres in der Deutschschweiz II“ – Stefan Heilemann Ecco Zürich in Zürich
„Aufsteiger des Jahres in der Deutschschweiz III“ – Mitja Birlo 7132 Silver in Vals
„Aufsteiger des Jahres im Tessin“ – Rolf FliegaufEcco in Ascona
„Aufsteiger des Jahres in der Westschweiz“ – Romain PaillereauLa Pinte des Mossettes in Cerniat

„Entdeckung des Jahres in der Deutschschweiz“ – Paolo CasanovaChesa Stüva Colani in Madulain
„Entdeckung des Jahres in der Westschweiz“ – Jérémy Desbraux Maison Wenger in Le Noirmont

„Sommelier des Jahres“ – Edmond GasserAnne-Sophie Pic au Beau-Rivage Palace in Lausanne
„Patissier des Jahres“ – Kay Baumgardt Incantare in Heiden

 

Das Restaurant Stucki – Tanja Grandits ist neu mit 19 Punkten dekoriert

 

Grossen Zuwachs gibt es in der 18-Punkte-Liga. Gleich sieben Restaurants schaffen es auf diese Stufe. Gleich fünf Chefs werden als „Aufsteiger des Jahres“ ausgezeichnet – so viele wie noch nie. Nachdem das Da Vittorio im letzten Jahr einen Punkt verloren hatte, konnte man diesen heuer wieder zurückerobern. Bei Sven Wassmers neuem Restaurant Memories in Bad Ragaz scheinen die Tester indessen nicht ganz sicher zu sein und setzt die hohe 18er-Note in Klammern.

Der grosse Verlierer des Tages ist der „Aufsteiger des Jahres 2012“ Daniel Homann vom Restaurant Homann’s in Samnaun. Der engagierte Chef verliert seinen 18. Punkt und ist neu mit 17 Punkten bewertet. Ansonsten gibt es in den höchsten Rängen (19 – 17 Punkte) wie gewohnt fast keine Abstufungen. Einzig das Principe Leopoldo in Lugano muss nach einem Chefwechseln einen Punkt abgeben und ist neu mit 16 bewertet. Noch eine Bemerkung am Rande: Grafisch musste sich der Guide Schweiz nochmals etwas an den Lizenzgebenden Guide Frankreich anpassen. Nachdem das Cover vor ein paar Jahren von rot auf gelb wechselte, wurden jetzt die Anzahl Hauben erhöht. 19 Punkte-Restaurants haben jetzt fünf Hauben, 17 – 18 Punkte deren vier usw.

 

Die Gault-Millau Punkte 2019

Hier die Auflistung aller Restaurants mit 16 – 19 Punkten. Die ausführliche Beschreibung und die Lokale mit 12 – 15 Punkte findet ihr im neuen Gault-Millau Schweiz 2020.

Basel BS – Cheval Blanc by Peter Knogl (Les Trois Rois) – Peter Knogl
Basel BS – Stucki – Tanja Grandits – Tanja Grandits pfeil_gruen
Crissier VD – Restaurant de L’Hotel De Ville – Franck Giovannini
Fürstenau GR – Schauenstein – Andreas Caminada
Satigny GE – Domaine de Châteauvieux – Philippe Chevrier / Damine Coche
Sierre VS – Didier de Courten – Didier de Courten
Vufflens-le-Château VD – L’Ermitage – Bernard Ravet / Guy Ravet
Zürich ZH – The Restaurant (The Dolder Grand)- Heiko Nieder

.

Ascona TI – Ecco – Rolf Fliegauf pfeil_gruen
Ascona IT – Locanda Barbarossa (Castello del Sole) – Mattias Roock
Bad Ragaz SG – Memories – Sven Wassmer (Note in Klammern = Provisorisch)
Basel BS – Les Quatre Saison – Peter Moser
Brent VD – Le Pont de Brent – Stéphane Décotterd
Champfèr GR – Ecco St. Moritz – Rolf Fliegauf pfeil_gruen
Champfèr GR – Talvo by Dalsass – Martin Dalsass
Cossonay VD – Le Cerf – Carlo Crisci
Crans-Montana VS – L’Ours – Franck Reynaud
Fribourg-Bourguillon – Des Trois Tours – Alain Bächler
Genf GE – Le Chat Botté (Beau-Rivage) – Dominique Gauthier
Genf GE – Bayview – Michel Roth
Gstaad BE – Chesery – Robert Speth (Chefwechsel)
Gstaad BE – Sommet (The Alpina Gstaad) – Martin Göschel
Küsnacht ZH – RICO’S – Rico Zandonella
Lausanne VD – Anne-Sophie Pic (Beau-Rivage Palace) – Paolo Boscaro / Anne-S. Pic
Lausanne VD – La Table d’Edgard – Edgard Bovier
Oberwil BL – Schlüssel – Felix Suter
Rehetobel AR – Gasthaus Zum Gupf – Walter Klose
St. Gallen SG – Einstein Gourmet – Sebastian Zier & Moses Ceylan
St. Moritz GR  Da Vittorio (Carlton) – Enrico und Roberto Cerea pfeil_gruen
Steinen SZ – Adelboden – Franz Wiget
Thörigen BE – Löwen – Nik Gygax
Vals GR – Silver – Mitja Birlo pfeil_gruen
Vitznau LU – focus – Patrick Mahler pfeil_gruen
Wigoltingen TG – Taverne zum Schäfli – Christian Kuchler
Zürich ZH – Ecco – Stefan Heilemann pfeil_gruen
Zürich ZH – Pavillon (Baur au Lac) – Laurent Eperon

.

Ascona TI – La Brezza – Marco Campanella pfeil_gruen
Basel BS – Roots – Pascal Steffen pfeil_gruen
Bad Ragaz SG – Igniv – Silvio Germann
Brail GR – Vivanda (In Lain Hotel Cadonau) – Dario Cadonau
Burgdorf BE – Emmenhof – Werner Schürch
Bürgenstock NW – Ritzcoffier – Bertrand Charles pfeil_gruen
Cerniat FR – La Pinte des Mossettes – Romain Paillereau pfeil_gruen
Crans-Montana VS – Le Mont Blanc (LeCrans Hotel) – Pierre Crepaud
Davos GR – Glow by Armin Amrein – Armin Amrein
Escholzmatt LU – Rössli – Stefan Wiesner
Flüh SO – Säge – Patrick Zimmermann
Freidorf TG – Mammertsberg – August Minikus
Fribourg FR – Le Pérolles – Pierre-André Ayer
Genf GE – L’Aparté – Armel Bedouet
Genf GE – Le Jardin – Philippe Bourrel pfeil_gruen
Hägendorf SO – Lampart’s – Reto Lampart
Heiden AR – Incantara – Tobias Funke pfeil_gruen
Hergiswil NW – Seerestaurant Belvédère – Fabian Inderbitzin
Hurden SZ – Zum Adler – Markus Gass
Le Noirmont JU – Maison Wenger  – Jérémy Desbraux
Lucens VD – La Table des Suter (Hôtel de la Gare) – Pierrick Lise
Mels SG – Schlüssel (Nidbergstube) – Roger Kalberer
Riedholz SO – le feu ( Attisholz ) – Jörg Slaschek
Saint-Blaise NE – Au Bocca – Claude Frôte pfeil_gruen
Samnaun GR – Homann’s Restaurant – Daniel Homann pfeil_rot
Scheunenberg BE – Sonne – Kurt Mösching
Sion VS – Restaurant Damien Germanier – Damien Germanier
St. Gallen SG – Jägerhof – Agron Lleshi pfeil_gruen
St. Moritz GR – Cà d’Oro – Matthias Schmidberger
St. Moritz GR – Igniv – Marcel Skibba
St. Moritz GR – the K by Tim Raue – Tim Raue pfeil_gruen
Thônex GE – Le Cigalon – Jean-Marc Bessire
Trimbach SO – Traube – Arno Sgier
Vaduz LI – Marée – Hubertus Real
Vétroz VS – La Régence – Samuel Destaing
Vevey VD – Denis Martin – Denis Martin
Vitznau LU – Sens – Jeroen Achtien pfeil_gruen
Worb BE – Eisblume – Simon Apothéloz (Geschlossen)
Zermatt VS – After Seven – Florian Neubauer, Ivo Adam
Zermatt VS – Capri (Mont Cervin Palace) – Salvatore Elefante
Zürich ZH – EquiTable – Fabian Fuchs
Zürich ZH – Gustav – Antonino Alampi
Zürich ZH – Ornellaia – Giuseppe D’Errico pfeil_gruen

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GM16

 

 

Adelboden BE – Stuba
Andermatt UR – The Japanese Restaurant
Anières GE – Le Floris pfeil_gruen
Arosa GR – Kachelofa-Stübli
Arosa GR – La Vetta (Tschuggen Grand Hotel)
Bad Ragaz SG – Rössli
Basel BS – Bel Etage
Basel BS – Oliv
Bellinzona TI – Locanda Orico
Bern BE – Meridiano
Bern BE – Steinhalle
Bex VD – Le Café Suisse 
Blitzingen VS – Castle
Bubendorf BL – Osteria TRE
Burgdorf BE – Zur Gedult pfeil_gruen
Chardonne VD – Là Haut
Cheseaux-Noréaz VD – La Table de Mary
Choëx VS – Café Berra
Davos GR – Sens 1605
Emmenmatt BE – Moosegg
Ernen – Erner Garten pfeil_gruen
Flims GR – Nova the Restaurant
Flüh BL – Martin (Geschlossen)
Fribourg FR – La Cène
Fribourg FR – F. Kondratowicz
Gais AR – Truube
Gattikon ZH – Sihlhalde
Genf GE – Côté Square pfeil_gruen
Genf GE – Fiskebar pfeil_gruen
Genf GE – La Bottega
Genf GE – Tosca
Glion VD – Le Bellevue pfeil_gruen
Goldach SG – Villa am See
Gstaad BE – Megu (The Alpina Gstaad) (Note in Klammer da Chef-Wechsel)
Gstaad BE – La Bagatelle
Gurtnellen UR – Gasthaus im Feld pfeil_gruen
Hühnenberg ZG – Wart pfeil_gruen
Interlaken BE – La Terrasse
Laax GR – Mulania pfeil_gruen
Lausanne VD – Le Berceau des Sens
Lenk BE – Spettacolo
Lenzerheide GR – La Riva
Lenzerheide-Sporz GR – Guarda Val
Liestal BL – Basler-Stübli
Lömmenschwil SG – Neue Blumenau
Lugano TI – Arté
Lugano TI – Principe Leopoldo pfeil_rot
Luzern LU – Olivo
Luzern LU – Reussbad
Meggen LU – La Pistache
Meilen ZH – Wirtschaft zur Burg
Murten FR – Käserei
Nänikon ZH – Zum Löwen
Neuenburg NE – O′Terroirs
Neuenburg NE – Hôtel du Peyrou
Neuenburg NE – La Maison du Prussien
Oberägeri ZG – Hirschen pfeil_gruen
Ponte Brolla TI – Da Enzo
Pontresina – Kronenstübli (Grand Hotel Kronenhof)
Rapperswil-Jona SG – Jakob
Ried-Muotathal SZ – Adler
Rossinière VD – Les Jardins de la Tour
Rüschlikon ZH – Die Rose
Saanen BE – Sonnenhof
Saint-Aubin-Sauges – Maison du Village pfeil_gruen
Samnaun GR – La Miranda (Chasa Montana)
Sihlbrugg ZH – Tredecim (Krone)
Sonceboz BE – Du Cerf
Steffisburg BE – Panorama
St. Moritz GR – Matsuhisa@Badrutt’s Palace
St. Moritz GR – Grand Restaurant (Suvretta House)
Sursee LU – Amrein’s
Tarasp GR – Schlosshotel Chastè
Taverne TI – Motto del Gallo
Thun BE – dasRestaurant
Trélex VD – La Table
Trun GR – Casa Tödi pfeil_gruen
Vaduz LI – Torkel
Vevey VD – Les Saisons (Grand Hotel du Lac)
Vevey VD – Les Trois Couronnes
Villars-sur-Ollon VD – Le Jardin des Alpes
Vitznau LU – Prisma pfeil_gruen
Wädenswil ZH – Eder’s Eichmühle
Weissbad AI – Flickflauder
Widen AG – Usagiyama (Ryokan Hasenberg) (Geschlossen)
Widnau SG – Paul’s Restaurant (Geschlossen)
Wilderswil BE – Alpenblick
Wittenbach SG – Segreto
Zermatt VS – Alpine Gourmet Prato Borni
Zürich ZH – 1904 Designed by Lagonda
Zürich ZH – Caduff’s Wine Loft
Zürich ZH – Mesa
Zürich ZH – Rigiblick
Zürich ZH – Sala of Tokyo