The Japanese (The Chedi) in Andermatt

Vor 20 Jahren erlebte Andermatt einen beispiellosen Niedergang. Die Schweizerische Bundesbahnen bauten Stellen ab, die Armee zog sich aus dem Bergdorf zurück, und die Infrastruktur zerfiel. Relativ zur Grösse der Region, war der Arbeitsplatzverlust gigantisch und die Stimmung entsprechend depressiv. Erst der ägyptische Investor Samih Sawiris hat für das Dorf auf 1’400 Meter eine Vision und überzeugte die Einheimischen davon, das 1’700 Seelendorf in ein attraktiven Feriendestination zu verwandeln. Im Jahr 2007 stimmten fast alle für die Pläne worauf die ‚Andermatt Swiss Alps‘ unter Sawiris verschiedene Hotels, einen Golfplatz, ein mit Disentis zusammenhängendes Skigebiet sowie eine Konzerthalle baute. Auch viele andere im Dorf haben investiert und so erstrahlt das heutige Andermatt in einem neuen Glanz – ohne an Historie eingebüsst zu haben.

Herzstück des Projekts der ‚Andermatt Swiss Alps‘ ist das Luxushotel The Chedi Andermatt, welches vor 16 Jahren eröffnet wurde. Das Hotel verfügt über 119 Zimmer und Suiten sowie verschiedene Restaurants. Der Vorzeigebetrieb ist The Japanese. Seit drei Jahren sind die Zwillinge Fabio Toffolon und Dominik Sato die Küchenchefs. Beide sind schon seit ihrer Ausbildung sehr ambitioniert und haben bei diversen Spitzenköchen im In- und Ausland gearbeitet. Auf ihren Viten findet man Namen wie Peter Knogl (Cheval Blanc by Peter Knogl), Heiko Nieder (The Restaurant) oder Christian Bau (Victor’s Fine Dining by christian bau). Vor ihrem Engagement in Andermatt waren sie selber Küchenchefs in Thun, respektive in Bern. Hier in Andermatt haben sie sich im Rekordtempo 2 Michelin-Sterne erkocht und konnten vom Gault-Millau, neben den 18 Punkten, auch die Auszeichnung als „Aufsteiger des Jahres“ entgegennehmen.

Das Restaurant, mit dem etwas gar fantasielosen Namen, befindet sich hinter einer eindrücklichen grauen Eingangswand im Westflügel des Hotels. Davor erwartet uns bereits ein Mitarbeiter der uns über einen, japanisch anmutenden, Gang ins Restaurant begleitet. Am Ende des Korridors trifft man auf ein Buffet, das mit seiner Bierzapfanlage nicht direkt an ein japanisches Gourmetrestaurant erinnern. Auch sonst ist es hier eher etwas eng und die Einrichtung viel einfacher, als wir es uns vorgesetellt haben. Vermutlich hat man vor 16 Jahren noch nicht damit gerechnet, dass man eines Tages eines der best dotierten Restaurants der Schweiz beherbergt. Unser Tisch befindet sich im rechten Teil – von hier haben wir einen direkten Blick auf die Theke hinter der gerade die Appetizer von den engagierten Köchen den letzten Schliff erhalten.

Wir wählen von der Speisekarte das ganz grosse Menü „The Japanese full experience“ für stolze 420 Franken und starten danach mit vier Snacks, beziehungsweise ‚Sakizuke‘, wie sie hier heissen, in den Abend. Diese werden in drei Wellen serviert. Den Auftakt macht eine wundervolle intensiv schmeckende warme Dashi (8/10), die direkt am Tisch angegossen wird – wie das duftet! Danach folgt im Duo eine pochierte Gillardeau-Auster (7/10) mit grünem Apfel und Radieschen an einer schön balancierten Ponzu. Stark auch das daneben, im hauchdünnen Tartelette, servierte Thunfisch-Tatar (7/10) vom Toro und dem mageren Akami – darüber gibt es eine grosszügige Nocke Kaviar. Abschliessend folgt das Highlight der ersten Petitessen: im tiefen Tellerchen ein Madai (9/10), eine Seebrasse aus Japan, an einer Yuzu-Dashi-Vinaigrette. Eindrücklich wie sich die kräutrigen Aromen akzentuieren und das Geschmacksbild von der leichten Schärfe vom frischen Wasabi umarmt wird.

Ein ganz grosses Ausrufezeichen setzt dann der erste Gang des eigentlichen Menüs: Ein Hamachi (10/10) (Gelbschwanzmakrele) aus Japan. Der Fisch ist roh und wurde 48 Stunden in Kombu-Blättern eingewickelt und mariniert. Der Fisch ist extrem zart und harmoniert hervorragend mit seinen Begleitern sowie der perfekt dosierten Schärfe. Die Rassigkeit kommt von der Shishito-Vinaigrette. Shishito ist eine milde japanische Chilisorte die geschmacklich an Jalapeños erinnert. Zudem finden wir auf dem Teller Myoga, ein japanischer Ingwer. Das schmeckt alles intensiv, frisch, herbal und, dank der erwähnten Schärfe, extrem spannend und vielschichtig. Ein grossartiges Gericht an das wir noch lange denken werden.

Japan trifft Italien. Denn nun geht es weiter mit einem Chawanmushi mit Parmesan (7/10). Darüber fein gezupfter Taschenkrebs, eine Aal-Dashi, Schnittlauch und eine Nocke Kaluga-Kaviar von N25 das dem Gericht mit seiner Jodigkeit komplettiert – wir sind auch hier beeindruckt.

Wie jeder Fisch und jedes Stück Fleisch hier im Restaurant, wird auch der Petersfisch (9/10) aus Frankreich, zuerst auf der Plancha gebraten bevor er zur Vollendung noch ein paar Sekunden auf den japanischen Holzkohlegrill kommt. Auch die kleinen Stücke vom Calamari und die Stabmuscheln haben, neben ihrem feinen Eigenaroma, auch einen leichten Gôut von der Holzkohle. Auch das restliche Gericht überzeugt; genussvoll ziehen wir den Löffel immer wieder durch die himmlische Dashi-Nage – eine beurre-blanc-artige Sauce. Ein vollkommenes Gericht mit viel Wohlgeschmack.

Zeit für den Signature-Dish: den gebratenen Kaisergranat (8/10) an einer Miso-Hollandaise begleitet mit Kürbis. Das Krustentier, ein grosses Kaliber, wird perfekt temperiert serviert und hat neben einer buttrigen Note auch eine wunderschönen Kaffir-Aromatik und eine knusprige Textur. Ein richtiges Wohlfühlgericht mit spannenden Texturen und richtig viel Power.

Anschliessend folgt der erste Fleischgang, bei dem ein Schweizer Schwein die Hauptrolle spielt: das Koji-Luma-Schwein (9/10). Dazu verwenden die Chefs ein von „Luma“ mit Edelpilz veredeltes Schweinefleisch, dass sie selber nochmals mit einer Koji-Paste bearbeiten. Das sorgt für mehr Umami-Geschmack und einer zarteren Struktur. Dazu gibt es einen klebrig feinen Schweine-Jus mit Périgord-Trüffel, Chili, Knoblauch und Maitake-Pilzen. Dazu eine angenehme Schärfe vom Ingwer. Das Fleisch hat richtig viel Power und in Kombination mit der intensiven Sauce und dem Trüffel ist dies ein weiterer kulinarischer Traum.

Auch die Taube (9/10), vom französischen Züchter Jean Claude Miéral, wurde auf der Holzkohle vollendet – auch hier, nur ganz kurz und mit viel Fingerspitzengefühl, damit das Raucharoma nur ganz behutsam ans Fleisch kommt und nicht vom Eigengeschmack ablenkt. Die Zubereitung ist perfekt und wir entdecken auf dem Teller auch Scheiben von gebratener Foie Gras die dem Gericht eine weitere Geschmacksebene verleiht. Die Kombination schmeckt hervorragend. Auch die tiefe Sauce macht süchtig – abgerundet wird diese von einer pfeffrigen Nuance und einer leicht bitteren Note vom Trevisano, einer Radicchio-Sorte.

Abgeschlossen wird der salzige Teil des Menüs mit Ozaki Wagyu A5 (9/10). Das Fleisch, mit seiner genialen, geschmackvollen Fettstruktur, wird von einer hervorragenden Kujo Negi (Frühlingszwiebel)-Vinaigrette, die mit ihrer Säure den perfekte Gegenpart zum Wagyu darstellt. Das schmeckt alles unglaublich frisch und gleichzeitig intenstiv. Ein unvergessliches Gericht – ganz nah an der Höchstwertung. Ebenfalls Applaus gibt es für den à part gereichten japanischer Koshihikari-Reis mit verschiedenen Gewürzen – schade, dass in der Spitzenküche nicht öfters zum Hauptgang noch eine Beilage serviert wird, so wie hier.

Nach einer kleinen Erfrischung geht es zum Dessert, das auf der Karte ganz Bescheiden mit Traube (9/10) annonciert wird. Auf dem Teller finden wir neben dem Trauben-Sorbet mit einer angenehmen Ingwer-Note dann noch unzählige andere Komponenten wie Joghurt, Jasminblüten, Shiso, Mandeln oder Zitronen-Gelée. Das schmeckt alles sehr frisch, abwechslungsreich und gleichzeitig komplex. Dies überrascht uns nicht, denn mit Dominiks Frau Yoshiko ist eine Spitzenpâtissière im Restaurant die ihr Handwerk versteht. Das zeigt sie auch mit dem à part servierten perfekten Soufflé …

… und im Anschluss bei den Friandises und Pralinées (9/10) die alle einen leicht asiatischen Twist haben und sowohl handwerklich als auch geschmacklich brillieren.

Fazit: Da geben zwei so richtig Gas! Fabio und Dominik leben hier in Andermatt ihre Leidenschaft für die japanische Küche aus und überzeugen mit einem durchwegs extrem starken Menü. Dabei schaffen die beiden mit ihrer kleinen Brigade den perfekten Mix aus Gerichten, die mit eleganten, asiatischen Geschmäckern imponieren, als auch mit Speisen die extrem viel Power haben. Daraus entsteht ein absolut beeindruckendes Menü auf höchstem Niveau. The Japanese ist definitiv das Highlight des beeindruckenden Hotels und gilt zu Recht als eines der besten Restaurants der Schweiz. Wir sind sehr gespannt wie die Reise von The Twins @ The Japanese weitergeht.

Übrigens, mit dem The Japanese by The Chedi at Gütsch betreuen die Zwillinge noch ein Zweitrestaurant auf dem Berg. Das Restaurant ist mit einem Stern ausgezeichnet. Leider war es während unserem Besuch geschlossen.

Speisekarte: Das Menü gibt es als 5 (280 Franken), 6 (310 Franken) oder 8 (420 Franken) gängige Varianten – letztere Option beinhaltet zwei Signature Gerichte (Kaisergranat und Ozaki Wagyu A5). Die vegetarische Variante gibt es in 5 (250 Franken) respektive 6 Gängen (270 Franken). Alternativ kann man die selben Gerichte auch à la carte bestellen (Vorspeisen ca. 85 Franken, Hauptgänge ca. 135 Franken). Dazu serviert man vier Snacks, ein Pré-Dessert und Friandises

Wein: Neben einer Weinbegleitung steht auch ein Sakepairing zur Auswahl (300 Franken bei 8 Gläser / 210 Franken bei 6 Gläser). Daneben gibt es eine extrem umfangreiche Wein- und Sakekarte. Wir haben dem sehr guten Sommelier Luis Pedro freie Hand gegeben wodurch er pro Gang zwischen Wein und Sake die beste Option gewählt hat.

  • Ninki – Genshu 11 – Junmai Daiginjo 50 % pol. – Regionale Mischung – Fukushima, Japan
  • 2023 – Domíno do Açor Encruzado – Encruzado – Dão – Portugal
  • 2021 – Comtes Lafon 1er Cru „Mersault-Charmes“ / Chardonnay – Burgund, France
  • Amabuki – Stawberry Blossom – Junmai Daiginjo 40 % pol. – Omachi – Saga – Japan
  • 2021 – Gantenbein / Pinot Noir / Graubünden – Switzerland
  • 2015 – Château Couvent des Jacobins Grand Cru Classé Saint-Émilion – Merlot, CS, CF – Bordeaux, France
  • Ikemame – Turtle Red – Junmai Daiginjo 50 % pol. Yamada Nishiki – Fokuoka – Japan
  • 2021 – Chiappini, Guado de Gemoli – Merlot, CS, CF, Tuscani, Italy
  • Katsuyama – Lei – Junmai Ginjo 55 % pol. – Hitomebore – Miyagi, Japan

Online: https://www.thechediandermatt.com/

Wertung: Gourmör  / Michelin   / Gault&Millau 

Sonderauszeichnung:  Auszeichnung für eine geniale Weinbegleitung /  Schöne Zigarren-Lounge vorhanden

(Besucht im November 2025)

Guide Michelin Schweiz 2025

Neuer Rekord! Die Schweiz zähl 145 Sternerestaurants. Davon sind 27 Adressen mit 2 Sternen ausgezeichnet und vier Restaurants haben 3 Sterne. Nachdem es im letzten Jahr nur sechs neue 1-Sterne-Restaurants gab, sind es heuer ganze 18 neue Auszeichnungen.

Leider gab es auch 10 Streichungen. Neben Schliessungen und Konzeptänderungen gibt es auch grosse Überraschungen. Dazu zählt sicher Rico Zandonellas Restaurant RICO’S in Küsnacht, das erst vor zwei Jahren den 2. Stern verloren hat. Ebenfalls überrascht die Streichung des Sterns bei Martin Göschels gleichnamigen Restaurant in Gstaad im The Alpina Gstaad. Übrigens, sowohl das RICO’S als auch das Martin Göschel haben erst vor zwei Wochen ihre 18 Punkte im Gault-Millau bestätigt.

Pech hatte der Guide Michelin mit der Auszeichnung für das Artis by Tristan Brandt in Arosa – das Restaurant ist bereits wieder geschlossen ist. Im Gegenzug zeichnet der Guide zwei Adressen aus, welcher der Gault-Millau gar nicht auf dem Schirm hatte: Das Le Trianon in Mont Pèlerin und das Felix Lo Basso Restaurant in Lugano.

Update 21.10.2025: Der Guide hat den Fehler mit dem geschlossenen Artis by Tristan Brandt bemerkt und das Restaurant, und damit auch den Stern, bereits wieder aus der Selektion gestrichen.

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Bad Ragaz SG – Memories – Sven Wassmer
Basel BS – Cheval Blanc by Peter Knogl – Peter Knogl
Crissier VD – Restaurant de l’Hotel de Ville – Franck Giovannini
Fürstenau GR – Schauenstein – Andreas Caminada 

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Andermatt UR – The Japanese Restaurant – D. Sato & F. Toffolon
Andermatt UR – IGNIV by Andreas Caminada – Valentin Sträuli neu
Arosa GR – La Brezza – Marco Campanella
Ascona TI – La Brezza – Marco Campanella
Ascona TI – Ecco – Reto Brändli neu
Bad Ragaz SG – IGNIV by Andreas Caminada – Joël Ellenberger
Basel BS – roots – Pascal Steffen
Basel BS – Stucki – Tanja Grandits – Tanja Grandits
Freidorf TG – Mammertsberg – Silvio Germann
Genf GE – L’Atelier Robuchon – Olivier Jean
Lausanne VD – Anne-Sophie Pic – Anne-Sophie Pic
Lausanne VD – La Table de Lausanne Palace – Franck Pelux
Le Noirmont JU – Maison Wenger – Jérémy Desbraux
Lenzbrug AG – Skin’s – the restaurant – Kevin Romes
Luzern LU – Colonnade – Gilad Peled
Rougemont VD – La Table du Valrose – Benoît Carcenat (Chefwechsel)
Sankt Gallen SG – Einstein Gourmet – Sebastian Zier & Richard Schmidtkonz
Sankt Moritz GR – Da Vittorio – Familie Cerea
Sankt Moritz GR – Ecco St. Moritz – Reto Brändli
Savièse VS – Gilles Varone – Gilles Varone neu
Schwyz SZ – Magdalena – Dominik Hartmann
Vals GR – 7132 Silver – Marcel Koolen
Vitznau LU – focus ATELIER – Patrick Mahler
Wigoltingen TG – Taverne zum Schäfli – Christian Kuchler
Zürich ZH – IGNIV Zürich by Andreas Caminada – Daniel Zeindlhofer
Zürich ZH – The Counter – Mitja Birlo
Zürich ZH – The Restaurant – Heiko Nieder
Zürich ZH – Widder Restaurant – Stefan Heilemann

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Adelboden BE – Alpenblick – Stuba
Andermatt UR – GÜTSCH by Markus Neff
Andermatt UR – The Japanese by The Chedi at Gütsch
Arosa GR – Artis by Tristan Brandt neu
Ascona TI – Locanda Barbarossa
Aubonne VD – Njørden
Bad Ragaz SG – Verve by Sven
Balgach SG – Bad Balgach By Schützelhofer
Ballaigues VD – Le Croix d’Or neu
Basel BS – Ackermannshof
Basel BS – Restaurant LA neu
Bellinzona TI – Locanda Orico
Bern BE – Steinhalle
Bern BE – Wein & Sein
Bern BE – ZOE
Biel BE – Du Bourg neu
Brail GR – Vivanda
Brent VD – Le Pont de Brent neu
Broc FR – Les Montagnards – Le Sommet
Brunnen LU – Birdy’s by Achtien – The Nest
Bubendorf BL – Le Murenberg
Bubikon ZH – Apriori (Löwe)
Burgdorf BE – Zur Gedult
Castel San Pietro TI – Osteria dell’Enoteca
Cerniat FR – La Pinte des Mossettes
Cham ZG – The Dining Room
Champex-Lac VS – Au 1465
Cheseaux-Noréaz VD – Table de Mary
Crans-Montana VS – LeMontBlanc
Crans-Montana VS – L’OURS
Dallenwil NW – Gasthaus zum Kreuz – Bijou
Dallenwil NW – Gasthaus zum Kreuz – Stübli
Davos GR – Apollo neu
Flüh SO – Wirtshaus Zur Säge
Fribourg FR – Des Trois Tours
Fribourg FR – Le Pérolles
Fürstenau GR – OZ
Gais AR – Truube
Gattikon ZH – Sihlhalden
Genf GE – Arakel
Genf GE – L’Aparté
Genf GE – La Micheline
Genf GE – Bayview by Michel Roth
Genf GE – F. P. Journe – Le Restaurant
Genf GE – Il Lago
Genf GE – Tsé Fung
Genf GE – Le Chat Botté
Genf GE – Tosca
Grindelwald BE – 1910 Gourmet by Hausers
Grindelwald – Fiescherblick neu
Gstaad BE – Martin Göschel
Hergiswil NW – Seerestaurant Belvédère
Interlaken BE – Radius by Stefan Beer
Kriens LU – Sonnenberg le soir neu
Künten-Sulz AG – Fahr
Küsnacht ZH – RICO’S
La Punt-Chamues-ch GR – LA CHAVALLERA
Lausanne VD – Le Berceau des Sens
Lenzburg AG – Rosmarin neu
Lenzerheide GR – La Riva
Ligerz BE – Aux Trois Amis
Lömmenschwil SG – Neue Blumenau
Losone TI – Osteria dell’Enoteca
Lugano TI – Felix Lo Basso Restaurant neu
Lugano TI – I Due Sud
Lugano TI – META
Lugano TI – THE VIEW
Luzern LU – de MATOS neu
Luzern LU – Lucide
Luzern LU – Maihöfli by Uniquisine
Luzern LU – Minamo neu
Mels SG – Nidbergstube (Schlüssel)
Menzingen ZG – Gasthaus Löwen
Mont Pèlerin VD – Le Trianon neu
Montreux VD – Stéphane Décotterd
Nänikon ZH – Zum Löwen
Neuchâtel NE – La Dispensa
Oberwil BL – Schlüssel (Neues Konzept mit Tanja Grandits)
Ollon VD – Hôtel de Ville
Olten SO – Verena neu
Rehetobel AR – Gasthaus Zum Gupf
Riedholz SO – Le feu – Attisholz
Rigi Kaltbad LU – Regina Montium
Romoos LU – Wiesner Mysterion – Zauber
Sankt Gallen SG – Corso neu
Sankt Gallen SG – Jägerhof
Sankt Gallen SG – Soleil d’Or by David Geisser neu
Sankt Moritz GR – Cà d’Oro (geschlossen)
Sankt Moritz GR – Krone (geschlossen)
Sankt Moritz GR – Talvo neu
Satigny GE – Domaine de Châteauvieux
Schaffhausen SH – Villa Sommerlust
Sion VS – Damien Germanier (geschlossen)
Sonzeboz BE – Du Cerf
Stansstaad NW – UniQuisine Atelier
Steffisburg BE – Cayenne – Panorama
Thônex GE –  Le Cigalon
Thun BE – Centric Dining neu
Trimbach SO – Traube
Troinex GE – La Chamière by Serge Labrosse
Vaduz (Liechtenstein) – Torkel
Verbier VS – La Table d’Adrien
Villarepos FR – Auberge de la Croix Blanche
Wangen bei Dübendorf ZH – Badstube – Sternen
Wengi bei Büren BE – Sonne
Wilderswil BE – Alpenblick
Wittenbach SG – Segreto
Yverdon-les-Bains VD – Restaurant GERBER WYSS
Zermatt VS – After Seven
Zermatt VS – Alpine Gourmet Prato Borni
Zermatt VS – Brasserie Uno
Zermatt VS – Capri
Zürich ZH – Eden Kitchen & Bar
Zürich ZH – elmira
Zürich ZH – EquiTable
Zürich ZH – KLE
Zürich ZH – Maison Manesse (geschlossen)
Zürich ZH – La Rôtisserie
Zürich ZH – Neue Taverne
Zürich ZH – ORSINI
Zürich ZH – Shin
Zürich ZH – Wirtschaft im FRANZ
Zürich ZH – Wöschi

Guide Michelin Schweiz 2024

Zum dritten Mal in Folge, lud der Guide Michelin die Schweizer Spitzenköche nach Lausanne. Während wir in den letzten 10 Jahren von einem Rekord zum nächsten gingen, gab es heuer zum ersten Mal weniger Sternerestaurants als im Vorjahr. Mit sechs neuen Einsterner (im letzten Jahr 19!) und zwei neuen 2-Sterne-Adressen (im letzten Jahr 5) gab es auch deutlich weniger neue Adressen in der oberen Liga. Somit empfiehlt der Guide Michelin 136 Restaurants mit 1 – 3 Sternen.

Besonders aufgefallen:

Während die Zentralschweiz zulegte (2 x 1 Stern / 1 x 2 Stern), gingen andere Landesteile komplett leer aus.

9 Restaurants haben ihre Auszeichnung verloren (Übersicht unten).

Im Guide (online einsehbar) gibt es sehr wenige Neuzugänge während der Gault-Millau in der neusten Ausgabe wiederum viele Adressen entdeckt hat. Fehlt es aktuell bei Michelin an Ressourcen? Gegebenenfalls weil im Januar die „erstmalige“ Auswahl für Österreich erscheint?

Das Einladungskonzept muss Michelin dringend nochmals überdenken. Einige Sterneköche haben keine Einladung erhalten und viele Köche wurden nach Lausanne eingeladen ohne, dass sie einen Stern oder eine andere Auszeichnung mit nach Hause nehmen durften. Entsprechend reisten viele sehr enttäuscht nach Hause.

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Bad Ragaz SG – Memories – Sven Wassmer
Basel BS – Cheval Blanc by Peter Knogl – Peter Knogl
Crissier VD – Restaurant de l’Hotel de Ville – Franck Giovannini
Fürstenau GR – Schauenstein – Andreas Caminada 

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Andermatt UR – The Japanese Restaurant – D. Sato & F. Toffolon
Arosa GR – La Brezza – Marco Campanella
Ascona TI – Ecco – Rolf Fliegauf (Chefwechsel)
Ascona TI – La Brezza – Marco Campanella
Bad Ragaz SG – IGNIV by Andreas Caminada – Joël Ellenberger
Basel BS – roots – Pascal Steffen
Basel BS – Stucki – Tanja Grandits – Tanja Grandits
Champfèr GR – Ecco St. Moritz – Rolf Fliegauf
Freidorf TG – Mammertsberg – Silvio Germann
Genf GE – L’Atelier Robuchon – Olivier Jean
Heiden AR – Incantare – Tobias Funke (geschlossen)
Lausanne VD – Anne-Sophie Pic – Anne-Sophie Pic
Lausanne VD – La Table de Lausanne Palace – Franck Pelux
Le Noirmont JU – Maison Wenger – Jérémy Desbraux
Lenzbrug AG – Skin’s – the restaurant – Kevin Romes
Luzern LU – Colonnade – Gilad Peled
Rougemont VD – La Table du Valrose – Benoît Carcenat
Sankt Gallen SG – Einstein Gourmet – Sebastian Zier & Richard Schmidtkonz
Sankt Moritz GR – Da Vittorio – Familie Cerea
Schwyz SZ – Magdalena – Dominik Hartmann
Vals GR – 7132 Silver – Marcel Koolen
Vitznau LU – focus ATELIER – Patrick Mahler
Wigoltingen TG – Taverne zum Schäfli – Christian Kuchler
Zürich ZH – IGNIV Zürich by Andreas Caminada – Daniel Zeindlhofer
Zürich ZH – The Counter – Mitja Birlo neu
Zürich ZH – The Restaurant – Heiko Nieder
Zürich ZH – Pavillon – Maximilian Müller (Neues Konzept)
Zürich ZH – Widder Restaurant – Stefan Heilemann

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Adelboden BE – Alpenblick – Stuba
Andermatt UR – GÜTSCH by Markus Neff
Andermatt UR – The Japanese by The Chedi at Gütsch
Ascona TI – Locanda Barbarossa
Aubonne VD – Njørden
Bad Ragaz SG – Verve by Sven
Balgach SG – Bad Balgach By Schützelhofer
Basel BS – Ackermannshof
Basel BS – Bel Etage
Bellinzona TI – Locanda Orico
Bern BE – Steinhalle
Bern BE – Wein & Sein mit Härzbluet
Bern BE – ZOE
Biel BE – Du Bourg
Bourguillon FR – Des Trois Tours
Brail GR – Vivanda
Brent VD – Le Pont de Brent (Geschlossen)
Brunnen LU – Birdy’s by Achtien – The Nest
Broc FR – Les Montagnards – Le Sommet
Bubendorf BL – Le Murenberg
Bubikon ZH – Apriori (Löwe)
Burgdorf BE – Zur Gedult
Castel San Pietro TI – Osteria dell’Enoteca
Cerniat FR – La Pinte des Mossettes
Cham ZG – The Dining Room neu
Champfèr GR – Talvo By Dalsass (Chefwechsel)
Champex-Lac VS – Au 1465
Chandolin-près-Savièse VS – Gilles Varone
Cheseaux VD – Table de Mary
Crans-Montana VS – L’OURS
Crans-Montana VS – Le MontBlanc
Dallenwil NW – Gasthaus zum Kreuz – Stübli
Dallenwil NW – Gasthaus zum Kreuz – Bijou
Flüh SO – Wirtshaus Zur Säge
Fribourg FR – Le Pérolles
Fürstenau GR – OZ
Gais AR – Truube
Gattikon ZH – Sihlhalden
Genf GE – Arakel neu
Genf GE – L’Aparté
Genf GE – La Micheline
Genf GE – Bayview by Michel Roth
Genf GE – F. P. Journe – Le Restaurant neu
Genf GE – Il Lago
Genf GE – Tsé Fung
Genf GE – Le Chat Botté
Genf GE – Tosca
Grindelwald BE – 1910 Gourmet by Hausers
Gstaad BE – Sommet
Hergiswil NW – Seerestaurant Belvédère
Interlaken BE – Radius by Stefan Beer
Künten-Sulz AG – Fahr
Küsnacht ZH – RICO’S
La Punt-Chamues-ch GR – LA CHAVALLERA
Lausanne VD – Le Berceau des Sens
Lenzerheide GR – La Riva
Ligerz BE – Aux Trois Amis
Lömmenschwil SG – Neue Blumenau
Losone TI – Osteria dell’Enoteca
Lugano TI – I Due Sud
Lugano TI – META
Lugano TI – THE VIEW
Luzern LU – Lucide
Luzern LU – Maihöfli by Uniquisine neu
Mels SG – Nidbergstube (Schlüssel)
Madulain GR – Chesa Stüva Colani
Menzingen ZG – Löwen
Montreux VD – Stéphane Décotterd
Nänikon ZH – Zum Löwen
Neuchâtel NE – La Dispensa
Oberwil BL – Schlüssel
Ollon VD – Hôtel de Ville
Rehetobel AR – Gasthaus Zum Gupf
Riedholz SO – Attisholz
Rigi Kaltbad LU – Regina Montium
Romoos LU – Wiesner Mysterion – Zauber
Samnaun GR – La Miranda Gourmet Stübli
Sankt Gallen SG – Jägerhof
Sankt Moritz GR – Cà d’Oro
Sankt Moritz GR – The K by mauro colagreco
Sankt Moritz GR – Krone
Satigny GE – Domaine de Châteauvieux
Schaffhausen SH – Villa Sommerlust neu
Sion VS – Damien Germanier
Sonzeboz BE – Du Cerf
Stansstaad NW – UniQuisine Atelier
Steffisburg BE – Cayenne
Thônex GE –  Le Cigalon
Troinex GE – La Chamière by Serge Labrosse
Trimbach SO – Traube
Vaduz (Liechtenstein) – Torkel
Verbier VS – La Table d’Adrien
Vevey VD – Denis Martin (Geschlossen)
Villarepos FR – Auberge de la Croix Blanche
Wangen bei Dübendorf ZH – Badstube (Sternen)
Wengi bei Büren BE – Sonne
Wilderswil BE – Alpenblick
Wittenbach SG – Segreto
Yverdon-les-Bains VD – Restaurant GERBER WYSS
Zermatt VS – After Seven
Zermatt VS – Alpine Gourmet Prato Borni
Zermatt VS – Brasserie Uno
Zermatt VS – Capri
Zürich ZH – Eden Kitchen & Bar
Zürich ZH – elmira
Zürich ZH – EquiTable
Zürich ZH – KLE
Zürich ZH – Maison Manesse
Zürich ZH – La Rôtisserie
Zürich ZH – Neue Taverne
Zürich ZH – ORSINI neu
Zürich ZH – Sushi Shin
Zürich ZH – Wirtschaft im FRANZ
Zürich ZH – Wöschi

Das PDF mit der ganzen Übersicht, findet ihr hier.