Traube Tonbach in Baiersbronn

Die Gemeinde Baiersbronn besitzt nicht nur die grösste Waldfläche ganz Deutschlands, sondern auch die meisten Michelin Sterne pro Einwohner. Ganze acht Macarons glänzen über dem idyllischen Ort im Schwarzwald. Die verwinkelte Ortschaft wird aber auch mit Tradition assoziert. Während fast jede Woche irgendwo auf der Welt ein neues Luxushotel aus dem Boden gestampft wird, setzt man hier auf Beständigkeit. So auch bei der Familie Finkbeiner in ihrem wundervollen 5-Sterne-Haus, der Traube Tonbach, die mit ihrem Gourmetrestaurant Schwarzwaldstube gleich 3-Sterne für sich beansprucht.

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Die Traube Tonbach befindet sich seit über 225 Jahren im Familienbesitz. Ursprünglich war es eine einfache Tränke für durstige Forstarbeiter. Später wurde sie zur Pension mit 15 Zimmern umgestaltet. In den 1950er Jahren hat dann Willi Finkbeiner die Weichen gestellt, um das Haus an die Spitze der deutschen Hotellerie zu führen. Über die Jahrzehnte wurde das Hotel im Tonbachtal nachhaltig und mit strategischem Geschick ausgebaut und kontinuierlich erweitert. So besteht die Traube Tonbach heute aus drei Gebäuden: dem ‘Haupthaus’ mit 130 Zimmern, dem ‘Kohlwald’ mit modernen Suiten und dem geschichtsträchtigen ‘Stammhaus’, in dem die Restaurants untergebracht sind.

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Mittlerweile wurde Willi Finkbeiners ambitioniertes Ziel erreicht. So gehört die Traube Tonbach zu Deutschlands besten Ferienhotels. Seit 20 Jahren leitet Heiner Finkbeiner – Willi Finkbeiners Neffe – die Geschicke des Hauses. Dabei hat auch er ein ausserordentlich gutes Gespür für die Bedürfnisse seiner Gäste bewiesen. So wurde der Trend nach Wellnessangeboten schon früh erkannt, weshalb das Haus heute einen 4’500 m² grossen SPA-Bereich mit verschiedenen Pools, Saunen, Dampfbäder und diversen Behandlungszimmern besitzt. Das Highlight ist das grosse Outdoor-Salzwasserbecken welches das Ganze Jahr perfekt temperiert ist.

 

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Der jüngste Coup ist die Komplettrenovierung des Anbaus ‘Kohlwald’. Dort wurden 23 grosszügige Suiten erstellt. Die hellen Zimmer sind modern eingerichtet, sehr geräumig und bieten vom Balkon aus einen idyllischen Blick in die Natur. Die wenigen Zimmer teilen sich sogar noch zusätzlich einen kleinen Pool mit Liegewiese.

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Fast jedes Jahr werden kleinere oder grössere Investitionen getätigt um den Gästen weitere Annehmlichkeiten zu bieten. Dabei erfolgen die Veränderungen mit dem nötigen Respekt gegenüber dem Vergangenen. Diesem ist es auch zu verdanken, dass es noch heute möglich ist in der nostalgischen Bauernstube zu dinieren. Hier wurden schon im vorvorletzten Jahrhundert Besucher verpflegt. Die Gäste quittieren diese Kontinuität mit ihrer grossen Treue. Es ist somit keine Seltenheit, dass ein Gast die Traube Tonbach als kleines Kind zum ersten Mal besuchte und später mit den eigenen Enkeln für ein paar erholsame Tage anreist.

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traube_tonbach_baiersbronn_20Heiner Finkbeiner (rechts) zusammen mit seinem Spitzenkoch und Aushängeschild Harald Wohlfahrt

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Die Familie Finkbeiner hat nicht nur ein gutes Gespür für die Gästebedürfnisse, sondern auch für die Anliegen ihrer Mitarbeiter. Dem ist es auch zu verdanken, dass viele von ihnen schon seit Jahrzehnten der Traube Tonbach die Treue halten und mit ihrer Erfahrung und Verbundenheit den Gästen einen veritablen Mehrwert bieten.

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Die Kulinarik spielt in der Traube schon seit jeher eine wichtige Rolle. So gehört das vielfältige Restaurant Angebot zu den Höhepunkten des Hotels:

Schwarzwaldstube – Im ehrwürdigen Gourmetrestaurant wird die klassische Küche zelebriert. Seit 35 Jahren steht hier der 3-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt in der Küche. Unser Bericht folgt.

Köhlerstube – Hier geniesst der Gast nicht nur den schönen Blick ins Tal, sondern auch die geschmacksvollen Kreationen von Küchenchef Florian Stolte. Am Mittag und Abend serviert man hier auf 16-Punkte-Niveau mehrgängige Menüs und bietet eine schöne à la carte-Auswahl.

Bauernstube – In diesem urchigen Restaurant haben Gäste schon im 18. Jahrhundert diniert. Hier gibt es hausgemachte Maultaschen, gebackener Kalbskopf, Lammhaxen und Kutteln. Traditionell aber auf hohem Niveau, welches den Testern des Gault-Millau ebenfalls 16 Punkte wert ist.

Silberberg – Im grossen Speisesaal wird das umfangreiche Frühstücksbüffet angeboten. Langschläfer kommen auch noch um 12 Uhr in den Genuss von feinen Eierspeisen, hausgemachter Konfitüre und frischem Lachs. Am Abend werden im Rahmen der Halbpension abwechslungsreiche Menüs serviert.

Blockhütte – Das kleine Restaurant mitten im Wald erreicht man nach einem kurzen Fussmarsch. In diesem rustikalen Ambiente werden die Gäste mit einfachen Gerichten verwöhnt.

Für den sportlichen Ausgleich gibt es rund um’s Hotel unzählige Wanderwege zu entdecken. Wanderkarten mit spannenden Routen liegen auf.

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Die Traube Tonbach ist ein wunderschönes Ferienhotel. Hier kann man so richtig die Seele baumeln lassen. Ob beim relaxen am Pool, bei einer schönen SPA-Behandlung oder einer gemütlichen Wanderung durch den Schwarzwald. Das kulinarische Angebot sucht seinesgleichen und reicht von der einfachen Blockhütte, über die nostalgische Bauernstube, bis hin zum 3-Sterne-Restaurant. Schön, dass hier die Gastfreundschaft gross geschrieben wird. Es ist eindrücklich mit welchem Engagement sich die Familie Finkbeiner um ihre Gäste kümmert. So dreht Heiner Finkbeiner jeden Abend seine Runde durchs Haus und erkundigt sich bei seinen Gästen nach ihrem Wohlbefinden und wünscht einen guten Appetit.

Traube Tonbach *****
Tonbachstr. 23772270 Baiersbronn
Deutschland
Website

(Besucht im August 2014)

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Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg in Perl-Nennig (D)

Die Autofahrt dauert mehr als vier Stunden, bis wir das 5-Sterne Hotel Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg im kleinen deutschen Dörfchen Perl, nahe der luxemburgischen Grenze, erreichen. Das weisse Schloss mit den 96 Zimmern ist umgeben von saftig grünen Rebbergen der Mosel. Die Umgebung ist nett, das Hotel ebenfalls – aber wegen beidem hätten wir die soeben zurückgelegten 400 Kilometer sicher nicht auf uns genommen. Der Grund unserer langen Reise heisst Christian Bau – einer der zehn deutschen 3-Sterne-Köche. Seit 17 Jahren führt er zusammen mit seiner Frau Yildiz das kleine Restaurant Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg.

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Kurz vor halb acht betreten wir das Restaurant mit dem holprig langen Namen (wieso nicht einfach ‘Bau’?). Hinter der markanten Holztür werden wir von einer freundlichen Dame in Empfang genommen und in das längliche Lokal geführt. Dieses ist nicht nur vorbildlich beleuchtet, sondern auch stilvoll und hochwertig eingerichtet. Obwohl bereits alle Tische besetzt sind, ist der Geräuschpegel so tief, dass man die berühmte Stecknadel zu Boden fallen hören würde. So wechseln auch wir von Beginn weg auf den Flüstermodus und hoffen, dass sich die biedere Stimmung bald auflockern wird – was sie aber leider den ganzen Abend nicht tun wird.

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Unsere Stimmung rutscht gleich komplett in den Keller. Denn während wir mit grosser Vorfreude in den bequemen Stühlen sitzen, werden wir auf ein kleines Kärtchen, auf dem weiss gedeckten Tisch aufmerksam. Darauf teilt man den Gästen mit, dass hier im Restaurant Fotos unerwünscht seien. Smartphones sind erlaubt – jedoch keine Kameras. Selbstverständlich ist jeder Gastronom frei bei der Gestaltung der Spielregeln. Jedoch wäre es angebracht diesen Hinweis auch auf der Internetseite zu platzieren, damit die Gäste diese Restriktion bereits im Voraus kennen. Enttäuscht stecken wir die Kamera wieder zurück in die Tasche. Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir noch nicht, dass wir am Ende des Menüs noch mit Christian Bau ins Gespräch kommen und er uns spontan offeriert am nächsten Mittag eine paar Gerichte am Pass für die Fotografie zuzubereiten. Diesem Einsatz ist es dann auch zu verdanken, dass dieser Artikel überhaupt mit Bildern bereichert ist.

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Während die Kamera also vorerst in der Tasche schlummert, widmen wir uns der Speisekarte. Darauf finden wir das grosse Menü “Voyage Culinaire” und mit der “Carte Blanche” eine etwas kürzere Alternative. Wir entscheiden uns für das grosse Menü und hoffen inständig, dass es die Gerichte schaffen unsere aktuelle Stimmung aufzuheitern.

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Alle Menüs hier im Restaurant beginnen mit dem “Prolog”. In dem mehrteiligen Auftakt werden verschiedene Häppchen und Amuses serviert. Den Start machen Cornet mit Bio-Ox & Räucherfischcrème / Knuspriges Foccacia mit Bellota, Olive & Basilikum / Apfel-Macaron mit Saibling & Wasabi [9/10]. Die kleinen Kunstwerke sind liebevoll zubereitet. Jedes Einzelne demonstriert eindrücklich, wie hervorragend Christian Bau die Klaviatur der Texturen und Aromen beherrscht und dadurch perfekt komponierte Kreationen erschafft. Zudem ist es beeindruckend wie einzigartig der 44-jährige die französische Küche mit der asiatischen vermählt und dadurch dem Gast ein einzigartiges Geschmacksspektrum offenbart. Spätestens beim himmlischen Apfel-Macaron, mit der eleganten Wasabi-Note, haben wir den Kamera-Schock komplett vergessen.

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Karotte mit Joghurt, Koriander & Curry [10/10]

Grossartig geht es weiter. Gekonnt wird hier mit Temperaturen und Konsistenzen gezaubert. Das Resultat ist nicht nur absolut Wohlschmeckend, sondern auch spannend und facettenreich – grossartig!

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‘Japanisches Meer’ [9/10]

Als nächstes serviert man uns in einem weissen Porzellan ein Sammelsurium aus dem Meer. Und so betörend es riecht, so schmeckt das elegante Gericht auch. Wir probieren uns durch verschiedene Muschelarten und staunen nicht nur ab der Produktqualität, sondern auch über die meisterliche Zubereitung. Überglücklich versinken wir im Sessel und hoffen inständig, dass der Abend noch lange nicht zu Ende sein wird.

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Gänseleber mit Café, Nuss & Rote Früchte [10/10]

Absolut gigantisch dann die Gänseleber-Praliné im Kaffee-Mattel mit gerösteten Haselnüssen. Das Juwel schmilzt auf der Zunge förmlich dahin und setzt das göttliche Aroma frei. Dazu gibt es ein perfekt temperiertes Gänseleber-Eis. Zum niederknien.

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Abgeschlossen wird die eindrückliche Ouvertüre von Yellow Fin Tuna mit Avocado & Japanischer Essenz [7/10] mit einer herrlichen Säurenote, sowie einem süffigen Chawanmushi mit Schnecken & Chinesischem Schnittlauch [8/10].

Wir sind am Ende des Prologs angelangt und staunen, mit welcher Lockerheit Christian Bau hier ein Highlight an das Andere reiht. Ein Lehrstück auch für diejenigen Köche die glauben, man müsse den Gast zum Start quantitativ einlullen und dabei den Wohlgeschmack völlig aus den Augen verlieren.

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Mit dem “Japanische Stein- & Gemüsegarten” [10/10] beginnt der Hauptteil der “Voyage Culinaire”. Dies ist zugleich eines der schönsten uns jemals servierten Gerichte. Und zum Glück sieht es nicht nur episch aus, sondern schmeckt auch so. Mit grosser Hingabe probieren wir uns quer durch den Teller und kombinieren die unzähligen Zutaten zu immer neuen Geschmacksfeuerwerken. Dabei halten wir immer wieder inne und tauchen förmlich in den Teller ein. Ein absolutes Kunstwerk.

 

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Da hat es jedes Nachfolgegericht schwer. So auch der Taschenkrebs [6/10], der zwar sehr gut schmeckt, aber das extrem hohe Niveau nicht halten kann. Zwar gefällt uns auch hier die liebevolle Optik, doch kann sich der subtile Hauptakteur geschmacklich nicht gegen die dominanten Aromen der Gurke durchsetzen. Da kann auch die grosszügige Nocke Kaviar nichts retten.

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Mit der Japanische Gelbflossenmakrele [8/10] folgt ein Signature-Dish von Christian Bau. Dieser bringt das Menü wieder zurück auf die Gewinnerstrasse. Auf den Teller befinden sich rohe Tranchen von der Makrele, die von getrocknetem Ingwer und einem Hauch von Zitrusfrüchten, begleitet wird. Ein sehr harmonisches, elegantes und eindrucksvolles Gericht. (Kein Foto)

Der Grüne Spargel von ‘Monsieur Robert Blanc’ [10/10] Ein besonderes Ess-Highlight ist dann ein Gericht für die Ewigkeit. Im Zentrum stehen die aromatischen Spargeln vom berühmten Spargel-Bauer aus der Provence. Bau veredelt das hervorragende Produkt und zaubert daraus ein veritables Meisterwerk. Dazu ergänzt er das Gericht mit Säure und Süsse. Ersteres stammt vom Gewürz-Sumach, welches dezent auf dem Teller liegt. Die Süsse kommt von einer perfekt dosierten, karamellisierten Miso. Dazu serviert man uns eine luftige Yuzu-Hollandaise die ihresgleichen sucht. Kaum zu glauben welche Emotionen drei “einfache” Spargeln auslösen können.

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Ebenfalls grossartig ist dann die Langoustine³ [9/10]. Das wohlschmeckende Krustentier wird zum einen mit würziger Macadamia serviert. Daneben finden wir das edle Tier fein geschnitten, umhüllt mit Lardo. Als krönender Abschluss gibt es die Langoustine (Kaisergranat) als himmlische Praline. Abgerundet wird das Ganze mit Frühlingszwiebeln, Pok-Choi, Favabohnen, sowie einer wunderbaren Sauce.

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Der Steinbutt [7/10] ist perfekt gegart und liegt in einem süchtig machenden Sud mit angenehmer Säure. Die dünne Scheibe “Buddhas-Hand” versprüht eine erfrischende Zitrusnote. Ein starkes Gericht.

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Während bei den bisherigen Gerichten die asiatischen Einflüsse für den entscheidenden Kick sorgten, setzt man bei den Hauptgängen eher auf eine klassische Zubereitung. So auch beim Rehrücken aus der Eifel [8/10] der sehr bunt daher kommt. So finden wir neben dem geschmacksvollen Wild, eine leuchtend grüne Frühlingsrolle aus Wirz und knallrote Kirschen mit einem brillanten Pfeffer-Aroma. Dazu kredenzt man eine charaktervolle Sauce und serviert Zwiebeln in verschiedenen Konsistenzen. Ein ausgezeichneter Hauptgang. (Kein Foto)

Als pré Dessert serviert man uns mit dem Mascarpone / Mango & Kokos / Rote Shiso-Infusion [10/10] ein erstes Highlight aus der Pâtisserie. Ein himmlisch-fruchtiges Dessert, bei dem wir uns mit dem Löffel wie Archäologen auf einer neuen Fundstelle, akribisch vorantasten. Dabei kombinieren wir die verschiedenen Bestandteile und werden mit wuchtigen Geschmacksexplosionen belohnt. Diese entführen uns gedangklich auf eine noch nicht entdeckte Insel. Ein Lehrstück, wie ein Dessert zu schmecken hat.

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Ebenfalls traumhaft ist das zweite Dessert mit Beeren / Calpico / Sake / Limone [9/10].  Dieses ist zwar üppig portioniert, aber wiederum angenehm leicht und äusserst geschmackvoll und mit vielen spannenden Texturen.

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Das letzte Dessert ist die Valrhona Schokolade `bau.stil.´ [9/10]. Eine exzellente Manjari-Canache mit Erdnusscrème und Caramell, sorgen für eine fabelhafte Neuinterpretation des Snickers. Dazu gibt es ein leicht gesalzenes, herrliches Caramel-Eis.

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Sweeties [10/10]

Zum grande Finale serviert man uns unzählige Süssigkeiten wie “Himbeer-Cheesecake”, “unsere Yogurette”, Yuzu-Praline und weiteres mehr. Diese sind allesamt auf höchstem Niveau und zudem fantasievoll und filigran zubereitet. Ein würdiger Abschluss eines grossartigen Menüs. (Keine Fotos)

christian_bau_victors_gourmet_restaurant_schloss_berg_perl_nennig_3Christian Bau

 

Fazit: Christian Bau ist ein grossartiger Koch. Seine Leidenschaft fürs Kochen spürt man bei jedem Bissen. Seine Kompositionen sind nicht nur wahre Bijous, sondern auch kulinarisch perfekt arrangierte Gerichte. Was beim Gast so locker daherkommt, ist das Ergebnis einer passionierten und ehrgeizigen Arbeit. Christian Baus Begeisterung für die asiatische Küche ist für den Gast ein weiterer Glücksfall, da man mit vielen neuen Geschmackskombinationen überrascht wird. Wir waren vom Besuch im Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg restlos begeistert und hatten auf der langen Rückreise noch viel zu träumen. Schade nur, dass sich die grossartige Kochkunst nicht auf alle Gäste abfärbt und die Stimmung im Restaurant eher streng ist. Zum Glück konnte Yildiz Bau mit ihrer offenen Art, der eher beklemmenden Stimmung etwas entgegenwirken. So oder so, Christian Baus Restaurant ist eines der Besten auf der Welt und gehört auf die Todo-Liste eines jeden Gourmets.

Hinweis: Die Kamera muss zu Hause bleiben. Im Restaurant sind nur Fotos mit dem Smartphone erlaubt.

Menü: Die grosse “Voyage Culinaire” wird aktuell mit 198 € verrechnet. Diese kann man mit einem zusätzlichen Überraschungsgericht (30 €) oder mit Käse von Maître Antony (22 €) ausbauen. Die “Carte Blanche” in vier Gängen kostet 130 €, in fünf Gängen 145 € und in sechs Gängen 175 €.

Online: Die Website des Hotels wird dem Spektakel im Restaurant nicht gerecht. Immerhin findet man darauf die wichtigsten Informationen und das aktuelle Menü. Viel emotionaler ist da Christian Baus eigene Website.

Wertung: Gourmör O10 / Michelin M3 / Gault-Millau GM19

(Besucht im Mai 2014)

christian_bau_victors_gourmet_restaurant_schloss_berg_perl_nennig_14Gastgeberin Yildiz Bau und Sommelier Daniel Kiowski

Gault-Millau Schweiz 2015

Heute Mittag hat Gault-Millau-Chef Urs Heller in Basel die neuste Ausgabe des renomierten Gourmet Führers vorgestellt. Dazu hat er ins wunderschöne Hotel Les Trois Rois geladen. Unter den Gästen waren auch die sechs bisherigen 19-Punkte-Chefs. Sie reisten bereits einen Tag früher an und dinierten gestern Abend beim neuen “Koch das Jahres”. Die angereisten Journalisten mussten sich noch etwas gedulden bis sie erfuhren, wer dieses Jahr mit der begehrten Auszeichnung bedacht wird. Erfahrenen Gourmets war es jedoch schon etwas länger klar. Denn meistens bekommt derjenige Chef die Auszeichnung, bei dem die Vernissage des roten Gastroführers auch stattfindet. Und so wurde dann kurz nach halb zwölf, Spitzenkoch Peter Knogl von Urs Heller beglückwünscht. Unter anerkennendem Applaus der anwesenden Berufskollegen und Journalisten, nahm Knogl neben der Auszeichnung auch gleich den 19. Punkt, in Form einer roten Tafel, entgegen. Somit gehört der sympathische Bayer ab sofort zum kleinen Kreis die zuoberst auf dem Gault-Millau Treppchen stehen.

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Vor Peter Knogl durften sich noch andere Stars der Szene feiern lassen. Gault-Millau hatte noch weitere Auszeichnungen zu vergeben. Unter anderem pro Landesteil einen “Aufsteiger des Jahres”. In der Deutschschweiz heisst er Christian Geisler und kocht seit Ende Mai im Kunsthof in Uznach. Wir haben den gebürtigen Salzburger im letzten Jahr an seiner alten Wirkungsstätte in Zermatt besucht und können bestätigen, dass die Auszeichnung und der 17. Punkt klar verdient sind (zum Bericht). Der Aufsteiger aus der Romandie heisst Jérôme Manifacier aus dem Restaurant Vertig’O in Genf. Im Tessin darf sich Salvatore Frequente im Restaurant La Brezza in Ascona freuen. “Die Köchin des Jahres” heisst Bernadette Lisibach aus der Neuen Blumenau in Lömmenschwil.

gault_millau_schweiz_2015_6Gault-Millau-Chef bei der Präsentation

gault_millau_schweiz_2015_3Traumhaft: Randen-Wasabi-Macaron zum Apéro

gault_millau_schweiz_2015_4Die beiden 19-Punkte Chefs Philippe Chevrier (links) und Didier de Courten mit Peter Knogl

 

Der Gault-Millau sucht auch jedes Jahr neue Talente. Die besten Neuentdeckungen zeichnet das Team um Urs Heller mit der “Entdeckung des Jahres” aus. In diesem Jahr ist das in der Deutschschweiz Cornelius Speinle vom Restaurant Dreizehn Sinne im Huuswurz in Schlattingen, in der französischen Schweiz Mathieu Bruno vom Restaurant Paysan Horloger in Le Boéchet welche die Tester am meisten begeistern konnten.

Die 45 Tester des Gault-Millau haben bei ihrer Recherche cirka 350’000 Franken verspeist und stellen auf knapp 600 Seiten ihre 840 besten Restaurants vor.

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Die Gault-Millau Punkte 2015

Hier die Auflistung aller Restaurant mit 16 – 19 Punkten. Die ausführliche Beschreibung und die Lokale mit 12 – 15 Punkte findet ihr im aktuellen Gault-Millau – erhältlich im Buchhandel.

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Basel BS – Cheval Blanc – Peter Knogl pfeil_gruen
Crissier VD – De L’Hotel De Ville – Benoît Violier
Fürstenau GR – Schauenstein – Andreas Caminada
Satigny GE – Domaine de Châteauvieux – Philippe Chevrier / Damine Coche
Schaffhausen SH – Rheinhotel Fischerzunft – André Jaeger
Sierre VS – Didier de Courten – Didier de Courten
Vufflens-le-Château VD – L’Ermitage – Bernard Ravet / Guy Ravet

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Ascona TI – Locanda Barbarossa – Othmar Schlegel
Basel BS – Les Quatre Saison – Peter Moser neu
Basel BS – Stucki - Tanja Grandits
Brent VD – Le Pont de Brent – Stéphane Décotterd
Champfèr GR – Talvo by Dalsass – Martin Dalsass
Cossonay VD – Le Cerf – Carlo Crisci
Fribourg FR – Le Pérolles – Pierre-André Ayer
Genf GE – Le Chat Botté – Dominique Gauthier
Gstaad BE – Chesery – Robert Speth
Gstaad BE – Sommet – Marcus G. Lindner
Küsnacht ZH - Rico’s Kunststuben – Rico Zandonella
Lausanne VD – Anne-Sophie Pic – Guillaume Raineix / Anne-S. Pic
Le Noirmont JU – Georges Wenger  – Georges Wenger
La Punt GR – Bumanns Chesa Pirani – Daniel Bumann
Saas-Fee VS – Waldhotel Fletschhorn – Markus Neff
Samnaun GR – Homann’s Restaurant – Daniel & Horst Homann
Steinen SZ – Adelboden - Franz Wiget
Thörigen BE – Löwen – Nik Gygax
Uetikon am See ZH – Wirtschaft zum Wiesengrund – H.P. Hussong
Vevey VD – Denis Martin – Denis Martin
Wigoltingen TG – Taverne zum Schäfli – Wolfgang Kuchler
Zürich ZH – The Restaurant – Heiko Nieder

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Anières GE – De Floris – Claude Legras
Ascona TI – La Brezza – Salvatore Frequente pfeil_gruen
Ascona TI – Ecco – Rolf Fliegauf
Bad Ragaz SG – Äbtestube - Roland Schmid
Bern BE – Meridiano – Jan Leimbach
Bern BE – Schöngrün – Werner Rothen
Burgdorf BE – Emmenhof – Werner Schürch
Chardonne VD – Le Montagne – David Tarnowski
Crans-Montana VS - L’Ours – Franck Reynaud
Davos GR – Amrein’s Seehofstübli – Armin Amrein
Eglisau ZH - La Passion  – Christian Kuchler
Escholzmatt LU – Rössli (Jägerstübli) – Stefan Wiesner
Euthal am Sihlsee SZ – Bürgi’s Burehof – Werner Bürgi
Flüh SO – Zur Säge – Felix Suter (Kocht neu im Schlüssel in Oberwil)
Freidorf TG – Mammertsberg – August Minikus
Fribourg-Bourguillon FR – Des Trois Tours – Alain Baechler
Genf GE – Vertig’O – Jérôme Manifacier pfeil_gruen
Genf GE – Bayview – Michel Roth
Hägendorf SO – Lampart’s – Reto Lampart
Hurden SZ - Zum Adler – Markus Gass
Lauerz SZ – Rigiblick – Tony Schmidig
Lausanne VD - La Table d’Edgard – Edgar Bovier
Mels SG – Schlüssel (Nidbergstube) – Seppi Kalberer
Montreux-Clarens VD - L’Ermitage – Etienne Krebs (Geschlossen)
Nebikon LU – Adler – Raphael Tuor-Wismer
Oberwil BL – Schlüssel – Felix Suter neu
Orsières VS – Les Alpes – Samuel Destaing
Rehetobel AR – Gasthaus Zum Gupf – Walter Klose
Riedholz SO – le freu ( Attisholz ) – Jörg Slaschek
Saint-Blaise NE – Au Bocca – Claude Frôté
Scheunenberg BE – Sonne – Kurt Mösching
Sion VS – Restaurant Damien Germanier – Damien Germanier
Solothurn SO - Zum Alten Stephan - Andreas Zaugg
St. Gallen SG – Jägerhof – Vreni Giger
St. Moritz GR – Da Vittorio – Enrico und Roberto Cerea
St. Moritz GR – Cà d’Oro – Matthias Schmidberger
St. Pelagiberg TG – St. Pelagius – Ruedi Brander (Geschlossen)
Triesen LI – Schatzmann – Klaus Schatzmann
Trimbach SO – Traube – Arno Sgier
Uznach – Der Kunsthof – Christian Geisler neu
Vitznau LU – focus – Nenan Mlinarevic pfeil_gruen
Vouvry VS – Auberge de Vouvry – Martial Braendle
Yvorne VD – La Roseraie – Christophe Rod
Zermatt VS – Capri – Salvatore Elefante pfeil_gruen
Zürich ZH – Mesa – Antonio Colaianni
Zürich ZH – Pavillon – Laurent Eperon
Zürich ZH – Sein – Martin Surbeck / Ken Nakano

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Aran-Villette VD – Le Guillaume Tell – Denis Velen
Arosa GR – Kachelofa-Stübli – Gerd Reber pfeil_gruen
Ascona TI – Seven – Ivo Adam pfeil_gruen
Basel BS – Oliv – Didier Bitsch
Basel BS – Matisse – Erik Schröter pfeil_gruen
Basel BS – Bel Etage – Michael Baader
Bellinzona TI – Locanda Orico – Lorenzo Albrici
Bern BE – La Terrasse – Gregor Zimmermann
Blatten LU – Krone – Mario Waldispühl
Blitzingen VS – Castle – Peter Gschwendtner
Bogis-Bossey VD – Auberge de Bogis-Bossey – Oliver Martin
Brail GR – Vivanda – Dario Cadonau pfeil_gruen
Bubendorf BL – Osteria Tre – Flavio Fermi pfeil_gruen
Bubikon ZH – Löwen – Domenico Miggiano
Cheseaux-Noréaz VD – La Table de Mary – Loïc Nozahic
Champfèr GR – Ecco on Snow – Rolf Fliegauf
Chiasso-Seseglio TI – Vecchia Osteria – Ambrogio Stefanetti
La Conversion VD – Auberge de Laveaux – Jacky Vuillet
Crans-Montana VS - Le Mont Blanc – Pierre Crepaud
Davos GR – Mann und Co. – Thorsten Bode
Emmen LU – Kreuz – Hans-Peter Suter
Emmenmatt – Moosegg – Daniel Lehmann pfeil_gruen
Flims GR – Epoca – Pascal Schmutz (Schmutz hat das Restaurant verlassen)
Freienbach SZ – Funkes Obstgarten – Tobias Funke (Geschlossen)
Fribourg FR – Hôtel de Ville – Frédérik Kondratowicz
Gattikon ZH – Sihlhalde – Gregor Smolinsky
Genf GE – Le Duo – Armel Bedouet pfeil_gruen
Genf GE – Windows - Philippe Audonnet
Genf GE – Rasoi by Vineet – Bhagwat Sandeep
Gstaad BE – Megu -Takumi Murase
Gstaad BE – La Bagatelle – Steve Willié
Gstaad BE – Le Grill – Peter Wyss
Gstaad BE – Le Grand Restaurant – Giuseppe Colella pfeil_gruen
Hergiswil LU – Seerestaurant Belvédère – Fabian Inderbitzin
Klosters GR – Grischunstübli – Christian Kaiser
Klosters GR – Chesa Grischuna – Micheal Bless pfeil_gruen
Liestal BL – Basler-Stübli -Francis Mandin
Lindau ZH – Rössli – Rolf Grob
Lömmenschwil SG – Neue Blumenau – Bernadette Lisibach pfeil_gruen
Lucens VD – Hôtel de la Gare – Pierrick Lise
Lugano TI – Arté al Lago – Frank Oerthle
Lugano TI – Principe Leopoldo – Dario Ranza
Lugnorre FR – Auberge des Clefs – Werner Rätz (Keine Bewertung in diesem Jahr)
Meggen LU – La Pistache – Beat Stofer
Mézières VD – Restaurant du Jorat – Pascal Gauthier
Münchenbuchsee BE – Moospinte – Sascha Berther
Nänikon ZH – Zum Löwen – Stephan Stalder
Neuenburg NE – Hôtel du Perou – Craig Penlington
Neuenburg NE – La Maison du Prussien – Jean-Yves Drevet
Neuheim ZG – Falken – Peter Doswald
Ponte Brolla TI – Da Enzo – Andrea Cingari
Rapperswil-Jona SG – Villa Aurum – Walter Merz
Ried-Muotathal SZ – Adler – Dani Jann
Saanen BE – Sonnenhof – Erich Baumer
Saint-Légier VD - Auberge de la Veveyse – Jean-Sébastien Ribette
Schönried BE – Azalée -Michel von Siebenthal
Sihlbrugg ZH – Tredecim (Krone) – Thomas Huber
Sonceboz BE – Du Cerf -Jean-Marc Soldati
Steffisburg BE – Panorama – Rolf Fuchs
Taverne TI – Motto del Gallo - Matteo Cereghini pfeil_gruen
Thônex GE – Le Cigalon – Jean-Marc Bessire
Vacallo TI – Conca Bella – Andrea Bertarini
Vaduz LI – Marée – Hubertus Real
Verbier VS – La Table d’Adrien – Mirto Marchesi
Vevey VD – Les Saisons – Thomas Neeser
Vitznau LU – Prisma – Christian Nickel pfeil_gruen
Walchwil ZG – Sternen – René Weder
Weggis LU – Annex – Renee Rischmeyer (Neues Konzept: “Grill”)
Weissbad AI – Flickflauder – Käthi Fässler
Widen AG – Usagiyama - Akihito Suzuki pfeil_gruen
Widnau SG – Paul’s Restaurant – Bernd Schützelhofer neu
Wikon LU – Bim Buume – Hannes Baumann
Wilderswil BE – Alpenblick – Richard Stöckli
Winterthur ZH – Pearl – Denis Ast
Wittenbach SG – Segreto – Martin Benninger
Zermatt VS – Heimberg – Christian Geisler (Geisler übernahm den Kunsthof in Uznach)
Zermatt VS – After Seven – Ivo Adam pfeil_gruen
Zermatt VS – Corbeau d’Or - Alain Kuster  pfeil_gruen
Zürich ZH – Münsterhof – Tobias Buholzer (Geschlossen)
Zürich ZH – Spice – Dennis Puchert pfeil_gruen
Zürich ZH – Sala of Tokyo – Ernst Ruch-Fukuoka

 

Die komplette Medienmitteilung mit vielen weiteren Informationen findet ihr hier.

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