Le Louis XV (Alain Ducasse) in Monaco

Alain Ducasse gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Köchen aller Zeiten. Der 57 jährige Franzose leitet weltweit verschiedene Restaurants in der Spitzenliga. Aktuell zeichnet Michelin drei davon mit 3 Sternen aus: Le Meurice Alain Ducasse in Paris, Alain Ducasse at The Dorchester in London und das Le Louis XV in Monaco. Letzteres durfte Ducasse als damaliger 2-Sterne Koch, im Auftrag von Prinz Rainer III im luxuriösen Hôtel de Paris aufbauen. Das Ziel: Innerhalb von fünf Jahren die 3 Sterne ins Fürstentum zu kochen. Ducasse schaffte dies bereits nach drei Jahren und hält dadurch seit 1990 die Höchstauszeichnung des wichtigsten Restaurant Guide.

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Um verschiedene Lokale auf diesem Niveau zu halten, benötigt es talentierte Küchenchefs um die Brigade täglich zu Höchstleistungen anzutreiben und die Konzepte des Grand Chefs umzusetzen. Im Le Louis XV hat Frank Cerruti diesen wichtigen Posten inne. Unterstütz wird er von einer 24 Mann starken Küchenbrigade.

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Das Le Louis XV verfügt über eine grosse Terrasse mit Blick auf das gegenüberstehende Casino. Trotz des milden Oktoberwetters hier an der Côte d’Azur, ist es heute Abend zu kühl um draussen zu sitzen. Wir sind froh, dadurch kommen wir nämlich in den Genuss des legendären Speisesaals. Wir betreten das opulente Restaurant und bleiben vor Ehrfurcht staunend stehen und lassen die luxuriöse Kulisse auf uns wirken. Es ist unglaublich, was sich uns hier an Schönheit offenbart. Opulente Kronleuchter, edles Marmor, aufwändige Deckenmalerei, goldenes Besteck sowie in der Mitte des Raumes ein auffallendes Blumenbouquet – genau so stellen wir uns den oft zitierten „Gourmettempel“ vor.

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Wir sind nicht die ersten Gäste, entsprechend ist die Show bereits in vollem Gange. Und das Schauspiel der zwanzig Mann starken Servicebrigade kann tatsächlich als solche bezeichnet werden. Elegant wie Eiskunstläufer bewegen sich die Herren in ihren Massanzügen über den beigen Teppich. Jeder Handgriff sitzt, jedem noch so kleine Detail wird Beachtung geschenkt.

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So bemerkt man auch unsere Kameratasche und ist, noch bevor wir Platz genommen haben, mit einem kleinen Hocker für diese zur Stelle. Auch wir nehmen auf den bequemen Stühlen Platz und lassen unsere Augen nochmals durch den hohen Raum gleiten. Ein tolles Restaurant. Einzig die etwas impulsive, orchestralische Musik würden wir etwas leiser bevorzugen.

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Genug genörgelt, das lang ersehnte Abenteuer kann beginnen. Als erstes wird der Apérowagen an unseren Tisch gerollt. Darauf stehen verschiedene Schaumweine die von einem Eisblock gekühlt werden. Wir wählen einen Champagner aus dem Hause Lanson.

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Dazu gibt es ersten Snacks:

Hauchdünne Chips / Ravioli aus der Region [-/10]

In einer Serviette stecken zweierlei knusprige Chips. Die einen sind mit etwas Oliven mariniert, in die anderen wurde hauchdünnes Gemüse eingebacken. Leider bleiben beide Sorten geschmacklich blass. Auch die mit Spinat gefüllten Ravioli können unsere Erwartungen an einen ersten Gaumenschmaus nicht erfüllen – es fehlt ihnen an Power. Wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen und nehmen noch einen Schluck vom ausgezeichneten Noble Cuvée.

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Das Servicespektakel geht weiter. Nun rollt der Butterwagen an unseren Tisch. Mit einem gekonnten Handgriff wird die Butter aus der Normandie mit einem Löffel abgestrichen und uns stilvoll serviert. Zusätzlich erhalten wir ein Mödeli gesalzene Butter in einer goldenen Schale. Auf die Ankunft des Brotwagens müssen wir uns indessen nocht etwas gedulden, dieser steht noch bei anderen Gästen. Wir haben sowieso keine Eile, sondern geniessen den Moment und gewöhnen uns an die etwas hohen Temperaturen. Den Damen in knapper Abendgarderobe scheint es zu gefallen, die Herren haben es wegen dem Dresscode (Jacket Pflicht!) etwas hitziger.

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Nun reicht uns der kompetente Maître die Speisekarte. Die à la carte Auswahl ist recht umfangreich – die meisten Gäste um uns herum machen dann auch von diesem Angebot gebrauch. Angst, das Restaurant hungrig zu verlassen, muss hier keiner haben, denn die Gerichte sind grosszügig portioniert. Wir möchten möglichst viele Eindrücke gewinnen und ordern deshalb das Degustationsmenü „Pour les gourmets“ in 6 Gängen für stolze 310 €. In diesem Degustationsmenü werden verschiedene à la carte Gerichte in kleineren Portionen serviert.

Während wir im Augenwinkel den Brotwagen erspähen, wird uns bereits die Dessertkarte gereicht. Wir werden gebeten gleich zu Beginn eine Nachspeise auswählen, damit nach dem Hauptgang keine unnötigen Wartezeiten entstehen. Kein einfaches Unterfangen denn die zehn süssen Kreationen klingen allesamt äusserst vielversprechend. Zum Dessert etwas fruchtiges aus Walderdbeere, was kräftiges aus Schokolade oder soll es doch der Klassiker Baba au rhum sein?

Brot

Nun werden uns die schätzungsweise 15 verschiedenen Brotsorten vorgestellt. Zwei Mal am Tag werden diese in der Küche frisch gebacken. Wir wählen zwei davon aus. Die Qualität ist sehr hoch. Vor allem nach der Enttäuschung vor zwei Tagen, freuen wir uns über diese frische Auswahl. Dennoch, auf das gleiche Niveau wie die Schweizer Brotkönige The Restaurant und Lampart’s schafft es diese Auswahl nicht.

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Sommelier Noël Bajor erkundigt sich jetzt nach unseren önologischen Präferenzen. Wir bitten um eine Weinbegleitung. Darauf steigt Bajor freudig ein und bietet uns an, zwei verschiedene Weissweine für die Vorspeisen und einen Rotwein zum Hauptgang zu kredenzen. Nach dem heutigen Rundgang durch den imposanten Weinkeller lehnen wir uns sorglos zurück.

Amuse: Gemüse mit Oliven-Dip [-/10]

Als Amuse Bouche wird heute Abend allen Gästen ein Glas mit diversen Gemüsesorten serviert. Diese sind dünn aufgeschnitten und lediglich mit ein paar wenigen Salzkörner gewürzt. Dazu reicht man uns einen ausgezeichneter Oliven-Dip, wobei sich uns dessen Nutzen nicht ganz erschliesst. Denn wenn man das rohe Gemüse darin dunkt, schmeckt man ausschliesslich die Olivensauce und nicht den Eigengeschmack des knackigen Gemüses. Entsprechend verzichten wir darauf und geniessen das Gemüse pur.

Dieses ist toll – sehr frisch und kräftig im Geschmack. Da wir bereits beim Anblick der Gemüseauswahl hofften, verschiedene Sorten in noch nie dagewesener Qualität und Intensität zu schmecken, sind wir etwas enttäuscht, dass diese „nur“ so schmecken wie wir sie aus Grossmutters Garten oder vom guten Gemüsehändler vom Wochenmarkt kennen. Trotzdem ein schöner, geerdeter Auftakt, bei dem wir mit Bedauern feststellen, dass viele Gäste um uns herum die Gläser halb voll wieder zurück in die Küche schicken. Mit so viel Natur scheinen einige überfordert.

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Gamberoni from San Remo [-/10]

Sehr luxuriös dann die Präsentation der ersten Vorspeise. Im Zentrum stehen die kleinen Gamberoni aus San Remo, welche mit einer grosszügigen Kaviar-Nocke geschmückt sind. Umrundet wird das Ganze von einem gelben Gelée vom Rock Fisch. Die kalte Vorspeise ist perfekt temperiert und jede einzelne Komponente für sich sehr fein. Nur leider entsteht, trotz verschiedenen Kombinationsversuchen, auf dem Teller keine Symbiose, die aus dem guten Gericht ein hervorragendes machen würde. Etwas enttäuscht legen wir die goldene Gabel zur Seite.

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Cookpot of small spelt [9/10]

Auch bei der nächsten Vorspeise hält sich die Begeisterung nach dem ersten Bissen in Grenzen. Doch mit jedem weiteren Löffel steigert sich unsere Faszination für dieses Gericht mehr und mehr. Die delikate Kombination aus Herbstgemüse, saftigem Marroni und bissfestem Dinkel nimmt uns auf einen kulinarischen Spatziergang durch einen vernebelten Herbsttag. Mit jedem Bissen erhalten wir eine andere Facette dieser farbenfrohen Jahreszeit. Absolut genial wie viel Geschmack in einem solch unscheinbaren Porzellan stecken kann.

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Mediterranean sea bass [5/10]

Als Fischgericht wird uns ein saftiger Wolfsbarsch an einer harmonischen Olivensauce serviert. Auch der gedämpfte Fenchel, den wir zum Start schon roh geniessen durften, überzeugt dank seiner hohen Qualität. Die Wiederholung von Fenchel und Olive kann man vielleicht als kreativlos bezeichnen, uns gefällt das Endergebnis trotzdem. Eine sehr feine Komposition, auch wenn Begeisterungsstürme, wie beim letzten Gericht, ausbleiben.

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Breast of squab from the alpes-de-haute-Provence region [6/10]

Dieser Hauptgang steht hier seit unglaublichen 26 Jahren ununtergebrochen auf der Karte und ist ein Signature Dish von Ducasse. Entsprechend gespannt sind wir auf den Geschmack. Das Highlight: die Leber-Blut-Essigsauce die so gut ist, dass sie noch Monate später in unseren Köpfen nachklingen wird. Applaus gibt es auch für die himmlische Polenta. Die Taube ist gut, die gebratene und nur leicht gesalzene Foie Gras indessen etwas gar eindimensional.

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Käse

Für den toll bestückten Käsewagen ist Käsepapst Bernard Antony zuständig. Die Auswahl ist exquisit, die Qualität hervorragend. Nur schade, dass man uns weder Früchtebrot noch süsse Aufstriche anbietet – doch um überhaupt Käse von Antony zu erhalten, muss das Restaurant schriftlich einwilligen, auf solche Gimmicks zu verzichtet und die Erzeugnisse pur zu serviert. Bei dem guten Geschmack können wir gut damit leben.

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Milk and pure sea salt ice cream, crunchy caramel with curdled ewe’s milk [6/10]

Das Dessert ist in zwei Hälften aufgeteilt. Zum einen in ein beinahe geschmacksfreies Milchgelée unter hauchdünnen Caramel, zum anderen in eine knusprige Caramel-Cigarre mit himmlischer Füllung. Ein sehr gutes und gleichzeitig leichtes Dessert. Mit der angekündigten Salznote währe hier bestimmt noch etwas mehr drin gewesen.

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Friandises [9/10]

Die Friandises demonstrieren das Können der Patissiers auf eindrückliche Weise. Die Aromen sind äusserst elegant, intensiv und unglaublich frisch. Auch die Schokolade und die Vanille-Macarons sind von allerbester Qualität.

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Zum Abschluss bestellen wir einen Espresso. Im Le Louis XV bestellt man aber nicht irgendein Espresso, sondern wählt aus der Kaffee-Karte die gewünschten Bohnen aus. Dazu serviert man köstliche Madeleines.

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Auch die Portionen vom Tastingmenü sind grosszügig bemessen, entsprechend gut gesättigt sind wir. Doch das kulinarische Programm ist noch nicht am Ende angekommen. Nun wird nämlich ein Wagen mit silbernen Behältern vorgefahren. Die Frage, ob wir noch Lust auf Süsses haben, müssen wir schon aus Gründen der Berichterstattung mit ja beantworten. Entsprechend reicht man uns Himbeer-Gelées (intensiv fruchtig), Nougat (top) und Caramel (sehr fein). Zudem offeriert man uns verschiedene Sorbets. Unsere Wahl fällt auf ein Kokosnuss-Sorbet, welches zu unserer Überraschung nach Zitrone schmeckt. Den Service darauf angesprochen, verschwindet mit dem Teller ungläubig in der Küche und kehrt peinlich berührt zurück an den Tisch und teilt mit, dass das Kokos-Sorbet heute nicht hergestellt werden konnte und die Pâtisserie stattdessen auf die Variante mit Zitrone zurückgriff und dabei vergass den Service zu informieren. Beruhigend zu wissen, dass auch ein solch perfekt eingespieltes Team nicht von kleinen Fehlern gefeit ist.

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Fazit: Unsere Erwartungen an einen „Gourmettempel“ wurden vollumfänglich erfüllt bis – und das ist positiv zu verstehen – auf den Service. Dieser ist nämlich, anders als die Vorurteile, weder steif noch arrogant. Im Gegenteil, jeder Mitarbeiter war sehr freundlich, aufmerksam und kompetent. Es macht Spass im luxuriösen Speiseraum zu sitzen und das Schauspiel der 20-köpfigen Servicebrigade zu beobachten.

Auch das Servierte war auf hohem Niveau. Verwendet werden ausschliesslich die besten Produkte. Uns hat das Meiste sehr gut gefallen. Trotzdem konnten die hohen Erwartungen nicht alle erfüllt werden. Dazu fehlten die grossartigen Gerichte. Solche die Emotionen auslösen und an die man sich noch Monate, gar Jahre später erinnert. Einzige Ausnahme ist der geniale Cookpot mit dem Herbstgemüse. Dieser hat eindrücklich demonstriert, welche Gefühle ein Gericht auslösen kann.

Doch auch wenn das Essen nicht zu den Besten unseres Lebens gehört – der Abend war nicht minder erinnerungswürdig. Das umfangreiche Programm, den Service und das luxuriöse Setting werden wir niemals vergessen.

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Menü: Neben der à la carte Auswahl (Vorspeisen ca. 56 € / Hauptgänge ca. 95 €) gibt es auch das Menü „Pour les gourmet“. Für 310 € werden hier 6 Gänge, inklusive Käse, serviert. Das vegetarische Menü im gleichen Umfang kostet 230 €. Dazu gibt es wie oben beschrieben Snacks, Amuse und unzählige Friandises.

Zeit: Knapp 3 1/2 Stunden dauerte das Menü

Wein: Der grosse Umfang der Weinkarte ist bei dem Weinkeller selbstverständlich. Dass man spürt, dass nur wenige Gäste die Weinbegleitung bestellen, leider ebenfalls. Hier die kredenzten Weine welche uns für 85 € verrechnet wurden:

Domaine Gavoty 2011 „Cuvée Clarendon“
Chassagne Montrachet 2010 – M. Niellon
Chateau Bahans Haut Brion 2003 – Pessac Léognan
Muscat du Cap Corse 2011 – Domaine Gentile

Online: Die Restaurant-Website vom Hotel ist schön, die eigene Website von Ducasse viel schöner. Auf beiden Seiten findet man das aktuelle Menü.

Wertung: Gourmör O7 / Michelin M3

Sonderauszeichnung: Hier fühlt man sich besonders wohl

(Besucht im Oktober 2013)

Yoshi in Monaco

Für den ersten Abend im Fürstentum, haben wir einen Tisch im japanischen Restaurant Yoshi reserviert. Das Lokal wird vom Spitzenkoch Joël Robuchon betreut und ist im imposanten Hotel Metropol untergebracht. Der langgezogene Èntrance zum 5-Sterne-Haus ist eindrücklich. Rechts vom eigentlichen Hoteleingang findet man eine unscheinbare Holztür. Daneben prangt ein kleines Schild, welches diskret auf das japanische Restaurant aufmerksam macht. Noch bevor wir die Türe erreichen, öffnet sich diese wie von Geisterhand.

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Dahinter wartet eine schwarz gekleidete Dame, die uns herzlich begrüsst und in das kleine Restaurant begleitet. Dabei gehen wir an einer kleinen Bar vorbei, welche direkt an die einsehbare Küche grenzt. Das komplette Serviceteam und ein Teil der Küchenbrigade hat sich dahinter besammelt und begrüsst uns mit einem motivierten „Bonsoir!“. Wir fühlen uns auf Anhieb sehr wohl, auch wenn die Platzverhältnisse eher an die berühmte Sardinenbüchse erinnern. Die Sitzbank erreicht man zum Beispiel nur, indem jemand vom Service den quadratischen Holztisch etwas zur Seite kippt. Auch die schweren Polstersessel lassen sich ohne fremde Hilfe nicht verrücken. Zum Glück ist der aufmerksame Service aber immer zur Stelle und hilft mit einem geduldigen Lächeln.

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Die Musik ist laut. Anstelle von sanften japanischen Klängen, berieselt man die Gäste mit einer austauschbaren elektronischen Musik, wie man sie von unzähligen Lounges her kennt. Trotz des auffällig zuvorkommenden Service, wissen wir schon jetzt, dass das Yoshi nicht zu der Art Restaurants gehört, in denen man nach dem Essen gerne noch etwas länger sitzen bleibt. Wir sind aber nicht zum entspannen hierher gekommen, sondern weil die Küche ausgezeichnet sein muss. Dafür bürgt nicht nur der Michelin-Stern, sondern auch der Schweizer Spitzenwinzer Daniel Gantenbein, der uns das Lokal mit Nachdruck empfohlen hat.

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Auf der Speisekarte stehen zwei Menüs, viele à la carte Gerichte, sowie diverse Sushi und Sashimi Combos. Wir entscheiden uns für das Menü, für stolze 199 €. Der Preis ist eine Ansage. Sogar das grosse Menü im 2-Sterne-Restaurant Joël Robuchon, welches ebenfalls hier im luxuriösen Metropole untergebracht ist, wird zum selben Preis offeriert. Aber man ist ja schliesslich nicht jeden Tag in Monaco. So ordern wir auch gleich den empfohlenen Haus-Coktail aus Martini und Granny Smith, welcher stilvoll in einem goldenen Schüttelbecher serviert wird (24 €).

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Dazu erhalten wir als Häppchen, in Sesam eingelegte Gurken.

Diese schmecken überraschend vielversprechend. Das Gemüse ist knackig frisch und die Sauce rassig und trotzdem harmonisch. Unsere Vorfreude steigt.

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Shake [8/10]

Der erste Gang setzt dann gleich ein erstes grosses Ausrufezeichen. Der Lachs ist ausgezeichnet und beeindruckend elegant abgeschmeckt. On top thront eine Nocke feinsten Kaviars, welcher mit dem Fisch unglaublich gut harmoniert. Wir sind begeistert.

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Foa Gura to Unagi [8/10]

Sowohl der Aal als auch die Foie Gras gehören zu den delikatesten Geschmacksträgern. In Kombination haben wir das noch nie serviert bekommen. Umso gespannter sind wir auf das geschmackliche Ergebnis dieses Mille-feuilles.

Schon der erste Bissen lässt unsere Pupillen vergrössern. Die Foie gras schmilzt förmlich auf der Zunge, gibt den himmlischen Geschmack frei und wird vom intensiven Aal flankiert. Eine atemberaubende Marriage. Daumen hoch!

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Sushi [8/10]

Jetzt wird ein hölzerner Wagen an unseren Tisch gerollt – Auftritt des Sushi-Meisters. Dieser raffelt frischen Wasabi auf den Teller, giesst selbstgemachte Sojasauce ins Porzellan-Töpfchen und bereitet vor unseren Augen Nigiri zu. Präzise sitzt jeder Handgriff. Wir sind gespannt ob sich dieser Aufwand auch geschmacklich ausbezahlt.

Die Frage wird bereits durch den wunderbaren Duft nach frischem Fisch beantwortet. Dazu ein toller, sehr geschmeidiger Reis. Das Ganze tunken wir vorsichtig in der wunderbaren Sojasauce. Diese ist viel raffinierter als die wuchtige Variante von „Kikkoman“. Im Ganzen ein wunderbares Erlebnis, mit einem einzigen Nachteil: Mit diesem Erlebnis im Hinterkopf, werden wir wohl beim nächsten 08/15-Sushi keine grosse Freude mehr entwickeln können.

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Ebi Shinjo [8/10]

Mit einer tollen Seetang-Suppe geht es weiter. Typisch japanisch sind die Geschmäcker äusserst dezent, aber wunderbar rund und schmackhaft. Einzig die Zwiebel wirkt darin etwas untypisch, passt aber sehr gut dazu. Die ausgezeichnete Scampi-Praliné ist eine Wucht. Eine wahrlich ausgezeichnete Suppe.

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Ghindara [9/10]

Als Fischgang erhalten wir einen perfekt zubereiteten Kohlenfisch. Dieser wurde mit Miso mariniert, welches durch die Hitze leicht caramelisiert wurde – ein absoluter Traum. Auch die Kohlrabi-Sauce ist exzellent. Noch während der letzte Bissen nachhallt, unterhalten wir uns ernsthaft, wann wir die erste Reise nach Japan in Angriff nehmen. Der Wunsch ins Land der aufgehenden Sonne zu reisen war noch nie so gross wie nach diesem Gericht.

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Wagyu no Kasane Yaki // Rice // Miso Shiru [6/10]

Die nächsten drei Gänge auf der Menükarte werden zusammen serviert. Auf dem Hauptteller liegen Wagyu-Steaks, welche mit einem Hauch frischem Trüffel gefüllt sind. Dazu erhalten wir einen intensiven Jus und eine ausgeklügelte Wasabi Sauce. Das Fleisch ist toll – nur schade, dass eines der drei Stücke zäh ist [6/10]. Der gebratene Reis in der Schale geriet indessen viel zu trocken [-/10]. Viel besser ist die ausgezeichnete Miso mit Pilzen und Algen [7/10].

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Mikan [8/10]

Mit dem Hauptgang haben wir das Menü geistig bereits abgehakt, denn in einem asiatischen Restaurant haben wir bis jetzt noch nie eine überzeugende Patisserie angetroffen. Doch wir haben die Rechnung ohne den französischen Einfluss von Robuchon gemacht. Denn hier serviert man uns ein ausgezeichnetes Dessert mit einer wunderbar süss-herben Mandarinen Note und atemberaubend frischen Meringues-Hüppchen. Die ganze Komposition ist sehr leicht, cremig und frisch und somit ein würdiger Abschluss eines ausgezeichneten Menüs.

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Friandises [7/10]

Zum Schluss werden wir noch von unscheinbaren aber auszeichneten Friandieses überrascht. Beim Wasabi-Macaron hat man die perfekte Balance zwischen Schärfe und Süsse gefunden. Auch das Honig-Mandarinen Gelée und die tolle Crème zaubern uns zum Abschluss noch einmal ein Lächeln ins Gesicht.

Beim Verlassen des Restaurants gibt man uns zudem einen feinen Zitronenkuchen mit nach Hause.

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Fazit: Dass wir uns noch während des Menüs ernsthaft über eine Reise nach Japan unterhielten, sagt eigentlich alles über die hervorragende Leistung der Yoshi-Brigade. Ob Sushi in einer noch nie gegessenen Qualität, spannende Kombinationen, wie die mit Aal und Foie gras oder der atemberaubende Kabeljau, lassen uns noch heute begeistert an den Abend im Fürstentum zurück denken. Jedes einzelne Gericht bestach mit wunderbaren Aromen und einer eleganten Balance. Die Küche hat sehr viel Power und ist äusserst schmackhaft.

Weniger gut gefallen haben uns die laute Musik, die engen Platzverhältnisse und der sehr hohe Preis. 199 Euro ist sehr viel Geld. Vor allem wenn man bereits nach zwei Stunden die Rechnung vor sich liegen hat. Deshalb muss jeder für sich entscheiden, ob er mit dem gelben Schein lieber einen 3 Sterner besucht und dort während fünf Stunden das grosse Menü geniesst oder im Yoshi eine kurze kulinarische Reise nach Japan bevorzugt. Den Preis ausgeklammert, können wir das Yoshi uneingeschränkt empfehlen.

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Menü: Am Abend werden zwei Menüs angeboten. Das Grosse (wie oben beschrieben) kostet 199 €, das Kleinere wird mit 139 € berechnet. Auch ein umfassendes à la carte Angebot steht zur Verfügung. Sushi-Fans wählen von der separaten Karte. Hier findet ihr die Speisekarte die bei unserem Besuch auslag.

Zeit: Das grosse Degustationsmenü wurde innerhalb 2 Stunden serviert.

Wein: Eine Weinkarte liegt zwar auf, doch wir wählten zum Menü verschiedene Tees.

Online: Die Website des Hotels ist etwas dürftig. Auch das aktuelle Menü fehlt dort.

Wertung: Gourmör O8 / Michelin M1

(Besucht im Oktober 2013)

I Castagni in Vigevano (Italien)

Wegen Staus rund um Mailand dauert unsere Fahrt nach Monaco länger als geplant. Wir stehen nun vor der Entscheidung, ob wir bis ins Fürstentum durchfahren und dort kurz vor Mitternacht eintreffen, oder ob wir alternativ die nächste Ausfahrt nehmen, gemütlich dinieren und erst am nächsten Morgen weiterreisen. Die Wahl fällt aufs Abendessen und so greifen wir zum „la guida Michelin Italia 2013“ und schauen, ob es hier nach Mailand eine geeignete Adresse, für einen spontanen Zwischenstopp gibt. Der Zufall will es, dass nur 20 Autominuten entfernt ein Sterne-Restaurant auf uns wartet. Es ist zwar Samstagabend, trotzdem riskieren wir es, ohne Reservation dahin zu fahren. Wir informieren unser Navigationsgerät und begeben uns vertrauensvoll in die Hände der Michelin-Inspektoren.

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Nach einer Viertelstunde befinden wir uns auf einer engen Landstrasse. Die Abstände zwischen den einzelnen Häuser werden immer grösser. Zudem zieht ein mystischer Nebel auf. Wir sind fest überzeugt, dass wir uns verfahren haben, wollen aber die verbleibenden drei Minuten weiter fahren. Und tatsächlich, aus dem Nichts taucht auf einmal ein hübsches Anwesen auf. Obwohl der kleine Zeiger auf unserer Uhr auf die Acht zeigt, sind alle Parkfelder vor dem Restaurant verwaist. Vor der Holztüre prangt eine Tafel von „Jeunes Restaurateurs d’Europe“, drinnen brennt Licht. Hinter den grossen Fenstern erspähen wir weiss aufgedeckte Tische. Wir versuchen die grüne Restauranttür zu öffnen – diese ist aber verschlossen. Wir betätigen die Klingel und hören von innen Schritte auf uns zukommen.

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Eine Signora öffnet die schwere Tür und bittet uns herein. Die Frage ob wir über eine Reservation verfügen, verneinen wir. Nach kurzem studieren der Buchungsliste erhalten wir die erlösende Nachricht, dass sie uns den letzten freien Tisch anbieten kann. Wir jubeln innerlich und begeben uns mit viel Hunger und Durst in den noch leeren Speisesaal.

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Auf dem Tisch liegt die Speisekarte mit einem à la carte-Angebot und vier verschiedenen Menüs zu je 56 €. Bei dem attraktiven Preis entscheiden wir uns ohne zu zögern für das Degustationsmenü – inklusive der Weinbegleitung für zusätzliche 14 €.

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Während sich in den nächsten Minuten die Tische um uns herum alle füllen, erhalten wir auf einem silbernen Löffel ein erstes Häppchen:

Oliven Crispi

Optisch erinnern uns die kleinen Nuggets an die Choco Pops von Kellogg’s. Von der Textur sind sie tatsächlich damit vergleichbar, schmecken aber nicht süss sondern herb nach Oliven.

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Brot

Das angebotene Gebäck rückt Italiens Brotkultur in kein gutes Licht. Die Brötchen sind extrem trocken und ausdruckslos. Einzig das aufgeschnittene Brot und die Cracker sind akzeptabel.

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Amuse [-/10]

Als Amuse Boche erhalten wir zwei Sardinenfilets auf etwas Randensalat. Die Kombination ist willkürlich und frei von jeglicher Spannung. Wir werden dann auch das Gefühl nicht los, dass der Koch hier spontan etwas zusammenstellen musste und dabei den Kühlschrank öffnete und diese beiden Zutaten darin entdeckte. Diese Vermutung bekräftigte sich zudem, da die Gäste um uns herum ein anderes Amuse-Gueule serviert bekommen. Dies liegt vielleicht aber auch daran, dass sie à la carte wählten und nicht das Menü orderten.

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Petto d’anitra marinato ed affumicato da noi a caldo con insalata di pere antiche piemontesi e fettina di fegato grasso affumicato [-/10]

Uninspiriert geht es weiter. Die aufgeschnittene Entenbrust hat zwar ein ansprechendes, rauchiges Aroma, die Tranchen können aber mit dem schlecht geschliffenen Messer unmöglich zerschnitten werden. Die Entenleber obendrauf versagt komplett. Sie schmeckt total wässrig.

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Crema Parmentier di porcini,uovo fondente,finferli padellati e Parmigiano cremoso [5/10]

Mit dem nächsten Gang erreicht uns ein erste Hoffnungsschimmer. Die Pfifferlingsuppe ist fein, der Parmesan sorgt für die Würze und eine knusprige Textur.

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Risotto di Carnaroli Riserva San Massimo con porri verza zucca curry e pezzetti di gamberi [6/10]

Nochmals eine Steigerung bringt das sämige Risotto. Viel besser kann man das nicht  machen. Der Reis ist perfekt im Biss und verfügt über ein wunderbar herbstliches Aroma.

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Bollito e „bagnetto“ verde nostra versione:raviolini del plin ripieni di bollito di fassone al sugo di piccole verdure e pomodorini secchi, salsa di „bagnetto di prezzemolo“ [-/10]

Die Steilvorlage des Risottos können die selbstgemachten Pasta nicht verwerten. Das geschmorte Fleisch ist zwar delikat, die Teigtaschen sind aber zu klein, weshalb das Fleisch/Teig-Verhältnis klar Richtung letzterem kippt und das Ganze an Power verliert.

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Pancia di vitello arrostita lentamente, purè di sedano rapa,  salsa alla „California“, mosto ridotto [-/10]

Der Kalbsbauch ist fein und der Jus kräftig. Alles in allem bleibt das Ganze aber äusserst eindimensional. Spätestens nach dem dritten Bissen hat man genug davon. Auch weil der Fettanteil grösser ist als das Fleisch.

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Wir dürfen nun zwischen Käse und Dessert wählen und entscheiden uns für einen süssen Abschluss:

„Monolite“ di cioccolato fondente su crumble di mandorle amare e gelatina di pesche sciroppate di Volpedo [-/10]

Optisch ist der Schokoladen-Monolith nett, geschmacklich kommt aber auch das Dessert nicht über ein okay hinaus. Das Schokoladenmousse geriet so mastig, dass man spätestens nach der Hälfte genug hat. Es fehlt auch klar an Abwechslung und Kontrasten. Dies ist nach dem Hauptgang und der Leber bereit der dritte Teller der nicht leergegessen wieder abgeräumt wird.

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Friandises [5/10]

Zum kräfitgen Espresso serviert man uns vier verschiedene Petitessen welche allesamt sehr fein sind.

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Fazit: Entweder hatten wir an diesem Abend Pech oder das I Castagni ist ein à la carte Restaurant und keines für grosse Menüs. Mit dem heute servierten Degustationsmenü begeistert man jedenfalls keine Gäste. Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb die vielen (Stamm-) Gäste um uns herum ausnahmslos den à la carte Gerichten den Vorzug gaben. Diese sahen dann auch tatsächlich aufwendiger aus. So wurde zum Beispiel der Dessert-Monolith am Nachbarstisch mit drei zusätzlichen Komponenten serviert.

Das Lokal ist gemütlich und hell. Der Service ist etwas reserviert und bei vollem Restaurant unterbesetzt. Deshalb sah man immer mal wieder Gäste die ihren Wein selber nachschenkten oder leere Teller die etwas gar lange auf den Tischen standen. Dafür waren die Preise äusserst fair kalkuliert.

Menü: Neben der grossen à la carte Auswahl, bietet man auch ein 6 gängiges Degustationsmenü für 56 € an. Zusätzlich wird ein Amuse Bouche sowie Frandises und zum Star ein kleines Häppchen serviert.

Zeit: Das Degustationsmenü wurde in angenehmen 3,5 Stunden serviert.

Wein: Für 14 € bietet man eine „Weinbegleitung“ an. Dabei wird jeweils ein Weiss- und Rotwein zu den verschiedenen Gerichten serviert. Alternativ kann man auch von der ausführlichen Weinkarte wählen.

Unsere Weinbegleitung:

Sauvignon sull’Aia 2012 Az. Agricola Mutti
Bricco Sturnel 2003 o.p. Az. Agricola Bellaria

Online: Die Website basiert – noch als eine der wenigen im Netz – komplett auf Flash. Man findet darauf viele Informationen, die aktuelle Speisekarten und einige Fotos.

Wertung: Gourmör O0 / Michelin M1

(Besucht im Oktober 2013)