Gewinnspiel: 5 Kochbücher „My Way“ von Fabian Inderbitzin zu gewinnen

Gestern hat Fabian Inderbitzin sein Kochbuch „My Way“ vorgestellt. Auf 240 Seiten präsentiert der Spitzenkoch vom Seerestaurant Belvédère in Hergiswil, 80 wunderschöne Gerichte zum nachkochen.

Wir verlosen 5 handsignierte Exemplare auf unserer Facebook-Seite. Alternativ kann man uns auch eine Nachricht mit dem Betreff „Gewinnspiel“ schicken. Teilnahmeschluss ist der 8. September. Wir wünschen viel Glück!

Die glücklichen Gewinner sind: Ulrike M. aus Worb, Margrit L. aus Sins, Michel S. aus St. Gallen, Tabea H. aus Zürich und Ruth W. aus Hägglingen. Herzliche Gratulation!

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Fabian Inderbitzin – My Way
240 Seiten – Weber Verlag
Fotos: Marcus Gyger
ISBN 978-3-909532-75-9
89.- Franken

CookTank Schweiz

Die Idee Spitzenköche zu versammeln und mit ihnen neue Gerichte und Trends zu entwickeln, das hatten die Sternefresser schon vor vielen Jahren. 2011 wurde die Idee zum ersten Mal in die Tat umgesetzt und damit der CookTank geboren. Mussten für die erste Ausgabe noch viele Teilnehmer zum mitmachen überredet werden, stehen die Spitzenköche in der Zwischenzeit Schlange .

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Imposante Kulisse vor dem Park Hotel Vitznau – dem Austragungsort des ersten Schweizer CookTank

Am letzten Montag war es endlich soweit, die Sternefresser haben im Park Hotel Vitznau, den ersten CookTank in der Schweiz durchgeführt. Dabei haben sie eindrücklich demonstriert, dass sie nicht nur eines der führenden Online-Gourmet-Magazine betreiben, sondern auch souverän einen Event in dieser Grössenordnung durchführen können.

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2 Sterne Koch Peter Knogl (rechts) mit seinem Mitarbeiter

Es besteht dann auch nur einen, wenn auch sehr grossen Haken: die vielen interessierten Zuschauer müssen alle draussen bleiben. Dies ist für den CookTank auch essenziell. Denn nur dank dieser beinahe familiären Atmosphäre können die anwesenden Köche ohne Druck auftreten und sich bei der Konzeption der neuen Gerichte weit auf die Äste herauswagen.

17 Michelin Sterne in einer Küche

Die Presse wurde auf halb Zwölf bestellt. Zu der Zeit sind die Köche bereits voll im Einsatz. Jeder wird heute eine Speise zu einem der beiden vorgegebenen Themen kochen. Einzige Bedingung: das Gericht darf zuvor noch nie auf der Karte gestanden sein. Fabian Inderbitzin aus dem Seerestaurant Belvédère ist nicht angespannt. Grund dazu hätte er, so ist er heute der Erste der sein Gericht schicken darf. Er hat sich für das Thema „Mehr als Käse“ entschieden und ein Arrangement mit Rüebli, Ziegenfrischkäse und Foie Gras entwickelt. Ein kaltes Gericht, deshalb hat er die 25 Teller auch schon angefangen anzurichten, auch wenn es zur Degustation noch gute 60 Minuten dauert.

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Weit her angereist: Kevin Fehling (rechts) aus Deutschland im Gespräch mit Christian Stromann (Sternefresser.de)

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Der Gang durch die Küche ist spannend und eindrücklich – so viele begnadete Köche auf einem Haufen gibt es in der Schweiz nicht einmal wenn der Gault-Millau zu seiner alljährlichen Pressekonferenz lädt. Und zu unserem Glück, warten die Herren nicht in sauberem Hemd auf den Fototermin, sondern stehen mit viel Fleiss hinter dem Herd. So auch die einzige Frau unter den Teilnehmern: Tanja Grandits aus dem Stucki in Basel. Sie widmet sich mit ihrem Gericht dem zweiten Thema „Würzen mit ungewöhnlichen Zutaten“. Dazu hat sie einige Utensilien mitgebracht. Unter anderem ein Bambuskorb, um später darin das Lamm zu räuchern.

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Rolf Fliegaufs Königsmakrele, Limone und Ajo blanco

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Executive Chef des 5 Sterne Hotels The Alpine Resort in Gstaad: Marcus Lindner beim Anrichten

Doch genug in die Töpfe geschaut, jetzt werden alle zur Ansprache gebeten. Christian Stromann, treibende Kraft hinter Sternefresser.de, verzichtet auf blumige Worte und kommt gleich auf den Punkt. Man wolle ein CookTank von dem alle profitieren, ein Event an dem sich die Teilnehmer austauschen und am Abend mit möglichst vielen Eindrücken und Inputs nach Hause gehen.

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Auch viele Journalisten sind anwesend. Hier unser Kollege David Schnapp von dasFilet.ch

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Heimspiel: Executive Chef des Park Hotel Vitznau – Christian Nickel

Beim anschliessenden Fototermin wird dann auch bildlich demonstriert, wie stark sich der CookTank in den letzten Jahren entwickelt hat. Waren es bei der ersten Ausgabe noch acht teilnehmende Personen, sind heute über 45 zusammengekommen. Darunter auch Kevin Fehling, einer von zwei Köchen die aus Deutschland anreisten. Fehling ist hier aber kein Unbekannter – zumindest nicht seit dem letzten Herbst, als er von Michelin mit 3 Sternen ausgezeichnet wurde. Der 35 jährige ist gut gelaunt, auch wenn er für die 800 im Flugzeug zurückgelegten Kilometer, sehr früh aufstehen musste.

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Nenad Mlinarevic im Gespräch mit seinem ehemaligen Chef Andreas Caminada (rechts)

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Jetzt sitzen wir draussen im Restaurant focus, wo man für heute zwei lange Holztische eingedeckt hat. Vor uns steht nun das geschmorte Rüebli. Fabian Inderbitzin erklärt den anwesenden Köchen, Presseleuten und Sponsoren die Idee hinter seinem Gericht. Danach wird degustiert und kritisiert. Dabei verzichtet man einvernehmlich auf Lobeshymnen sondern verteilt ehrliche Feedbacks. Immer wenn es ruhig wird, übernehmen Christian Stromann und Daniela Heykes die Moderation. Am Ende gibt es noch ein paar Komplimente, bevor Inderbitzin mit viel Feedback im Gepäck, zurück in die Küche geht, wo bereits das nächste Gericht darauf wartet geschickt zu werden.

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Fabian Inderbitzin präsentiert sein Gericht

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Daniela Heykes (ROOM 426) und Christian Stromann (Sternefresser) wird Fabian Inderbitzins geschmort Karrotte kredenzt

Die gute Stimmung unter den Berufskollegen ist beieindruckend und sicher einer der vielen schönen Eigenschaften des CookTanks. Auch als Rolf Fliegauf (Ecco in Ascona), Lars Middendorf (Seehalde in Uhldingen, Deutschland) und Patrick Konschak (Einstein in Aarau) ihre Gerichte präsentieren, dürfen sie von der konstruktiven Kritik profitieren.

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Christian Nickel

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Konzentration beim Degustieren

Danach wird es Zeit für den Vortrag. Dazu hat man Professor Dr. Thomas Vilgis engagiert. Wie schon bei den vorherigen CookTanks, lässt der Lebensmittel-Chemiker und -Physiker, die Anwesenden Spitzenköche an seinem Wissen teilhaben.

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Prof. Dr. Thomas Vilgis bei seinem Vortrag

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Peter Knogl beim Anrichten

Nach der kleinen Pause geht es weiter mit den Gerichten von Marcus Lindner der aus Gtaad anreiste, Markus Arnold (ehemals Meridiano in Bern), Peter Knogl aus dem Cheval Blanc aus Basel und Kevin Fehling mit seinem hervorragenden Unagi.

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Kevin Fehlings Aal & Auster mit Reisgel, Dashi-Tapioka, Wasabi und Apfel-Gurkensud

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Aus Ascona angereist: 2 Sterne Koch Rolf Fliegauf

Jetzt wird es dunkel im Restaurant. Zeit für Andreas Caminadas Gericht. Der Bündner nutzt die Gelegenheit um Meinungen zu seinem neusten Projekt einzuholen: die beleuchteten Speisen. Diese werden auf einem iPad mit kratzfester Scheibe serviert. Eine eigens komponierte Lichtshow beleuchtet das Gericht „Sünde“ von unten. Ab September wird Caminada in seinem Restaurant Schauenstein in Fürstenau, pro Menü zwei Gerichte auf diese Weise servieren. Das Feedback aus der Runde bestätigt ihn im Vorhaben. Es sei legitim neue Wege zu gehen – solange dem Geschmack nichts im Weg steht.

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Andreas Caminada beleuchtet sein Gericht „Sünde“ mit Hilfe eines iPads

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Blick in die grosse Küche

Es ist nun 17 Uhr geworden. Nachdem Tanja Grandits ihr facettenreiches Berglamm-Gericht serviert hat und damit viel Lob einheimste, sind nun noch die beiden Gastgeber des Park Hotel Vitznau an der Reihe. Christian Nickel serviert sein Bierschwein an einer intensiven Sauce und Nenad Mlinarevic sorgt mit seinen süffigen Cerealien mit Ziegenfrischkäse und Sanddorn für ein würdiges Finale dieses eindrücklichen Tages.

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Tanja Grandits mit ihrem Lehrling Nikolai Wiedmer

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25 Mal angerichtet: Marcus Lindners Greyerzer Saibling, Ziegenquark Beifuss und Waadtländer Saucisson

Nach der Abschlussrede wird noch etwas gefachsimpelt, bevor die Köche die Heimreise antreten. Schliesslich darf man Morgenmittag wieder für die Gäste kochen. Vielleicht etwas weniger experimentell als heute, aber dafür mit vielen neuen Ansätzen und Ideen im Kopf, um die anspruchsvollen Gourmets auch in Zukunft zu begeistern.

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Markus Arnold beim Fachsimpeln mit Fabian Inderbitzin (rechts)

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Andreas Caminada mit seinem langjährigen Souschef Patrick Waser (rechts) und seinem Mitarbeiter James Baron

Fazit: Der CookTank hat uns nachhaltig begeistert. Die Stimmung ist ungezwungen kollegial, die meisten Gerichte zeigen neue Wege auf oder lassen vermuten in welche Richtung es kulinarisch gehen könnte. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Sternefresser für das nächste Jahr eine weitere Schweizer Ausgabe planen…

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Patrick Konschak aus dem Einsten in Aarau

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Nenad Mlinarevics Ziegenfrischkäse, Sanddorn, Malz und Cerealien

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Tanja Grandits Berglamm, Bambushonig, Grünteelabne, Pandanblattöl mit Avocadocurry

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Andreas Caminada

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Lars Middendorfs Lammkutteln in Gerstenkaffee-Emmerbiersauce, in Tannenessig eingelegter Spitzkohl und Kartoffelemmerbierschaum

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Tanja Grandits räuchert ihr Berglamm

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Markus Arnolds Fermentierte Rohmilch aus Rubigen, Seeländer Butterbohnen und Pfirsich

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Kulinarische Reise durch Spanien

Die Aussichten sind rosig: Vierzehn Tage Zeit, Reservationen in zwei 3 Sterne Restaurants, ein vollgetanktes Auto und den aktuellen Guide Michelin España im Gepäck. Die Reise kann losgehen.

Valencia

Nachdem wir 1’400 km und unzählige Zahlstationen auf der französischen und spanischen Autobahnen hinter uns gebracht haben, erreichen wir die drittgrösste Stadt Spaniens. Valencia begeistert mit seiner Lage direkt am Meer. Hier kann man einen Städtetripp ideal mit ein paar ruhigen Stunden am Strand kombinieren. Für eine Stadtbesichtigung ist es am heutigen Sommertag eigentlich sowieso zu heiss. Doch wir sind nunmal nicht wegen dem Meer so weit gefahren, sondern wegen der kulinarischen Entdeckungstour durch die pulsierende Metropole.

Zu entdecken gibt es einiges. Zum Beispiel den Mercado Central, einer der grössten Märkte Europas. Hier bieten fast tausend Händler ihre Delikatessen an. Ob Gemüse, Fleisch, Käse oder Fisch, die Besucher finden hier alles was das Herz respektive der Gaumen begehrt. Weiter geht es in die Altstadt. Hier findet man viele traditionelle Restaurants. Im Angebot Tapas und natürlich die hier erfundene Paella. Am liebsten würden wir uns durch das ganze Angebot probieren. Doch dafür ist es zu heiss und wir sehnen uns nach dem Sonnenuntergang.

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Mercado Central

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Mercado Central

Zum Glück haben wir hier in der Stadt eine kleine Oase – unser Hotel. Das 5 Sterne Haus The Westin Valencia ist ein luxuriöses Hotel an sehr guter Lage. Die angenehm klimatisierten Räume sind dann auch ein willkommener Kontrast zum heissen Wetter und machen unseren Städtetrip um ein vielfaches angenehmer. Im gepflegten Garten mit den hohen Palmen kann man sich dann auch wunderbar zurückziehen und im Schatten einen kühlen Drink geniessen.

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The Westin Valencia

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The Westin Valencia

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The Westin Valencia

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The Westin Valencia

Das Hotel bietet einen sehr hohen Komfort. Die grossen Zimmer sind sehr gemütlich. Für Gäste die am Abend lieber im Hotel bleiben, bietet man zwei Restaurants an. Darunter das erst vor kurzem eröffnete Komori. Hier kommen vor allem Sushi-Fans auf Ihre Kosten. Das The Westin Valencia können wir uneingeschränkt empfehlen. In Anbetracht der ca. 180 Franken pro Zimmer ist es gar ein richtiges Schnäppchen.

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The Westin Valencia

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The Westin Valencia

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The Westin Valencia

Am Abend geht es an den Strand. Hier findet heute ein Festival mit einem abwechslungsreichen Food-Angebot statt. Wir probieren uns durch das spannende Sortiment und „krönen“ das ganze mit einer Paella an einem der vielen Restaurants an der Strandpromenade. Ein Fehlgriff, denn die Küche demonstriert eindrücklich, dass, nur weil man in der Geburtstadt dieses Gerichtes ist, man nicht zwangsläufig auch ein gutes Exemplar serviert bekommt. Es empfiehlt sich also im Voraus abzuklären wo man dieses traditionelle Gericht am besten bestellt.

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Festival

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Festival

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Festival

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Am zweiten Abend gehen wir auf Nummer sicher und reservieren einen Tisch in einem der vier Restaurants, die hier in der Stadt mit einem Michelin Stern ausgezeichnet sind. Die Wahl fällt auf das Vertical. Das Restaurant ist auf dem obersten Stock des Confortel Aqua 4. Das Hotel selbst ist gespenstisch ausgestorben und der Weg zum Restaurant istschlecht siganlisiert. Wir finden den Eingang dann doch noch und werden von einer einmaligen Aussicht auf die modernen Gebäude der „Stadt der Künste und Wissenschaft“ belohnt.

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Vertical – Valencia

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Vertical – Valencia

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Vertical – Valencia

Für Küchenchef Jorge de Andrés ist es eine grosse Herausforderung, die Gäste bei dem eindrücklichen Panorama auf seine Kreationen fokussieren zu lassen. Dank seiner kreativen Küche, gelingt ihm das aber ohne Probleme. Für faire 70 € serviert man uns sieben sehr gute Gerichte.

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Vertical – Valencia

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Vertical – Valencia

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Vertical – Valencia

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Vertical – Valencia

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Villajoyosa

Mit dem gekühlten Auto (Tiefgarage sei Dank) geht es nochmals ein Stück weiter Richtung Süden. Villajoyosa, 30 Minuten östlich von Alicante, ist das nächste Ziel. Im Hotel Montíboli haben wir das Zimmer reserviert. Die schöne Anlage thront stolz auf einem Felsen. Die Lage ist einmalig. Unser Bungalow ist direkt an der Klippe und offenbart eine traumhafte Aussicht auf das Meer. Um selber im kühlen Nass zu schwimmen, kann man bequem den Lift zum Kieselstrand nehmen. Die Liegestühle können gegen ein kleines Entgeld gemietet werden.

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Montíboli – Villajoyosa

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Montíboli – Villajoyosa

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Montíboli – Villajoyosa

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Montíboli – Villajoyosa

Die traumhafte Aussicht geniesst man auch von der Barterrasse. Leider werden die Drinks hier nur zögerlich serviert. Allgemein ist die Personaldecke dünn. Das Restaurant El Minarete ist gar seit einigen Jahren komplett geschlossen. Dafür steht das gehobene Restaurant Emperador den Gästen für das Mittag- und Abendessen zur Verfügung. Das kulinarische Angebot wirkt aber sehr unmotiviert. Eine entsprechende Streichung aus dem Guide Michelin ist überfällig.

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Montíboli – Villajoyosa

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Montíboli – Villajoyosa

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Montíboli – Villajoyosa

Das Montíboli muss dann auch als Beispiel hinhalten, dass Lage und Anlage allein, noch kein erstklassiges 5 Sterne Haus ausmachen. Es braucht gutes Personal die dem Ganzen eine Seele geben. Diese fehlt hier leider. So ist ein Grossteil des Personals unmotiviert und distanziert. Sehr schade, denn mit dem richtigen Direktor und einem motiviertem Team könnte man hier ein wahres Paradies schaffen. Bis dahin bleibt das Hotel eine empfehlenswerte Adresse, sofern man keinen 5 Sterne-Service erwartet.

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Montíboli – Villajoyosa

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Montíboli – Villajoyosa

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Montíboli – Villajoyosa

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Alicante

Die nächst grössere Stadt in der Nähe von Villajoyosa heisst Alicante und bietet nicht nur schöne Strände sondern auch ein spannendes kulinarisches Angebot. Unbedingt besuchen sollte man La Taberna del Gourmet, ein lebhaftes Lokal bei dem es sich lohnt im Voraus zu reservieren. Hier steht man wahlweise an der Bar oder sitzt an einem der wenigen Tische im Obergeschoss. Eine grosse Auswahl an Tapas steht auf der Karte. Wir wählen uns durch das Angebot und erhalten alle paar Minuten etwas Neues auf den Tisch. Alles schmeckt spannend und macht richtig Spass. Ein Lokal, dass man sich gerne in die Nachbarschaft wünscht.

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La Taberna del Gourmet – Alicante

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La Taberna del Gourmet – Alicante

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La Taberna del Gourmet – Alicante

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La Taberna del Gourmet – Alicante

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La Taberna del Gourmet – Alicante

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Denia

Der nächste Ausflug führt uns nach Denia. In die kleine Stadt verlieben wir uns augenblicklich. Es ist alles sehr gepflegt, lebendig und überall riecht es nach gutem Essen. Hier findet man neben den einladenden spanischen Restaurants auch eine Sushi-Bar und weitere internationale Angebote. Leider müssen wir alles ausschlagen, denn wir haben für heute Abend bereits andere Pläne: der Besuch im Quique Dacosta steht an. Der gleichnamige Koch hat erst im letzten Herbst von Michelin den dritten Stern erhalten und ist für seine äusserst kreative und regional inspirierte Küche bekannt. Wir verbringen beinahe 5 Stunden hier und erhalten das umfangreichste Menü unseres Lebens. Der komplette Bericht findet ihr hier.

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Quique Dacosta – Denia

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Quique Dacosta – Denia

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Fuentespalda

Zeit sich vom Meer zu verabschieden. Das nächste Hotel befindet sich im Landesinnern. Einen kurzen Zwischenhalt machen wir in Morella einem zauberhaften Dorf auf einer Anhöhe. Hier ist man stolz auf seine regionale Erzeugnisse und verkauft diese in verschiedenen Geschäften. Nach einem Mittagessen in einem Deliaktessengeschäft mit anschliessendem Shopping, reisen wir weiter Richtung Norden.

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Morella

Das Torre del Visco liegt abseits der Hauptstrasse. Ein fünf Kilometer langer Schotterweg führt uns zum Hotel. Früher war hier eine Farm, bevor es von einem englischen Ehepaar zu einem Hotel mit 13 Zimmern umgebaut wurde. Die Gastfreundschaft ist eindrücklich. Mit grosser Freude und Stolz werden wir durch das Anwesen geführt und in das ungewohnte Konzept eingeweiht. Zum Beispiel findet man im Zimmer keine Minibar, sondern darf sich in dem grossen Getränkeraum selbst bedienen. Man schreibt lediglich die Konsumation und die Zimmernummer auf einen Zettel und geniesst die Drinks. Das Frühstück isst man entweder zusammen mit anderen Gästen am grossen Küchentisch oder draussen auf der Terrasse. Von hier hat man dann auch eine malerische Aussicht und geniesst eine einmalige Ruhe.

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Torre del Visco – Fuentespalda

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Da das Hotel sehr abgelegen ist, empfiehlt es sich auch gleich den Tisch für das Abendessen im Hotelrestaurant zu reservieren. Jeden Abend bietet man hier einen 3 Gänger an, den man sich aus ein paar wenigen Optionen zusammenstellen kann. Der Preis ist für spanische Verhältnisse zwar sehr hoch (55 €), doch mangels Alternativen (schon die Fahrt bis zur Hauptstrasse dauert 20 Minuten), ist es eine gute Option.
Nach dem Essen kann man sich dann in die Bibliothek zurückziehen oder den Abend bei einer Partie Schach ausklingen lassen.

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Torre del Visco – Fuentespalda

Einen Pool gibt es hier zwar nicht, doch nach einem kurzen Fussweg erreicht man einen 18 Meter hohen Wasserfall mit einem grossen Becken, in dem man sich abkühlen kann. Gerne bereitet man im Hotel ein Picknick zu, welches man zur Verpflegung mitnehmen kann.

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Pratdip

Das selbsternannte „Gourmet-Hotel“ mas mariassa liegt ebenfalls im Landesinnern. Das kleine Guesthouse ist schön gepflegt, die Besitzer sehr freundlich und die Zimmer sehr modern eingerichtet. Vom Pool geniesst man eine schöne Aussicht. Jeden Abend bietet man für 36 € einen feinen 5 Gänger an.

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mas mariassa – Pratdip

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mas mariassa – Pratdip

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Cambrils

Am zweiten Abend besuchten wir Cambrils. Dieses erreicht man in weniger als einer halben Stunde von Pratdip. Das direkt am Meer gelegene Städtchen lädt zum Einkaufsbummel ein. Auch gemütliche Fahrten mit dem Schiff werden angeboten. Den Abend schliessen wir mit einem Dinner direkt am Meer ab. Das Club Nàutic eignet sich dazu vorzüglich, da man neben einer schönen Aussicht auf den Hafen, auch kulinarisch auf hohem Niveau verwöhnt wird.

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Club Nàutic – Cambrils

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Club Nàutic – Cambrils

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Club Nàutic – Cambrils

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Club Nàutic – Cambrils

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Club Nàutic – Cambrils

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Club Nàutic – Cambrils

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Girona

Auf der Heimreise machen wir einen Zwischenhalt in Girona. Grund ist das 3 Sterne Restaurant El Celler de Can Roca, in dem wir zum Glück vor der Ernennung zum „besten Restaurant der Welt“, einen Tisch reservieren konnten. Das Menü war nicht nur umfangreich sondern auch eindrücklich. Hier findet ihr den Bericht.

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El Celler de Can Roca – Girona

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El Celler de Can Roca – Girona

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Guide Michelin

Das rote Buch hat uns wieder einmal eine besonders schöne Reise beschert. Wir haben jeden Abend gut gegessen und konnten die Hotels geziehlt auswählen. Es fällt zwar auf, dass die Restaurants hier etwas schneller ins Buch aufgenommen werden als Lokale in der Schweiz (und dabei meistens eine Komfortstufe höher eingeordnet werden), doch vor allem sind wir froh, dass uns das Buch souverän an den vielen Touristen-Fallen vorbei geschleust hat und uns zu den richtigen Adressen führte. Die Tatsache, dass man in den Lokalen nicht mehr bezahlt als in einem unmotivierten Restaurant, lässt uns noch mehr verwundern, warum nicht mehr Touristen den Guide zur Hand haben.

Guide Michelin España & Portugal 2013
ISBN: 978-2067178861

Hotels
The Westin Valencia in Valencia
Montíboli in Villajoyosa
Torre del Visco in Fuentespalda
mas mariassa in Pratdip

Restaurants
Vertical in Valencia
La Taberna del Gourmet in Alicante
Quique Dacosta in Denia
Club Nàutic in Cambrils
El Celler de Can Roca in Girona