Tour de France Teil II: Von Bayeux nach Trébeurden

Die Normandie mit ihrer besonderen Landschaft gefällt uns ungemein. Wir geniessen die Weiten, die saftigen Felder und die Tatsache, dass sich hinter jeder Kurve ein neues, charmantes Dörfchen versteckt. Entsprechend stark bedauern wir es, dass unsere Zeit hier bereits vorbei ist und die Bretagne ruft. Da die Bretagne für die besten Fische, Krusten- und Schalentiere bekannt ist, lassen wir uns aber davon abbringen noch ein paar Tage in der Normandie anzuhängen.

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Auf der Fahrt in die nordwestlichste Region Frankreichs, machen wir einen kurzen Halt in Bayeux. Das kleine Städtchen ist für seine imposante Kathedrale bekannt. Das beinahe 100 Meter hohe Bauwerk im gotischen Stil ist aber nicht der einzige Grund, weshalb sich hier ein Aufenthalt lohnt. Ein Spaziergang an der l’Aure, welche sich malerisch durch das ganze Dorf schlängelt, ist genau so schön. Ein guter Tipp zum Mittagessen ist das La Rapière. Das kleine Lokal befindet sich in einer Seitengasse und ist mit einem Bib Gourmand ausgezeichnet.

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Kurz vor der Grenze zur Bretagne, machen wir einen letzten Zwischenhalt um eine der beliebtesten Touristenattraktionen Frankreichs zu besuchen: den Mont-Saint-Michel. Vom 8. Jahrhundert bis 1960 lebten hier Benediktiner. Seit 35 Jahren zählt die 92 Meter hohe Insel zum UNESCO Weltkulturerbe. Jährlich strömen 3,5 Millionen Besucher hierher, weshalb die engen Gassen doch stark an ihre Kapazitätsgrenzen stossen. Entsprechend kurz fällt unser Besuch aus. Uns ist es nun nach etwas Ruhe und wir nehmen die letzten 50 Kilometer bis zum Hotel in Angriff.

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Unser Hotel ist in Cancale. Die Einheimischen nennen ihr Städtchen selbstbewusst die Austernhauptstadt. Seit dem 13. Jahrhundert werden hier die begehrten Muscheln in grossen Mengen gezüchtet. Heute sind es jährlich 6’000 Tonnen die aus den Austernbänken geholt werden. Am Hafen kann man die Austern dann auch an verschiedenen Marktständen kaufen und direkt am Strand verspeisen. Einmal gegessen, wirft man die Schalen zurück ins Meer und übergibt die Überreste damit wieder ihrem Ursprung. Eine schöne Metapher, die bei Ebbe zu hohen Bergen aus Austernschalen führt.

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Les Maison de Bricourt in Cancale

Unser Hotel, das Les Maison de Bricourt, liegt etwas ausserhalb von Cancale. Es thront idyllisch auf einer Anhöhe mit Blick auf das Meer. In der Ferne kann man sogar, das am Nachmittag besuchte, Le Mont-Saint-Michel ausmachen. Das wundervolle Hotel gehört zur Relais & Châteaux Vereinigung und hat einen berümten Hausherr: Olivier Roellinger. Roellinger hatte bis 2008 ein Restaurant in Cancale welches mit 3 Michelin-Sternen ausgezeichnet war. Nach einer schweren Krankheit entschied sich Roellinger dazu das Restaurant zu schliessen. Einige Jahre später übernahm er dann dieses wundervolle Hotel und umsorgt seitdem hier seine Gäste.

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Selbstverständlich, dass hier auch die Kulinarik eine wichtige Rolle spiel. Zwar bestehen keine Ambitionen um wieder ganz Oben mit zu kochen, doch auf den Michelinstern des Restaurant Le Coquillage ist man sehr stolz. Den Küchenchefposten hat Olivier Roellinger nicht mehr selber inne, sondern sein langjähriger Mitarbeiter Jérôme Aumont. Roellingers Sohn Hugo ist Sous-Chef der grossen Brigade. In einem kleinen Schuppen im Garten ist eine kleine Bäckerei eingerichtet. Hier wird das wohlduftende Gebäck für das Frühstück und fürs Restaurant gebacken.

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Das Hotel mit seinen 13 Zimmern ist überraschend lebendig. Immer wieder huscht irgendwo ein Koch vorbei oder einer der elegant gekleideten Servicemitarbeiter bringt einem Gast auf der Terrasse einen frischen Tee. Neben der einzigartigen Ruhe und der wundervollen Aussicht, begeistert uns auch der weitläufige Park. Auf dem Hotelgelände finden wir einen Kräutergarten, einen kleinen Wald und sogar Esel die friedlich weiden. Und überall dazwischen stehen Liegestühle welche die Gäste einladen die Idylle zu geniessen.

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Es versteht sich von selbst, dass wir für den Abend einen Tisch im eingangs erwähnten Gourmetrestaurant reservierten. Das Le Coquillage ist auf zwei Speiseräume verteilt. Der nostalgische Boden ist immer noch im Originalzustand. Der Blick auf den Ozean ist traumhaft. Die Speisen sind liebevoll zubereitet. Dabei spielt das Meer – und dessen Produkte – eine zentrale Rolle. Ob Butter mit Seegras, „Meerwasser“ als Amuse Bouche oder das eigentliche Menü bei dem in jedem Gang ein Protagonist die Hauptrolle spielt, der noch vor Stunden im Wasser vor uns schwamm. Das Highlight kommt am Schluss, in Form eines Dessertwagen der von oben bis unten mit süssen Köstlichkeiten aus der Pâtisserie bestückt ist.

Wertung für Le Coquillage: O6

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Frankreich_II_18Küchenchef Jérôme Aumont mit seinem Sous-Chef Hugo Roellinger

 

Nach drei wundervollen Tagen müssen wir diesen einmaligen Ort bereits verlassen. Wir sind uns aber sicher, dass wir eines Tages an diesen unvergesslichen Ort zurückkehren werden.

Unser nächstes Ziel ist das 170 Kilometer westlich liegende Trébeurden. Auf dem Weg dahin machen wir zwei Stopps. Der Erste in Saint-Malo. Die Stadt mit knapp 55’000 Einwohner hat den bedeutendsten Hafen an der bretonischen Nordküste. Die Stadt ist umgeben von einer begehbaren Wehrmauer. Darauf lässt sich die Stadt wunderbar erkunden. Saint-Malo hat sehr viel Charme, nette Restaurants und auch ein kleines Künstlerviertel.

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Den zweiten Halt machen wir am Cap Fréhel. Die bis zu 70 Meter hohen Klippen bieten einen fantastischen Blick aufs Meer. Hier kann man sich hinsetzen, die angenehme Sommerbrise geniessen und sich von der visuellen Naturpracht begeistern lassen.

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Manoir de Lan Kerellec in Trébeurden

Die nächsten Tage verbringen wir im Relais & Châteaux Manoir de Lan Kerellec. 1925 wurde das Anwesen gebaut.  Es befindet sich noch heute im Besitz der Familie Daubé. Alle 19 Zimmer sind individuell eingerichtet und bieten einen phänomenalen Blick auf das Meer.

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Die meisten Zimmer verfügen über einen kleinen Balkon von dem man jeden Abend den zauberhaften Sonnenuntergang bestaunen kann. Das Manoir de Lan Kerellec ist ein ruhiges Hotel. Ein Ort für Geniesser. Das Haus ist sehr gepflegt und liebevoll eingerichtet. Die gute Führung und die familiäre Stimmung tun ihr Weiteres.

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Das gleichnamige Restaurant Manoir de Lan-Kerellec beeindruckt die Gäste mit einem beeindruckenden Interieur, einem aufmerksamen Service und mit einer Küche die seit einigen Jahren mit einem Michelin Stern ausgezeichnet ist. Der erst 28-jährige Mathieu Kergourlay hat den Chefposten inne und begeistert seine Gäste mit einer Küche die sich stark auf Fische und Krustentiere fokussiert. Den Apéro mit den ersten Häppchen geniessen wir in der Lounge mit Blick aufs weite Meer. Anschliessend geht es ins gemütliche Restaurant mit der auffallenden Decke, die aussieht wie ein umgekehrter Schiffsrumpf. Durch die Fensterfront hat man auch von hier einen Blick aufs azurblaue Meer. Die Küche serviert uns feine Köstlichkeiten wie der japanisch anmutenden Kaisergranat mit Wasabi, frischen Hummer, Krabbenfleisch-Röllchen mit Grapefruit und Saint-Pierre mit Fenchel und Tomaten. Ausgezeichnet dann die Zitronen-Tarte mit Joghurtsorbet welches das sehr gute Menü für äusserst faire 88 € abschliesst.

Wertung Manoir de Lan Kerellec: O6

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Frankreich_II_50Küchenchef Mathieu Kergourlay

 

Zum Frühstück serviert man frisch gepressten Orangensaft, feines Gebäck und eine schöne Auswahl an Cerealien. Als Krönung obendrauf gibt den wundervollen Blicks aufs Meer. Schöner lässt sich ein Tag nicht starten. Später kann man die warme Sonne auf der grossen Liegewiese geniessen oder sich im gepflegten Garten einen schattigen Platz suchen. Wer genug Sonne getankt hat, findet in der gut sortierten Hotelbar bestimmt einen schönen Drink oder bestellt in der Küche eine grosse Meeresfrüchteplatte.

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Zum dritten Teil…

Der 3-Sterne-Koch Peter Knogl

Der zweite Oktober war ein stimmungsvoller Herbsttag. Peter Knogl stand in der Küche des Cheval Blanc und bereitete mit seiner eingespielten Brigade den Abendservice vor. Noch zwei Tage und dann beginnen die wohlverdienten Betriebsferien. Der 47-jährige Knogl setzte gerade einer seiner meisterlichen Saucen auf, als auf einmal das Telefon klingelte. Am anderen Ende der Leitung meldete sich Ralf Flinkenflügel. Der Chefredaktor des Guide Michelin Schweiz teilte dem verdutzten Knogl mit, dass er in der neusten Ausgabe mit 3 Michelin-Sternen ausgezeichnet werde. Knogl war sprachlos und zugleich der glücklichste Mensch auf Erden – soeben ging für ihn ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Nun musste er dieses Geheimnis nur noch ein paar Tage für sich behalten und den Flug für seine Spanien-Reise nach hinten schieben. Denn da er für die am Mittwoch stattfindende Michelin-Pressekonferenz nach Zürich eingeladen wurde, konnte er nicht wie geplant am Montag nach dem Gault-Millau Event in die Ferien fliegen.

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peter_knogl_cheval_blanc_trois_rois_basel_3«© Grand Hotel Les Trois Rois»

 

Am Mittwoch in Zürich wurde den anwesenden Journalisten die frohe Botschaft mitgeteilt, dass es, fünf Jahre nach Caminadas Schauenstein, ein neues Restaurant in die 3-Sterne-Liga geschafft hat. Symbolisch dafür durfte sich Peter Knogl eine weisse Kochjacke mit drei aufgestickten Michelin-Sternen überziehen und sich zum ersten Mal zu dieser Auszeichnung gratulieren lassen. Nun gehört er neben Andreas Caminada und Benoît Violier offiziell zu den besten Köchen der Schweiz und ist einer von nur gerade 110 Chefs weltweit, welche diese Auszeichnung innehaben.

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Dass er Koch werden will wusste Peter Knogl schon als kleines Kind. Seine Grosseltern besassen einen Gasthof in Niederbayern, in der Nähe von Deggendorf wo Knogl, zusammen mit seinen vier Geschwistern, aufgewachsen ist. Seine Kochlehre absolvierte er im Hotel Schmaus im nahe gelegenen Viechtach. Nach der Ausbildung zog es Knogl in die Sternegastronomie. Zuerst arbeitete er ein Jahr im Restaurant Neue Post in Kaufbeuren bevor er im legendären Tantris in München anheuerte. Dort arbeitete er als Commis beim damaligen 3-Sterne-Koch Heinz Winkler. Danach folgten erste Stationen als Küchenchef in Spanien, Frankreich und England. 2004 wurde er interimistischer Küchenchef in der mit 3-Sternen ausgezeichneten Residenz Heinz Winkler im deutschen Aschau im Chiemgau. Noch im selben Jahr zog es den damals 36-jährigen in die Schweiz. Im Restaurant Le Trianon im Hotel Le Mirador Kempinski in Mont-Pèlerin blieb er drei Jahre und erkochte dort einen Michelin Stern. 2007 wechselt er nach Basel ins Le Trois Rois, eines der schönsten Stadthotels der Welt.

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peter_knogl_cheval_blanc_trois_rois_basel_4«© Grand Hotel Les Trois Rois»

 

Dort war er fortan für das elegante und gemütliche Gourmetrestaurant Cheval Blanc zuständig. Das edle Restaurant ist klein und bietet Platz für lediglich zehn Tische. Eine grossartige Service-Crew umsorgt die Gäste. Noch im selben Jahr, nach nur sieben Monaten Wirkungszeit, gab es von Michelin den ersten Stern. Ein Jahr später folgte der zweite Stern und vom Gault-Millau gab es den 18. Punkt. 2010 wurde er von Gault-Millau zum „Koch des Jahres“ erkohren. Vier Jahre später bekam er die Auszeichnung ein zweites Mal und gleichzeitig den 19. Punkt. In der Zwischenzeit erschien sein erstes Kochbuch „ma cuisine passionnée“ welches mehrfach prämiert wurde. Peter Knogl ist ein sympathischer und bodenständiger Chef. Seine Ferien verbringt er am liebsten in Spanien. Dort besucht er auch gerne die avantgardistischen 3-Sterne-Köche. Die Reservationen für die bevorstehende Spanienreise hatte er bereits in der Tasche als am Freitag auf einmal das Telefon klingelte…

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peter_knogl_cheval_blanc_trois_rois_basel_2«© Grand Hotel Les Trois Rois»

Guide Michelin Schweiz 2016

Die Liste zum Guide Michelin 2017 findet ihr hier.

Nachdem am Montag der Gault-Millau sein neustes Werk präsentiert hat, war heute der Guide Michelin an der Reihe. Dazu hat man 15 auserwählte Journalisten nach Zürich eingeladen. Michelin Chef Michael Ellis war persönlich vor Ort. Schon im Voraus war deshalb klar, dass es besondere Neuigkeiten gibt. Ein paar neue Zweisterner oder sogar einen neuen 3-Sterne-Koch? Kurz nach zehn Uhr war es klar: es gibt neben Andreas Caminada vom Schloss Schauenstein in Fürstenau und Benoît Violier aus dem De l’Hotel de Ville in Crissier, einen neuen Mann an der Spitze. Er heisst Peter Knogl und ist Chef im eleganten Cheval Blanc im Les Trois Rois in Basel.

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Alle 18 Restaurants mit 2 Michelin-Sternen konnten ihre Auszeichnung bestätigen. Im 1-Sterne-Bereich gab es 14 Betriebe die den Stern verloren und 13 die ihn erstmals erhalten haben. Somit hat die Schweiz 116 Sternerestaurants. Nirgends gibt es pro Einwohner mehr Sternelokale als hierzulande.

 

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Hier findet ihr die Liste mit allen ausgezeichneten Lokalen. Die restlichen Restaurants und Hotels findet ihr im Guide Michelin Schweiz 2016.
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Basel BS – Cheval Blanc – Peter Knogl pfeil_gruen
Crissier VD – De L’Hotel De Ville – Benoît Violier
Fürstenau GR – Schauenstein – Andreas Caminada

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Anières GE – Le Floris – Claude Legras
Ascona TI – Ecco – Rolf Fliegauf
Basel BS – Stucki – Tanja Grandits
Brent VD – Le Pont de Brent – Stéphane Décotterd
Champfèr GR – Ecco On Snow – Rolf Fliegauf
Cossonay VD – Le Cerf – Carlo Crisci
Hägendorf SO – Lampart’s – Reto Lampart
Küsnacht ZH – RICO’S – Rico Zandonella
Lausanne VD – Anne-Sophie Pic – Anne-Sophie Pic / Kevin Gatin
Le Noirmont JU – Georges Wenger  – Georges Wenger
La Punt GR – Bumanns Chesa Pirani – Daniel Bumann
Samnaun GR – Homann’s Restaurant – Daniel und Horst Homann
Satigny GE – Domaine de Châteauvieux – Philippe Chevrier / Damine Coche
Steinen SZ – Adelboden – Franz Wiget
Sierre VS – Didier de Courten – Didier de Courten
Uetikon am See ZH – Wirtschaft zum Wiesengrund – H.P. Hussong
Vitznau LU – focus – Nenad Mlinarevic
Zürich ZH – The Restaurant – Heiko Nieder

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Arosa GR – La Vetta – Tobias Jochim
Ascona TI – Locanda Barbarossa – Othmar Schlegel
Ascona TI – Seven – Ivo Adam
Bad Ragaz SG – Äbtestube – Roland Schmid
Basel – Bel Etage – Michael Baader
Basel – Les Quatre Saisons – Peter Moser
Basel – Matisse – Erik Schröter
Bellinzona TI – Locanda Orico – Lorenzo Albrici
Bern BE – Meridiano – Jan Leimbach
Brail GR – Vivanda – Dario Cadonau
Bottmingen BS – Restaurant Sonne – Philippe Bamas
Bubendorf BL – Osteria Tre – Flavio Fermi
Bubendorf BL – PURO (Landgasthof Talhaus) – Gianluca Garigliano
Burgdorf BE – Emmenhof – Werner Schürch
Carouge GE – Le Flacon – Serge Labrosse
Cavigliano TI – Tentazioni – Andreas Schwab
Champfèr GR – Talvo By Dalsass – Martin Dalsass
Cologny GE – Auberge du Lion d’Or – Gilles Dupont / Thomas Byrne
Crans-Montana VS – Hostellerie du Pas de l’Ours – Franck Reynaud
Davos GR – Seehof-Stübli – Martin Bieri (Neuer Chef hat Stern bestätigt)
Eglisau ZH – La Passion (Hirschen) – Tobias Buholzer (Neuer Chef hat Stern bestätigt)
Escholzmatt LU – Rössli (Jägerstübli) – Stefan Wiesner
Flüh SO – Martin – Manfred Möller
Flüh SO – Wirtshaus Zur Säge -Patrick Zimmermann neu
Freidorf – Mammertsberg – August Minikus neu
Fribourg FR – Le Pérolles – Pierre-André Ayer
Fribourg FR – Des Trois Tours – Alain Bächler
Gais AR – Truube – Silvia Manser
Gattikon ZH – Sihlhalden – Gregor Smolinsky
Genf GE – Bayview – Michel Roth
Genf GE – Il Lago – Saverio Sbaragli
Genf GE – La Bottega – Paulo Airaudo und Francesco Gasbarro neu
Genf GE – Le Chat Botté – Dominique Gauthier
Genf GE – Vertig’O – Jérôme Manifacier
Gstaad BE – Chesery – Robert Speth
Gstaad BE – LEONARD’S – Urs Gschwend
Gstaad BE – Sommet – Marcus Lindner
Heiden AR – Gourmet (Gasthaus Fernsicht) – Tobias Funke neu
Hergiswil NW – Seerestaurant Belvédère – Fabian Inderbitzin
Hurden SZ – Zum Adler – Markus Gass
Klosters GR – Walserstube – Heribert Dietrich
Lausanne VD – Eligo – Guillaume Raineix neu
Lausanne VD – La Table d’Edgard – Edgar Bovier
Lugano TI – Arté – Frank Oerthle
Mels SG – Schlüssel (Nidbergstube) – Seppi Kalberer
Menzingen ZG – Löwen – René Weder neu
Oberwil BL – Schlüssel – Felix Suter
Orsières VS – Les Alpes – Samuel Destaing
Plans Mayens VS – LeMontblanc – Pierre Crepaud neu
Rehetobel AR – Gasthaus Zum Gupf – Walter Klose
Riedholz SO – le feu ( Attisholz ) – Jörg Slaschek
Saas-Fee VS – Waldhotel Fletschhorn – Markus Neff
Saint-Blaise NE – Au Bocca – Claude Frôté
Saint-Légier VD – Auberge de la Veveyse – Jean-Sébastien Ribette
Samnaun GR – La Miranda Gourmet Stübli – Johannes Partoll
Sankt Gallen SG – Einstein Gourmet – Sebastian Zier und Moses Ceylan neu
Sankt Moritz GR – Cà d’Oro – Matthias Schmidberger
Sankt Moritz GR – Da Vittorio – Enrico und Roberto Cerea
Scheunenberg BE – Sonne – Kurt Mösching
Schlattingen TG – dreizehn sinne im huuswurz – Cornelius Speinle
Sion VS – Damien Germanier – Damien Germanier
Solothurn SO – Zum alten Stephan (Zaugg’s Zunftstube) – Andreas Zaugg
Sonzeboz BE – Du Cerf – Christian Albrecht / Jean-Marc Soldati
Steffisburg BE – Cayenne – Rolf Fuchs neu
Thônex GE –  Le Cigalon – Jean-Marc Bessire
Thörigen BE – Löwen – Nik Gygax
Trimbach SO – Traube – Arno Sgier
Uznach SG – Der Kunsthof – Christian Geisler
Vacallo TI – Conca Bella – Andrea Bertarini
Vaduz (Liechtenstein) – Park-Hotel Sonnenhof (Marée) – Hubertus Real
Vals GR – Silver – Sven Wassmer neu
Verbier VS – La Table d’Adrien – Mirto Marchesi
Vevey VD – Denis Martin – Denis Martin
Vevey VD – Le Restaurant – Lionel Rodriguez
Vevey VD – Les Saisons – Thomas Neeser
Villarepos FR – Auberge de la Croix Blanche – Arno Abächerli
Vitznau LU – PRISMA – Christian Nickel
Vouvry VS – Auberge de Vouvry – Martial Braendle
Vufflens-le-Château VD – L’Ermitage – Bernard Ravet / Guy Ravet
Wangen bei Dübendorf ZH – Sternen (Badstube) – Matthias Brunner
Widen AG – Usagiyama
Wigoltingen TG – Taverne zum Schäfli – Christian Kuchler neu
Wilderswil BE – Gourmetstübli – Richard Stöckli
Wittenbach SG – Segreto – Martin Benninger
Worb BE – Eisblume – Simon Apothéloz
Zermatt VS – After Seven – Ivo Adam
Zermatt VS – Capri – Andrea Migliaccio
Zermatt VS – The Omnia – Stephan Kriegelstein  neu
Zürich ZH – Maison Manesse – Fabian Spiquel
Zürich ZH – mesa – Antonio Colaianni
Zürich ZH – Pavillon – Laurent Eperon
Zürich ZH – Sankt Meinrad – Fabian Fuchs
Zürich ZH – Spice – Rigiblick – Dennis Puchert
Zürich ZH – Sein – Martin Surbeck / Ken Nakano
Zürich ZH – Yu Nijyo (Kameha Grand) – Norman Fischer neu

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Gestrichene Restaurants:

Bern BE – Schöngrün – Werner Rothen
Charmey FR – La Table (Hôtel Le Sapin) – David Sauvignet
Chardonne VD – Le Montagne – David Tarnowski
Genf GE – Rasoi by Vineet – Sandeep Bhagwat
Kreuzlingen TG – Nocturne – Alexander Wussow
Morges VD – Le Petit Manoir – Julien Reckler
Münchbuchsee BE – Moospinte – Sascha Berther
Nebikon LU – Adler – Raphael Tuor-Wismer
Schaffhausen SH – Die Fischerzunft – André Jaeger
Triesen (Liechtenstein) – Schatzmann – Klaus Schatzmann
Vitznau LU – Sens – Fabian Raffeiner
Wetzikon ZH – Il Casale – Antonino Alampi
Winterthur ZH – Pearl – Denis Ast
Zürich ZH – CLOUDS – David Martínez Salvany

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Neben den Sternen gibt es eine weitere wichtige Auszeichnung, den Bib Gourmand. Dieser wird an Restaurants vergeben, die eine sehr gute Küche zu einem günstigen Preis anbieten (3 Gänge für nicht mehr als 65 Franken). Die Liste mit allen Bib Gourmand Restaurants findet ihr hier:

Adligenswil LU – Rössli
Adliswil ZH – Krone
Aeschiried BE – Panorama
Aigle VD – la pinte communale
Arosa GR – Ahaan Thai
Ascona TI – Aerodromo da Nani
Ascona TI – Giardino Lounge e Ristorante
Ascona TI – Seven Asia
Aubonne VD – L’Esplanada
Arzier VD – Auberge de l’Union
Auvernier NE – Brasserie du Poisson
Balgach SG – Bad Balgach
Basel BS – Oliv
Baulmes VD – L’Auberge
Bern BE – Kirchenfeld
Bern BE – milles sens – les goûts du monde
Blatten bei Malters – Krone (Gaststube)
Blatten im Lötschental VS – Nest- und Bietschhorn neu
Bluche VS – Edo
Bottmingen BL – Basilicum
Bottmingen BL – Sonne (Bistro)
Brissago TI – Osteria al Giardinetto
Bülach ZH – Zum Goldenen Kopf
Burgdorf BE – La Pendule
Chalet-à-Gobet – Le Berceau des Sens
Cham ZG – the blinker
Champfèr GR – Stüva (Giardino Mountain)
Chancy GE – De la Place
Conches – Le Vallon
Cossonay VD – La Fleur de Sel
Davos GR – Grischa – Leonto neu
Diessenhofen TG – Gasthaus Schupfen
Düdingen – Zum Ochsen
Ebersecken LU – Sonne
Egerkingen SO – Kreuz neu
Emmen LU – Kreuz
Engelberg OW – Hess by Braunerts
Erlenbach ZH – Zum Pflugstein
Erlinsbach AG – Hirschen
Escholzmatt LU – Rössli (Chrüter Gänteli)
Fislisbach AG – Linde
Frutigen BE – Natinal / Philipp Blaser
Ftan GR – La Cucagna (Paradies)
Genève GE – Bistrot du Boeuf Rouge
Genève GE – La Cantine des Commerçants
Genève GE – L’Arabesque
Genève GE – Le 3 Rive Gauche
Genève GE – Le Bistrot Laz Nillo neu
Gerolfingen BE – Züttel
Grenchen SO – Chappeli
Gunzgen SO – Sonne
Gurtnellen UR – Gasthaus im Feld
Hilterfingen BE – Schönbühl
Kandersteg BE – Ritter
Kloten ZH – Rias
Laax GR – Das Elephant
Landecy GE – Auberge de Landecy
Lenzerheide GR – Scalottas – Terroir neu
Les Prés d’Orvin BE – Le Grillon
Lömmenschwil SG – Ruggisberg
Luthern – Gasthaus zur Sonne
Mägenwil AG – Bären
Malans GR – Weiss Kreuz neu
Massagno TI – Grotto della Salute
Meiringen BE – Victoria
Mels SG – Schlüsselstube
Mels SG – Waldheim
Merlach FR – La Pinte du Vieux Manoir
Mézieères VD – Du Jorat (Brasserie)
Montricher VD – Auberge aux 2 Sapins
Murten FR – Käserei
Nebikon LU – Adler (Beizli)
Niederernen – Gommerstuba neu
Oberstammheim ZH – Zum Hirschen
Ponte Brolla TI – T3e Terre
Pleujouse JU – Château de Pleujouse
La Punt GR – Gasthaus Krone
Reichenbach BE – Bären
Ried-Muotathal SZ – Adler
Riedholz SO – Attisholz (Gaststube)
Riemenstalden SZ – Kaiserstock
Saanen BE – 16 Art Bar
Saas Fee – Spielboden
Sachseln OW – Gasthaus Engel
Safenwil AG – Central
Saint-Aubin – La Maison du Village
St. Gallen SG – Candela
St. Gallen SG – Netts Schützengarten
St. Moritz GR – Dal Mulin neu
St. Niklausen OW – Alpenblick
Schaffhausen SH – Vinopium
Scheunenberg BE – Sonne (Bistro)
Sempach LU – Gasthof Adler
Sent GR – Pensiun Aldier neu
Solothurn SO – Zum Alten Stephan (Stadtbeiz)
Sonceboz BE – Du Cerf (Brasserie)
Stäfa – Gasthaus zur Sonne
Steffisburg – Panorama (Bistro)
Suberg – Pfister’s Goldener Krug
Sursee LU – amrein’S
Teufen AR – Anker neu
Trun GR – Casa Tödi
Unterseen BE – benacus
Urnäsch – Urnäscher Kreuz
Utzenstorf BE – Bären
Valeyres-sous-Rances VD – A la Vieille Auberge
Versoix GE – Du Lac
Villarepos – Auberge de la Coix Blanche (Bistro)
Weinfelden TG – Pulcinella
Wetzikon ZH – Il Casale (Bistro)
Widnau SG – Paul’s
Wil SG – Hof zu Wil
Wilderswil BE – Alpenblick (Dorfstube)
Wölfinswil AG – Landgasthof Ochsen
Wolhusen LU – Mahoi neu
Wülflingen ZH – Taggenberg neu
Zürich ZH – AuGust (Widder) neu
Zürich ZH – Da Angela neu
Zürich ZH – Drei Stuben
Zürich ZH – Hopfenau neu
Zürich ZH – Kaufleuten neu
Zürich ZH – Rigiblick (Bistro Quadrino)
Zürich ZH – Sein – Tapas Bar neu
Zürich ZH – Stapferstube da Rizzo
Zug ZG – Rathauskeller (Bistro)
Zug ZG – Zum Kaiser Franz im Rössli
Zuoz GR – Dorta
Zuoz GR – Engiadina neu

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