Suvretta House in St. Moritz

In St. Moritz stehen gleich fünf Luxushotels. Das grösste von ihnen ist das Suvretta House. Das imposante Grand Hotel liegt etwas ausserhalb des Dorfkerns, in ruhiger Lage auf dem Chasellas-Hochplateau. Hier ist das an ein Märchenschloss erinnernde Hotel, von einer malerischen Bergkulisse umgeben. Das Suvretta House feierte vor vier Jahren sein 100-jähriges Jubiläum. Seit 1912 reisen anspruchsvolle Gäste aus der ganzen Welt hierher. Dank regelmässigen und umfangreichen Investitionen ist es den Besitzern gelungen, das luxuriöse Hotel in die Neuzeit zu führen ohne dabei den Glanz der alten Zeiten zu verlieren.

suvretta_house_sankt_moritz_11

suvretta_house_sankt_moritz_44

suvretta_house_sankt_moritz_29

Das Herzstück des beeindruckenden Hotels ist die grosse und heimelige Hotelhalle. Hier geniesst man nicht nur den wundervollen Blick auf den Silvaplanersee und die Bergwelt des Oberengadins, sondern kommt auch in den Genuss von hausgemachten Kuchen und kleinen Snacks. Zelebriert wird auch der klassische Afternoon-Tea, welchen man den Gästen vor dem gemütlichen Kaminfeuer serviert. Ein weiterer beliebter Treffpunkt ist die angrenzende Anton’s Bar, benannt nach dem Hotelgründer Anton Sebastian Bon. Gerade am Abend ist dies ein eleganter Ort um bei Piano-Klängen den Tag ausklingen zu lassen. Neben der klassischen Barkarte, liegt auch eine umfangreiche Gin- und Tonic-Karte auf. Zudem kann man sich hier eine würzige Zigarre gönnen.

suvretta_house_sankt_moritz_47

suvretta_house_sankt_moritz_12

suvretta_house_sankt_moritz_31

suvretta_house_sankt_moritz_43

Die 181 Zimmer und Suiten sind geschmackvoll eingerichtet und dank den vielen Fenstern sehr hell. Unsere über 100 m² grosse Suite bietet viel Platz und ist wunderschön. Neben dem geräumigen Schlafzimmer gibt es einen separaten Wohnraum mit einem grossen Esstisch. Hier steht auch eine Flasche Champagner als Willkommensapéro. Dank der Ausrichtung gegen Süden geniesst man auch vom Zimmer den traumhaften Blick in die Natur. Im Sommer kann man es sich sogar auf dem Balkon gemütlich machen. Als böte die Suite nicht schon genügend Platz, hat man sogar an einen eigenen Umkleideraum gedacht. Gerade im Winter, bei der umfangreichen Wintersportausrüstung, ist dies ein sehr willkommener Luxus. Im wunderschönen Badezimmer finden wir auch eine freistehenden Badewanne. Das zur Verfügung stehende Badesalz aus dem Toten Meer ist mit echten Goldpartikeln verfeinert – Luxus pur.

suvretta_house_sankt_moritz_25

suvretta_house_sankt_moritz_17

suvretta_house_sankt_moritz_16

suvretta_house_sankt_moritz_26

suvretta_house_sankt_moritz_8

Wer in den Ferien nicht nur relaxen, sondern sich auch aktiv betätigen möchte, dem stehen hier viele Möglichkeiten offen. Im Sommer kann man zum Beispiel Wandern, Biken, Golfen, Kitesurfen, Klettern oder ein Match auf dem hauseigenen Tennisplatz austragen. Im Winter bietet sich die Möglichkeit auf dem Eisfeld vor dem Hotel Schlittschuh zu laufen oder eine Runde Curling zu spielen. Und dann wartet natürlich auch das grossartige Skigebiet von Corviglia und Corvatsch. Das Suvretta House verfügt nicht nur über eine eigene Ski-Schule, sondern auch über einen hoteleigenen Skilift. Dieser bringt die Gäste, mit einmal umsteigen, direkt ins Skigebiet – bis zur Berghütte Chamanna. Am Abend kann man entweder die direkte Abfahrt zum Hotel nehmen oder man fährt mit den Skiern ins Dorfzentrum wo alle 30 Minuten der luxuriöse Hotel-Car wartet um die Hotelgäste, die zwei Kilometer, zurück zum Hotel zu führen. Dort verstaut man dann seine Skis bequem im grossen Skiraum.

suvretta_house_sankt_moritz_28

suvretta_house_sankt_moritz_49

suvretta_house_sankt_moritz_55

Der perfekte Ort, nach einem anstrengenden Tag auf den wundervollen Skipisten, ist der 1’700 m² grosse Wellness-Bereich. Hier findet man nicht nur den 25 Meter langen Pool mit Sprungbrett, sondern auch eine Saunalandschaft, ein Fitnessraum und verschiedene Treatment-Möglichkeiten. Unser Lieblingsort im Spa-Bereich ist der kleine Outdoor-Whirlpool mit 36° C warmem Wasser. Von hier geniesst man den unvergesslichen Blick auf die, im Abendrot gekleideten, Berge – traumhaft!

suvretta_house_sankt_moritz_42

suvretta_house_sankt_moritz_20

suvretta_house_sankt_moritz_41

Jeder Tag startet mit einem ausgiebigen Frühstück. Das Highlight ist die grosse Brotauswahl. Das Suvretta House verfügt nämlich über eine eigene Bäckerei. Wenn die letzten Gäste müde und voller Eindrücke in die Federn fallen, beginnt die Arbeit der Bäcker. Diese backen die ganze Nacht, damit die Gästen am Morgen eine grosse Auswahl an herrlich duftendem Brote antreffen. Auf dem umfangreichen Büffet findet man zudem regionaler Käse, Bündner Fleischspezialitäten und wählt von der Karte seine Eierspeisen.

suvretta_house_sankt_moritz_37

suvretta_house_sankt_moritz_51

suvretta_house_sankt_moritz_54

 

Die Kulinarik spielt im Suvretta House auch am restlichen Tag eine wichtige Rolle. Hier eine Übersicht der Restaurants:

Grand Restaurant – Jeden Abend gibt es hier ein anderes Menü, sowie eine schöne à la carte Auswahl mit Gerichten die direkt am Tisch zubereitet oder tranchiert werden. Das Grand Restaurant ist dabei etwas ganz Besonderes. Man hat schon beim Betreten das Gefühl, als würde man sich auf eine Zeitreise begeben. So tafelt man unter der originalen, über 100 jährigen, Holzdecke und wird von einem grossen Serviceteam bedient. Der Dresscode, die Herren tragen einen dunklen Anzug, unterstreicht diese Reise in die Vergangenheit zusätzlich. Was definitiv nicht aus der Vergangenheit stammt, ist die Küche vom Engadiner Fabrizio Zanetti. Er kocht nicht nur regional und geschmackvoll, sondern auch leicht und zeitgemäss. Er hat die Tester des Gault-Millau überzeugt und bereits nach wenigen Monaten im Amt 14 Punkte erhalten.

suvretta_house_sankt_moritz_48

suvretta_house_sankt_moritz_57

suvretta_house_sankt_moritz_52

suvretta_house_sankt_moritz_4Chef Fabrizio Zanetti

 

Suvretta Stube – Während auf der Grand Etage bis vor wenigen Jahren ein strikter Dresscode herrschte, ging es im Suvretta Club in der unteren Etage, schon immer informeller zu. Hier findet man eine Bar, den Kinder Club und das Zweitrestaurant Suvretta Stube. Hier werden Bündner Spezialitäten und Suvretta Klassiker serviert. So zum Beispiel das Stubenkücken vom Holzkohlegrill mit Gemüse und Rösti. Dazu kredenzt man Weine aus der Bündner Herrschaft.

suvretta_house_sankt_moritz_36

suvretta_house_sankt_moritz_53

suvretta_house_sankt_moritz_35

 

Chasellas – Das Restaurant Chasellas befindet sich ein paar Gehminuten vom Hotel entfernt. Das kleine Lokal ist sehr beliebt und daher fast immer ausgebucht. Küchenchef Robert Jagisch wird für seine marktfrische Küche seit Jahren mit 15 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet. Sonja Jörg ist die geborene Gastgeberin und leitet das junge Serviceteam sehr versiert.

suvretta_house_sankt_moritz_10

suvretta_house_sankt_moritz_13

suvretta_house_sankt_moritz_14

Die ebenfalls zum Suvretta House gehörenden Pistenrestaurants Trutz und Charmanna erreicht man nur mit den Ski oder mit der Wanderausrüstung.

 

Fazit: Wir verbrachten vier wundervolle Tage in diesem Traumhotel. Über 300 Mitarbeiter vor und hinter der Kulisse sorgten für einen unvergesslichen Aufenthalt. Viele von ihnen sind schon seit Jahrzehnten hier und haben viele der Stammgäste aufwachsen gesehen. Das Direktorenpaar Esther und Peter Egli sind seit zwei Jahren im Amt. Sie sind sehr umsichtige Gastgeber. Sie haben es geschafft, dem Haus einen frischen Charakter zu verleihen. Trotzdem wird die Tradition im Suvretta House weiterhin sehr gross geschrieben. Und gerade diese Kombination macht dieses Luxushotel so einmalig.

 

Suvretta House
Via Chasellas 1
7500 St. Moritz
Website

(Besucht im Februar 2016)

suvretta_house_sankt_moritz_50

suvretta_house_sankt_moritz_24

suvretta_house_sankt_moritz_38     suvretta_house_sankt_moritz_46

suvretta_house_sankt_moritz_45     suvretta_house_sankt_moritz_40

suvretta_house_sankt_moritz_39     suvretta_house_sankt_moritz_34

suvretta_house_sankt_moritz_56

suvretta_house_sankt_moritz_33

suvretta_house_sankt_moritz_32

 

suvretta_house_sankt_moritz_30   suvretta_house_sankt_moritz_27    suvretta_house_sankt_moritz_23

suvretta_house_sankt_moritz_22 suvretta_house_sankt_moritz_21  suvretta_house_sankt_moritz_19

suvretta_house_sankt_moritz_18   suvretta_house_sankt_moritz_15

suvretta_house_sankt_moritz_1    suvretta_house_sankt_moritz_9  suvretta_house_sankt_moritz_7

 

suvretta_house_sankt_moritz_5  suvretta_house_sankt_moritz_3

suvretta_house_sankt_moritz_2

suvretta_house_sankt_moritz_6

Tour de France IV von der Île de Ré nach Lyon

Die nächsten Tage verbringen wir auf der idyllischen Île de Ré. Die 30 Kilometer lange und zwischen 5 Kilometer und gerademal 100 Meter breite Insel, liegt zwei Kilometer westlich von La Rochelle. Die kleine Insel erreicht man über eine mautpflichtige Brücke. Das Erste, das bei der Ankunft ins Auge sticht, ist der helle Sandstrand und die vielen Velos. Irgendwie hat man das Gefühl, als hätte man soeben eine andere Welt erreicht. Der Hauptort der 33’000 Einwohner zählendende Insel ist Saint-Martin-de-Ré. Hier im schmucken Dorf haben wir ein Zimmer im La Baronnie Hôtel & Spa reserviert. Das Hotel verfügt über einen reizenden Innenhof, der viel Ruhe bietet. Die Zimmer sind gross und liebevoll eingerichtet. Die Lage des Hotels könnte nicht besser sein, denn eine unauffällige Holztür führt direkt ins Herz des bezaubernden Örtchens.  Hier befindet sich der kleine Hafen der am Abend sehr belebt ist. Künstler turnen, zaubern und singen, an den Marktständen wird billiger Schmuck verkauft und in den vielen Restaurants serviert man den Tagesfang.

Frankreich_IV_7

Frankreich_IV_1

Frankreich_IV_3

Wir machen es den vielen anderen gleich und mieten ein Fahrrad um die Insel auf den vielen extra dafür angelegten Velowegen zu erkunden. Dabei entdecken wir auch kleine abgelegene Sandstrände und einige Austernbänke. Da machen wir jeweils Halt und degustieren bei einem Glas Weisswein die jodigen Meerestiere. Ein Sternerestaurant fehlt zwar auf der Insel, dafür haben wir dank des Guide Michelin in der Nähe des Hotels, direkt am malerischen Hafen, das Restaurant L’Avant Port entdeckt. Hier servierte man uns feinste Fischgerichte und eine hervorragende Version des Baba au rhum.

Frankreich_IV_6

Frankreich_IV_2

Frankreich_IV_4

Frankreich_IV_5

 

Zurück auf dem Festland geht es weiter in Richtung Süden. Dabei kommen wir an der Weinstadt Bordeaux vorbei, wo es leider nur für einen viel zu kurzen Halt reicht. Unser Hotel liegt 45 Minuten weiter südwestlich in Biscarrosse-Plage – einem verschlafenen Örtchen am Meer. Das Grand Hôtel de la Plage liegt traumhaft schön, leicht erhöht über dem langen Sandstrand. Der Service wird dem „Grand“ im Hotelnamen zwar nicht gerecht, dafür ist die Anlage sehr schön und frisch renoviert. Am traumhaften Infinity-Pool serviert man köstliche Drinks und wir geniessen dabei den traumhaften Blick auf den Atlantik. Im azurblauen Meer kann man zwar baden, richtig warm ist es aber nicht. Zum Schwimmen besser geeignet ist der kleine See der nur zehn Autominuten entfernt ist.

Frankreich_IV_46

Grand Hôtel de la Plage in Biscarrosse-Plage

Frankreich_IV_9

Frankreich_IV_10

Frankreich_IV_8

 

Kulinarisch entdecken wir im kleinen Örtchen nichts Erwähnenswertes. Zum Glück haben wir für den zweiten Abend einen Tisch in einem Restaurant in Martillac, neun Kilometer südlich von Bordeaux reserviert. Das Lokal liegt direkt im weltbekannten Weingebiet, gleich gegenüber dem renommierten Château Smith Haut Lafitte. Das Restaurant La Grand’Vigne im wunderschönen Hotel Les Sources de Caudalie, hat den zweiten Michelin Stern erst im letzten Jahr erhalten.

Frankreich_IV_11

Frankreich_IV_12

La Grand’Vigne in Martillac

Der Service ist von Beginn weg hervorragend. Uns gefällt die elegante und gediegene Atmosphäre. Der Sommelier verpflichtet sich zur Region und serviert uns den ganzen Abend die Spitzenweine vom gegenüberliegenden Château. Dabei kredenzt er bei jedem Gang einen anderen Jahrgang. Es ist spannend die Unterschiede der einzelnen Jahrgänge zu schmecken. Wir halten uns ans Menü „De L’Océon à la Vigne“ für faire 130 €. Dabei zeigt Küchenchef Nicolas Masse, dass er den zweiten Macaron zu Recht verdient hat. Er serviert uns das bisher beste Menü auf dieser Reise. Jedes Gericht besticht durch ein wundervolles Geschmacksbild, mit viel Raffinesse und purem Wohlgeschmack. Wir entscheiden noch am Tisch, dass wir bald wieder hierher zurückkommen werden. Dann werden wir auch gleich ein Zimmer reservieren um ein paar Tage zwischen diesen weltbekannten Weinreben zu verbringen.

Wertung für La Grand’Vigne: O9  Hier fühlt man sich besonders wohl
Website

 

Frankreich_IV_13Tomatos and herbs from the Garden

Frankreich_IV_14

Farm Egg, Swiss chards, chlorophyll juice

Frankreich_IV_15Hazelnut from Médoc

 

Frankreich_IV_16Chef Nicolas Masse

 

La Réserve in Albi

Nun verlassen wir zum ersten Mal auf dieser Reise die Küste und fahren ins Landesinnere. Unser Ziel ist Albi, eine 50’000 Einwohner grosse Stadt. Von diesen vielen Menschen bekommen wir aber nichts mit, denn unser Hotel liegt an einer idyllischer Lage etwas ausserhalb der Stadt. Hier finden wir im Hotel La Réserve ein weiteres Paradies. Traumhaft schön steht das Relais & Châteaux Hotel mit seinen 18 Zimmern direkt am 380 km langen Fluss Tarn der hier vorbei zieht. Der wundervolle Hotelpool ist perfekt temperiert. Die Zimmer sind sehr schön und modern eingerichtet. Der perfekte Ort um das Leben zu geniessen.

Frankreich_IV_28

Frankreich_IV_32

Frankreich_IV_17

Hélène Rieux Hijosa ist eine liebevolle Gastgeberin. Sie wird von einem jungen  und engagierten Team unterstützt. Das Wetter ist die Tage extrem heiss. Welch ein Glück, dass wir gerade jetzt hier sind. Denn hier kann man viel Zeit mit Nichtstun verbringen. Die Abkühlung finden wir im Pool und in der weitläufigen Parkanlage die das Hotel umgibt, finden wir genügend Schatten. Als wir am Nachmittag etwas Hunger verspüren, zaubert man uns unter einer schattigen Pergola einen leichten Lunch mit Salat, Lachs und frischem Brot zu.

Frankreich_IV_26

Frankreich_IV_23

 

Frankreich_IV_30

Natürlich machen wir auch einen kurzen Abstecher ins Stadtzentrum von Albi. Sie hat eine lange Geschichte hinter sich und zählt zu den Unesco Kulturerbe.

Frankreich_IV_33

Frankreich_IV_18

Frankreich_IV_20

Frankreich_IV_27

Frankreich_IV_31

Im gleichnamigen Hotel-Restaurant La Réserve kocht man ambitioniert. Das wunderschöne Wetter erlaubt es, auf der Terrasse zu dinieren. So geniessen wir während dem Menü den malerischen Blick auf den Fluss. Ein erfrischendes Lüftchen, das durch die Bäume zieht, zaubert dabei eine wundervolle Sommerabendstimmung.

Frankreich_IV_22

Frankreich_IV_21

Frankreich_IV_24

Frankreich_IV_25

Der nächste Stopp ist der Hauptgrund für unsere Frankreichreise. Denn der Besuch des 3-Sterne-Restaurant Maison Bras stand am Anfang der Planung von dieser Reise. Deshalb war die Vorfreude auch riesig, als wir die etwas raue Region der Aubrac erreichen. In Laguile befindet sich nicht nur das bekannte Restaurant, sondern auch die berühmte, gleichnamige Messer Manufaktur. Das Hotel und Restaurat von der Familie Bras liegt etwas erhöht mit Blick in die Landschaft die just an diesem Tag den ersten Regen seit vielen Wochen erhält. Den ausführlichen Bericht über das wundervolle Restaurant findet ihr hier.

Frankreich_IV_35

Frankreich_IV_34

Frankreich_IV_37

Frankreich_IV_36

Frankreich_IV_38

Frankreich_IV_40

Frankreich_IV_41

Frankreich_IV_39

 

Die letzte Station auf unserer Tour durch Frankreich ist Lyon. Hier lassen wir uns im Hotel Le Royal, welches gerade renoviert wird, gut gehen. Leider realisierten wir viel zu spät, dass im Hotel ein Ausbildungsrestaurant von Paul Bocuse untergebracht ist. Im L’Institut werden Mitarbeiter für Service und Küche ausgebildet. Spontan einen Tisch zu erhalten ist unmöglich. Ob für Lunch oder Dinner, alle Tische sind die nächsten Wochen komplett ausgebucht. Dies ist auf unserer Reise nichts Neues. Die Franzosen gehen offensichtlich gerne gut auswärts essen. Wir besuchten auf unserer Reise 25 Restaurants die im Guide Michelin aufgeführt sind. Bis auf drei, waren jeweils alle Tische belegt – dies auch unter der Woche.

So suchen wir für den letzten Abend ein anders Lokal und werden in einer lebhaften Gasse fündig. In einem einfachen Restaurant geniessen wir frische Moules et Frites. Damit beenden wir diese unvergessliche Reise so, wie wir sie in Honfleur begonnen haben. Vive la France!

Frankreich_IV_44

Frankreich_IV_42

Frankreich_IV_45

Frankreich_IV_43

The Dorchester in London (GB)

Das luxuriöse The Dorchester an der Park Lane im Herzen von London gehört zu den weltberühmtesten Hotels. 1930 wurde das Haus mit Blick auf den Hyde Park eröffnet. Noch heute, 85 Jahre nach der Eröffnung, hat es Einrichtungsgegenstände aus dieser Zeit. Gleich beim Betreten des 5-Sterne-Hotels wähnt man sich in einer anderen Welt. Grosse Blumenbouquets schmücken den Empfangsbereich und an der Réception herrscht ein reges Treiben. Die freundlichen Damen hinter dem langen Tresen begrüssen die aus der ganzen Welt anreisenden Gäste. Nebenan am Concierge-Desk geben die dunkel gekleideten Herren mit dem goldenen Schlüssel-Emblem gerade einer Familie Ausflugstipps und organisieren den entsprechenden Transport.

the_dorchester_london_9

the_dorchester_london_16

Das Herzstück des Hotels ist die imposante Lobby die noch viel grösser ist als sie auf den Fotos scheint. An fast jedem Tisch sitzen elegant gekleidete Damen und Herren die hier einen Drink oder den traditionellen Afternoon Tea geniessen. Hier in der Lobby wird auch jeden Morgen das Frühstück serviert. Wobei man alternativ auch im Restaurant The Grill Platz nehmen darf. Ein schöner Effekt: das Frühstücksangebot in den beiden Lokalitäten wird aus zwei verschiedenen Küchen geschickt wodurch sich diese voneinander unterscheiden. Gerade bei längeren Aufenthalten bietet dies eine willkommene Abwechslung.

the_dorchester_london_2

the_dorchester_london_10

250 Zimmer und Suiten beherbergt das The Dorchester. Stolze 124 m² gross ist unsere Dorchester Suite mit Blick auf das Grün des Hyde Parks. Das grosse Wohnzimmer ist lichtdurchflutet und hat einen geräumigen Sitzbereich und einen separaten Esstisch. Auch das Schlafzimmer bietet viel Platz und Komfort. Ein Hingucker ist das schöne Himmelbett mit der wundervollen Leinenwäsche. Das Badzimmer besteht aus weissem Marmor und besitzt eine luxuriöse Ausstattung. Sogar ein Fernseher im Spiegel darf nicht fehlen.

the_dorchester_london_4

the_dorchester_london_6

1930 war der Gästewunsch nach einem Schwimmbad in Stadthotels noch klein. Heute fehlt der Platz einen solchen Pool zu bauen. Trotzdem müssen die Gäste auf einen Beauty-Bereich nicht verzichten. Der SPA im Untergeschoss bietet eine Vielzahl an Behandlungen. Wer keine Lust hat im Hyde Park joggen zu gehen, findet hier auch einige Fitnessgeräte.

the_dorchester_london_17

 

Das The Dorchester beherbergt auch einige der besten Restaurants der 8,5 Millionen Einwohner Stadt:

Alain Ducasse at The Dorchester – Das luxuriöse Restaurant ist eines von nur vier 3-Sterne-Restaurants im Britischen Königreich. Der französische Spitzenkoch Alain Ducasse serviert hier seine klassisch französische Küche. Der ausführliche Bericht folgt.

The Grill at The Dorchester – Bereits seit 1931 werden hier die beliebten Grill-Gerichte serviert. Das imposante aber ungezwungene Lokal wurde erst kürzlich komplett renoviert und erstrahlt seitdem in einem neuzeitlichen Glanz. Auf der Karte findet man verschiedene Fleisch- und Fischgerichte.

China Tang at The Dorchester – Das authentisch eingerichtete China Restaurant im Untergeschoss ist bekannt für seine kantonesische Küche. Nach dem Essen gönnt man sich einen Drink an der Restaurant-Bar.

the_dorchester_london_15

the_dorchester_london_8

Fazit: The Dorchester ist eine renommierte Adresse. Hier wird nicht nur Luxus und Tradition gross geschrieben, sondern auch die Kulinarik. Das Hotel in Mayfair gehört auch 85 Jahren nach der Eröffnung zu den Top Häusern.

 

The Dorchester
Park Lane
London
Website

(Besucht im September 2015)

the_dorchester_london_5

the_dorchester_london_1

the_dorchester_london_14

the_dorchester_london_13

the_dorchester_london_12

the_dorchester_london_11    the_dorchester_london_7    the_dorchester_london_3